











Beschreibung
Moscheen und Minarette, Medresen und Mausoleen in faszinierenden Variationen von Aquamarin über Himmelsblau bis Türkis leuchten die Kuppeln des usbekischen Vierklangs. Der Trescher-Reiseführer USBEKISTAN führt kundig zu den legendären Orten der Seidenstraße. ...Moscheen und Minarette, Medresen und Mausoleen in faszinierenden Variationen von Aquamarin über Himmelsblau bis Türkis leuchten die Kuppeln des usbekischen Vierklangs. Der Trescher-Reiseführer USBEKISTAN führt kundig zu den legendären Orten der Seidenstraße.
Von den westlichen Wüsten bis östlich zum Pamir-Gebirge, vom nördlichen Aralsee bis südlich zum Hindukusch erstreckt sich Usbekistan im Zentrum der alten Seidenstraße. Schon in der Antike verband die sagenumwobene Handelsstraße Fernost mit Europa, und noch heute schlagen die alten Oasenstädte Reisende in ihren Bann. Samarkand: Meisterwerk islamischer Baukunst wie aus Tausendundeiner Nacht. Chiwa zwischen Roter und Schwarzer Sandwüste: Altstadt, Moscheen, Paläste und Zitadelle sind komplett von mächtigen Festungsmauern umgeben. Buchara: märchenhafte Wüstenstadt, über 2500 Jahre alt, mit Palästen, Moscheen, Medresen und bunten Basaren. Schließlich Shahrisabz, Geburtsstadt des berüchtigten Eroberers Amir Timur. Alle vier Oasenstädte sind UNESCO-Welterbe, wegen ihrer mit filigranen blauen Mosaiken versehenen Bauwerke auch "blaue Edelsteine" genannt.
Die Hauptstadt Taschkent besticht mit ihrem Mix aus grünen Parks, traditioneller und sowjetischer Architektur. Das Ferghanatal im Dreiländereck Usbekistan, Kirgistan, Kasachstan, die Wüste Kyzylkum oder eine Fahrt zum schwindenden Aralsee zählen zu den beeindruckenden Naturerlebnissen. Die Wüstenfestungen am Amudaryo, Reste buddhistischer Klöster und zoroastrischer Feuertempel zeugen von der reichen Geschichte. Viele weitere spannende Entdeckungen, Basare mit orientalischem Flair und eine herzliche Gastfreundschaft erwarten die Besucher im Land.
Die Autoren des Trescher-Reiseführers USBEKISTAN, Irina und Bodo Thöns, leben im Land und kennen es wie ihre Westentasche. Alle Regionen und ihre Sehenswürdigkeiten werden von ihnen umfassend beschrieben, auch die abseits der touristischen Routen. Landeskundliche Kapitel führen ein in Geografie und Natur, beleuchten Geschichte und Kultur, die Traditionen und den Alltag der Menschen. Empfehlungen für Hotels, Jurtencamps, Restaurants und Basare, viele Stadtpläne, ein herausnehmbarer Faltplan sowie ausführliche reisepraktische Tipps ergänzen diesen allseits zuverlässigen Wegbegleiter.
... weitere Reiseführer zur Seidenstraße und zu Zentralasien finden Sie auf der Website des Trescher Verlags.
Vorwort
Usbekistan klingt wie Exotik pur und ist es tatsächlich. Die Oasen am Herzstück der Seiden-straße versetzen Besucher in den mittelalterlichen Orient und lassen die Romantik der Mär-chen aus 1001 Nacht wieder aufleben. Die geschichtsträchtigen Zivilisationsstränge zwischen Wüsten und Steppen verheißen dank 300 Sonnentagen im Jahr eine lange Reisesaison mit blauem Himmel als garantiertem Hintergrund für die unzähligen und oft ebenfalls blauen Kuppeln der Basare und Moscheen. Von dunklem Marineblau über Aquamarin und Himmels-blau bis hin zu Türkis strahlen sie in ungezählten Abstufungen. Gleichzeitig sehen wir heute ein Land im Umbruch. Nach Jahren, in denen die nationale Un-abhängigkeit als Kern aller Politik merkwürdige Blüten trieb, hat sich das Land seit dem Machtwechsel 2016 international geöffnet und arbeitet eine umfassende Reformagenda ab. Usbekistan modernisiert sich und erlebt einen starken wirtschaftlichen Aufschwung. Außen-politisch gewinnt das Land an Gewicht. Die innenpolitische Entwicklung verheißt seit dem Machtwechsel Tauwetter. In Menschenrechtsfragen gibt es erkennbare Fortschritte, wobei aber im abendländischen Sinne noch Defizite bestehen, die auch im Rahmen der Prämissen des usbekischen Gesellschaftsmodells bleiben werden. Die usbekische Gastfreundschaft ist sprichwörtlich, Gäste sind Gesandte Gottes. Die Grenzen zwischen Fürsorge und Kontrolle sind dabei manchmal fließend. Es ist aber lange Geschichte, dass Reisende mit mehr oder weniger Erfolg und entsprechenden Konsequenzen versuchten, das Land zwischen dem Kaspischen Meer und den westlichen Himalaja-Ausläufern inkognito zu erkunden. Damals wurden alle Fremden mit großem Argwohn betrachtet. Aber schon zu Sowjetzeiten hatte das staatliche Reisebüro Inturist Usbekistan im Programm. Samarkand und Buchara waren das Exotischste, was die Sowjetunion ausländischen Touristen zeigen konnte. Diese Reisen erfreuten sich schon damals guter Nachfrage und bildeten eine Basis, auf der sich die Tourismusbranche im unabhängigen Usbekistan entwickeln konnte. Im Rahmen der aktuellen Reformen erfährt der Tourismus nun einen erneuten Schub. Wenn die mit Einfüh-rung der Visafreiheit für viele Länder gestellten Ziele der Branche jetzt erreicht werden, ver-doppeln oder verdreifachen sich die Touristenzahlen in den nächsten Jahren. Dann kann es in der Hauptsaison im Frühjahr und im Herbst an den bekanntesten Sehenswürdigkeiten, wie auf dem Samarkander Registan-Platz oder in der Altstadt von Buchara, in ein paar Jahren eng werden. Man will weitere Reiseziele und -formen entwickeln: Aktivurlaub in den Bergen, Themenreisen, Landurlaub, Pilgertourismus und nicht zuletzt den Binnentourismus. Usbekistan ist ein sehr sicheres Reiseziel. Das Thema »innere Sicherheit« hat sehr hohe Prio-rität, Polizei und Militär waren und sind sehr präsent. Es ist zugleich ein noch vergleichsweise günstiges Reiseland mit einer entwickelten touristischen Infrastruktur in den berühmten Orten entlang der alten Seidenstraße. Usbekistan ist auf jeden Fall eine Reise wert. Für den Anfang. Denn eigentlich ist das schöne und gastfreundliche Land mit all seiner Vielfalt sogar mehr als nur eine Reise wert. ... weitere Reiseführer zur Seidenstraße und zu Zentralasien finden Sie auf der Website des Trescher Verlags.
Autorentext
Irina Thöns lebt mit ihrem Mann Bodo Thöns in Taschkent. Sie ist diplomierte Volkswirtin, zertifizierte Heilpraktikerin und Fotografin. 2017 erschien von ihr in Zusammenarbeit mit Ihrem Mann im Verlagshaus Würzburg der Bildband "Reise durch Usbekistan".
Klappentext
Moscheen und Minarette, Medresen und Mausoleen - in faszinierenden Variationen von Aquamarin über Himmelsblau bis Türkis leuchten die Kuppeln des usbekischen Vierklangs. Der Trescher-Reiseführer USBEKISTAN führt kundig zu den legendären Orten der Seidenstraße. Von den westlichen Wüsten bis östlich zum Pamir-Gebirge, vom nördlichen Aralsee bis südlich zum Hindukusch erstreckt sich Usbekistan im Zentrum der alten Seidenstraße. Schon in der Antike verband die sagenumwobene Handelsstraße Fernost mit Europa, und noch heute schlagen die alten Oasenstädte Reisende in ihren Bann. Samarkand: Meisterwerk islamischer Baukunst wie aus Tausendundeiner Nacht. Chiwa zwischen Roter und Schwarzer Sandwüste: Altstadt, Moscheen, Paläste und Zitadelle sind komplett von mächtigen Festungsmauern umgeben. Buchara: märchenhafte Wüstenstadt, über 2500 Jahre alt, mit Palästen, Moscheen, Medresen und bunten Basaren. Schließlich Shahrisabz, Geburtsstadt des berüchtigten Eroberers Amir Timur. Alle vier Oasenstädte sind UNESCO-Welterbe, wegen ihrer mit filigranen blauen Mosaiken versehenen Bauwerke auch "blaue Edelsteine" genannt. Die Hauptstadt Taschkent besticht mit ihrem Mix aus grünen Parks, traditioneller und sowjetischer Architektur. Das Ferghanatal im Dreiländereck Usbekistan, Kirgistan, Kasachstan, die Wüste Kyzylkum oder eine Fahrt zum schwindenden Aralsee zählen zu den beeindruckenden Naturerlebnissen. Die Wüstenfestungen am Amudaryo, Reste buddhistischer Klöster und zoroastrischer Feuertempel zeugen von der reichen Geschichte. Viele weitere spannende Entdeckungen, Basare mit orientalischem Flair und eine herzliche Gastfreundschaft erwarten die Besucher im Land. Die Autoren des Trescher-Reiseführers USBEKISTAN, Irina und Bodo Thöns, leben im Land und kennen es wie ihre Westentasche. Alle Regionen und ihre Sehenswürdigkeiten werden von ihnen umfassend beschrieben, auch die abseits der touristischen Routen. Lan…
