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Beiträge zur neueren Steuertheorie

  • Kartonierter Einband
  • 280 Seiten
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Beschreibung

Progressive Besteuerung kann nicht nur als ein Instrument zur Optimie rung einer sozialen Wohlfahrtsfunktion gesehen werden, sondern auch als Ergebnis einer Minimierung bestimmter negativer Querbeziehungen von Menschen zueinander. Diese Deutung einer progressiven Einkommen steuer bietet eine alternative Erklarung des Umverteilungsstaates. Hierbei ist das Menschenbild des Einzelnen dtisterer als das der neo klassischen Tradition. Wird doch implizit angenommen, daB es ftir den Einzelnen nicht erwtinscht sei, wenn andere in einer Position sind, die er lieber hatte. Aber, woher kommt eigentlich dieser bias der Neoklas sik, daB sie einseitig egozentrische Menschen in ihrem Menschenbild der Praferenzrelationen akzeptiert, daB sie auch noch bereit ist, alt ruistische Menschen anzunehmen, aber eine psychologische Erscheinung wie den Neid verdrangen mochte? Moglicherweise liegt der Grund darin, daB man ein gewisses AusmaB an Nejd als leistungserhohende Triebkraft eines Menschen ansieht, also sogar positiv zu bewerten bereit ist. Dies andert aber nichts daran, daB zunehmender Neid die noch naher zu erklarende "Supernutzenfunktion" der einzelnen Individuen in einer Gesellschaft reduziert, so daB auch eine Gesellschaft mit hohem Sozial produkt, aber sehr intensiven Neidbeziehungen insgesamt wohlfahrtsmaBig ungtinstiger dastehen kann als eine mit niedrigerem Sozialprodukt, aber Reduzierung der Neidbeziehungen.

Klappentext

Progressive Besteuerung kann nicht nur als ein Instrument zur Optimie­ rung einer sozialen Wohlfahrtsfunktion gesehen werden, sondern auch als Ergebnis einer Minimierung bestimmter negativer Querbeziehungen von Menschen zueinander. Diese Deutung einer progressiven Einkommen­ steuer bietet eine alternative Erklarung des Umverteilungsstaates. Hierbei ist das Menschenbild des Einzelnen dtisterer als das der neo­ klassischen Tradition. Wird doch implizit angenommen, daB es ftir den Einzelnen nicht erwtinscht sei, wenn andere in einer Position sind, die er lieber hatte. Aber, woher kommt eigentlich dieser bias der Neoklas­ sik, daB sie einseitig egozentrische Menschen in ihrem Menschenbild der Praferenzrelationen akzeptiert, daB sie auch noch bereit ist, alt­ ruistische Menschen anzunehmen, aber eine psychologische Erscheinung wie den Neid verdrangen mochte? Moglicherweise liegt der Grund darin, daB man ein gewisses AusmaB an Nejd als leistungserhohende Triebkraft eines Menschen ansieht, also sogar positiv zu bewerten bereit ist. Dies andert aber nichts daran, daB zunehmender Neid die noch naher zu erklarende "Supernutzenfunktion" der einzelnen Individuen in einer Gesellschaft reduziert, so daB auch eine Gesellschaft mit hohem Sozial­ produkt, aber sehr intensiven Neidbeziehungen insgesamt wohlfahrtsmaBig ungtinstiger dastehen kann als eine mit niedrigerem Sozialprodukt, aber Reduzierung der Neidbeziehungen.



Inhalt

Merkliche versus unmerkliche Steuern - Eine Bestandsaufnahme.- Besteuerungsabhängige Präferenzen und Umbau des Steuersystems nach dem Kriterium der Merklichkeit.- Optimalbesteuerung bei alternativen sozialen Wohlfahrtsfunktionen.- Neid und progressive Besteuerung.- Equity and Taxation.- Approximate Measures of Social Welfare and the Size of Tax Reform.- Zur Messung der Wohlfahrtseffekte der Steuerpolitik.- Saving, Taxation, and Income Inequality.- Aufkommensneutrale Substitution von Einkommen- gegen Mehrwertsteuer - Eine Analyse der Beschäftigungs-, Output- und Inflationseffekte.- Unternehmensbesteuerung und Steueraufkommen bei Unterbeschäftigung.- Systeme der Kapitaleinkommensbesteuerung - Ein allokationstheoretischer Vergleich.- Die Eignung des Gewinns als Besteuerungsgrundlage in der neueren betriebswirtschaftlichen Diskussion.- Einige Folgerungen aus der Progression der Einkommensteuer.

Produktinformationen

Titel: Beiträge zur neueren Steuertheorie
Untertitel: Referate des finanztheoretischen Seminars im Kloster Neustift bei Brixen 1983
Editor:
EAN: 9783540133285
ISBN: 978-3-540-13328-5
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Springer Berlin Heidelberg
Genre: Volkswirtschaft
Anzahl Seiten: 280
Gewicht: 488g
Größe: H244mm x B170mm x T15mm
Jahr: 1984