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Intermediation und Digitalisierung

  • Kartonierter Einband
  • 199 Seiten
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Benedikt von Walters branchenübergreifendes Konzept der Content-Intermediation beschreibt und erklärt generell die Veränderungen d... Weiterlesen
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Beschreibung

Benedikt von Walters branchenübergreifendes Konzept der Content-Intermediation beschreibt und erklärt generell die Veränderungen durch die digitale Vermittlung von Medieninhalten (Content). Anhand der Musikbranche und des wissenschaftlichen Publikationswesens zeigt er beispielhaft auf, wie es zur Vermittlung (Intermediation), Ausschaltung (Disintermediation) und Wieder-Einschaltung (Reintermediation) von Akteuren in der Medienbranche kommen kann.

In kaum einem anderen Sektor verändert die Digitalisierung die Wertschöpfung so stark wie in der Medienbranche. Die Konvergenz dieser Branche mit Unternehmen der Telekommunikation und der Informationstechnologie zur so genannten TIMES-Branche ist überall zu beobachten. Zentrale Veränderungen vollziehen sich dabei weniger bei der Produktion, sondern vielmehr bei der Vermittlung von Inhalten wie Filmen, Musik oder Zeitungsartikeln.
Bisherige ökonomische Konzepte unterliegen meist den Grenzen bestimmter Branchen. Benedikt von Walters branchenübergreifendes Konzept der Content-Intermediation hingegen beschreibt und erklärt generell die Veränderungen durch die digitale Vermittlung von Medieninhalten (Content) und kann so zur Analyse der TIMES-Branche eingesetzt werden. Anhand der Musikbranche und des wissenschaftlichen Publikationswesens wird beispielhaft aufgezeigt, wie es zur Vermittlung (Intermediation), Ausschaltung (Disintermediation) und Wieder-Einschaltung (Reintermediation) von Akteuren in der Medienbranche kommen kann.

Autorentext

:Dr. Benedikt von Walter ist wissenschaftlicher Mitarbeiter von Prof. Dr. Thomas Hess am Institut für Wirtschaftsinformatik und Neue Medien (WIM) der Universität München.



Zusammenfassung
Geleitwort Digitalisierung und Internet verändern viele Branchen, die Medienbranche vielleicht am stärksten. Inhalte wurden bislang durch traditionelle Unternehmen (Verlage, Agenturen, Programmanbietern in Rundfunk und Fernsehen usw. ) von den Produzenten (Autoren, Filmemacher, Musiker usw. ) an die Konsumenten vermittelt, wobei die Inhalte teilweise eine formale Veredelung erfahren. Dies gilt für unterhaltende ebenso wie für fachlich-informierende Inhalte. Digitalisierung und Internet stellen nun manche der tradierten Wertschöpfungssysteme infrage. Insbesondere wird in der Literatur immer wieder postuliert, dass unter dem Einfluss der Digitalisierung Intermediation ganz entfallen könne oder aber in völlig anderer Form geschehen würde. Allerdings zeigt ein näherer Blick in die Literatur, dass die verschiedenen mit der Intermediation verbundenen Funktionen und Anforderungen in der Regel höchstens implizit, keineswegs aber systematisch und explizit analysiert werden, so dass zum Teil relativ pauschal und diffus über dieses Thema diskutiert wird. Vor diesem Hintergrund ist es zu begrüßen, dass der Verfasser auf der Basis einer wertschöpfungsorientierten Sicht auf Medienunternehmen und Intermediäre in seiner Arbeit das Konzept der Intermediation mit Blick auf die Vermittlung von Inhalten tiefschürfend untersucht, um mithilfe dieser Überlegungen festzustellen, inwieweit die Intermediation sich nun tatsächlich verändert. Dabei schließt er seine Überlegungen zur Intermediation in sinnvoller Weise zunächst an die klassische Handelsliteratur an, die ihre Fortsetzung in der Finanzintermediation und beim elektronischen Handel findet.

Inhalt
Grundlagen zu Content und Intermediation Content-Intermediation als ökonomisches Konzept Anwendung der Content-Intermediation

Produktinformationen

Titel: Intermediation und Digitalisierung
Untertitel: Ein ökonomisches Konzept am Beispiel der konvergenten Medienbranche
Vorwort von:
Autor:
EAN: 9783835008281
ISBN: 978-3-8350-0828-1
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Dt. Universitätsvlg.
Genre: Branchen
Anzahl Seiten: 199
Gewicht: 335g
Größe: H210mm x B148mm
Jahr: 2007
Auflage: 2007

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