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gestern morgen

  • Kartonierter Einband
  • 159 Seiten
Die Re-Konstruktion einer kommunistischen Begierde führt in die Geschichte des Kommunismus und bürstet sie gegen den Strich: von 1... Weiterlesen
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Beschreibung

Die Re-Konstruktion einer kommunistischen Begierde führt in die Geschichte des Kommunismus und bürstet sie gegen den Strich: von 1939 bis 1917. Der Weg zu den revolutionären Wünschen führt die Autorin über deren Enttäuschung, über das doppelte Scheitern der russischen Revolution, das unbewältigt immer noch anhält. Das Buch birgt eine vergangene Zukunft, die Gegenwart hätte sein können und Zukunft sein kann: gestern morgen.

Die lang erwartete Fortsetzung von Bini Adamczaks Kommunismus nimmt einen unerwarteten Verlauf. Hatte die kleine Geschichte wie endlich alles anders wird den heimlichen Untertitel Kommunismus für Kinder , so wird der zweite Teil den unausgesprochenen Namen Kommunismus für Kommunistinnen tragen. Pünktlich zum Jahrestag der russischen Revolution führt die Re-Konstruktion eines kommunistischen Begehrens in die Geschichte des Kommunismus und bürstet diese gegen den Strich: von 1939 bis 1917. Vom Hitler-Stalin Pakt bis zur Oktoberrevolution kreisen die Überlegungen Adamczaks um die Figuren von Partei und Klasse von Verrat und Versprechen, um sie in ihrer Logik, aber vor allem als Erfahrungen zu rekonstruieren. Die Autorin sucht das Trümmerfeld der Geschichte nach den revolutionären Wünschen ab, die darunter begraben liegen. Aber es gibt keinen unbeschadeten Zugriff auf die vergessenen Träume. Der Weg zu den vergangenen Hoffnungen führt über deren Enttäuschung, über das doppelte Scheitern der russischen Revolution, das unbewältigt immer noch anhält. Die bergende Arbeit an der Geschichte ist somit eine Arbeit der Trauer, eine Trauerarbeit, die das Buch einfordert und zugleich performativ vollzieht. Es birgt eine vergangene Zukunft, die Gegenwart hätte sein können und Zukunft sein kann: gestern morgen

Klappentext

Die lang erwartete Fortsetzung von Bini Adamczaks "Kommunismus" nimmt einen unerwarteten Verlauf. Hatte die "kleine Geschichte wie endlich alles anders wird" den heimlichen Untertitel "Kommunismus für Kinder", so wird der zweite Teil den unausgesprochenen Namen "Kommunismus für Kommunistinnen" tragen. Pünktlich zum Jahrestag der russischen Revolution führt die Re-Konstruktion eines kommunistischen Begehrens in die Geschichte des Kommunismus und bürstet diese gegen den Strich: von 1939 bis 1917. Vom Hitler-Stalin Pakt bis zur Oktoberrevolution kreisen die Überlegungen Adamczaks um die Figuren von Partei und Klasse von Verrat und Versprechen, um sie in ihrer Logik, aber vor allem als Erfahrungen zu rekonstruieren. Die Autorin sucht das Trümmerfeld der Geschichte nach den revolutionären Wünschen ab, die darunter begraben liegen. Aber es gibt keinen unbeschadeten Zugriff auf die vergessenen Träume. Der Weg zu den vergangenen Hoffnungen führt über deren Enttäuschung, über das doppelte Scheitern der russischen Revolution, das unbewältigt immer noch anhält. Die bergende Arbeit an der Geschichte ist somit eine Arbeit der Trauer, eine Trauerarbeit, die das Buch einfordert und zugleich performativ vollzieht. Es birgt eine vergangene Zukunft, die Gegenwart hätte sein können und Zukunft sein kann: "gestern morgen".



Inhalt

Inhalt Eins. Ende Seite Sieben Zwei. Abschied Seite Siebenundzwanzig Drei. Partei Seite Siebenundvierzig Vier. Klasse Seite Dreiundachtzig Fünf. Versprechen Seite Einhundertdrei Sechs. Revolution Seite Einhundertdreiundzwanzig Sieben. PS Seite Einhundertdreiundfünfzig Acht. Erinnerungen Seite Einhundertfünfundfünfzig

Produktinformationen

Titel: gestern morgen
Untertitel: Über die Einsamkeit kommunistischer Gespenster und die Rekonstruktion der Zukunft
Autor:
EAN: 9783942885089
ISBN: 978-3-942885-08-9
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: edition assemblage
Genre: 20. Jahrhundert (bis 1945)
Anzahl Seiten: 159
Gewicht: 118g
Größe: H182mm x B111mm x T17mm
Jahr: 2011
Auflage: 3., unveränderte Auflage