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Geschlechtsspezifische und -typische Dimensionen des Musiklernens und -lehrens

  • Kartonierter Einband
  • 84 Seiten
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Diplomarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Pädagogik - Allgemein, Note: 1,7, Folkwang Universität der Künste (Musikpädagogik, I... Weiterlesen
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Beschreibung

Diplomarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Pädagogik - Allgemein, Note: 1,7, Folkwang Universität der Künste (Musikpädagogik, Instrumentalpädagogik), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Einleitung: Brave Mädchen kommen deswegen in den Himmel, weil sie gelernt haben, sich selbst daran zu hindern, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Mädchen, die Spaß haben wollen, sind die bösen Mädchen. Böse Mädchen gehen souverän damit um, dass andere hin und wieder böse auf sie sind, weil sie nicht tun, was man von ihnen erwartet, beispielsweise nachgeben. Oder weil sie tun, was man nicht von ihnen erwartet, beispielsweise an sich selbst denken (Ute Ehrhardt 1994). Dieser Beginn meiner Arbeit mag recht provokativ wirken, aber genau dieses Phänomen hat mich dazu bewegt, der Unterschiedlichkeit von Jungen und Mädchen, von Männern und Frauen, näher auf den Grund zu gehen. Besonders interessant schien mir dies auf dem Gebiet des Musiklernens zu sein, da sich mir aufgrund bestimmter Phänomene verschiedene Frage stellten. Wie kommt es zur sichtbaren Dominanz von Männern in heutigen Orchestern, obwohl es keine offiziellen Restriktionen mehr gegen Frauen gibt? Wie lässt sich dies vereinbaren mit der Tatsache, dass das zahlenmäßige Verhältnis von Musikstudenten/-innen qua Geschlecht weitgehend ausgeglichen ist, an Musikschulen gar deutlich mehr Mädchen als Jungen unterrichtet werden? Abgesehen von diesen trivialen Feststellungen habe ich mir die Frage gestellt, ob geschlechtstypische Verhaltensweisen und Eigenarten einen Einfluss auf Musiklernen darstellen. Was sind sie überhaupt, diese typisch männlichen und typisch weiblichen Eigenschaften und worin liegen sie begründet? Lernen Jungen anders als Mädchen? Unter Geschlechtsspezifik versteht man im allgemeinen Sprachgebrauch Merkmale, die typisch für das eine oder andere Geschlecht sind. Da die ursprüngliche Wortbedeutung von spezifisch jedoch eine andere ist, möchte ich eine Unterscheidung treffen. Spezifisch ist ein Merkmal, wenn es zum Wesen einer Person, Sache oder eines Stoffes gehört und diesen allein eigen ist (Brockhaus 1998). Die englische Sprache differenziert diesbezüglich, indem gender für kulturelles und soziales Geschlecht und sex für biologisches Geschlecht steht. Aus diesen Gründen möchte ich von Geschlechtsspezifik nur sprechen, wenn es sich um tatsächliche weibliche bzw. männliche Merkmale handelt. Konsequenterweise musste der Titel der Arbeit also um den Begriff der Geschlechtstypik erweitert werden. Zum Schrifttum zählen musikpädagogische Zeitschriften und Forschungsberichte sowie Veröffentlichungen von Artikeln und Monographien aus den Bereichen Pädagogik, Soziologie, Psychologie und Medizin (bes. Neurobiologie). Da die Forschungslage sich als eher kärglich erwies, habe ich Autorinnen und Autoren, die bereits im Gebiet der geschlechtsspezifischen Dimensionen des Musiklernens geforscht oder veröffentlicht hatten, angeschrieben und nach neueren Studien gefragt. Die freundlichen Antworten, die ich erhielt, gaben jedoch fast ausnahmslos keinen positiven Ausblick: größtenteils hatte man nicht weitergeforscht und einhellig verkündete man mir, dass sich in der Tat äußerst wenig Literatur zum Thema finden ließe. Gang der Untersuchung: Ich ziehe also zunächst außermusikalische Theorien zur Geschlechtstypik/-spezifik heran, welche ich am Ende daraufhin prüfen werde, ob sie Übertragungsmöglichkeiten auf das Gebiet des Musiklernens bieten. Zuvor soll jedoch dem allgemeinen (nicht geschlechtsspezifischen/-typischen) Musiklernen ein breiterer Raum eingeräumt werden, da eine meiner Fragen sich ja auf die Art und Weise des Musiklernens bezog. Ich gehe dann auf diejenigen soziologischen und psychologischen Aspekte und diejenigen musikbezogenen Handlungsweisen ein, die im Hinblick auf Unterschiede zwischen den Geschlechtern eine Roll...

Klappentext

Inhaltsangabe:Einleitung: Brave Mädchen kommen deswegen in den Himmel, weil sie gelernt haben, sich selbst daran zu hindern, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Mädchen, die Spaß haben wollen, sind die bösen Mädchen. Böse Mädchen gehen souverän damit um, dass andere hin und wieder böse auf sie sind, weil sie nicht tun, was man von ihnen erwartet, beispielsweise nachgeben. Oder weil sie tun, was man nicht von ihnen erwartet, beispielsweise an sich selbst denken (Ute Ehrhardt 1994). Dieser Beginn meiner Arbeit mag recht provokativ wirken, aber genau dieses Phänomen hat mich dazu bewegt, der Unterschiedlichkeit von Jungen und Mädchen, von Männern und Frauen, näher auf den Grund zu gehen. Besonders interessant schien mir dies auf dem Gebiet des Musiklernens zu sein, da sich mir aufgrund bestimmter Phänomene verschiedene Frage stellten. Wie kommt es zur sichtbaren Dominanz von Männern in heutigen Orchestern, obwohl es keine offiziellen Restriktionen mehr gegen Frauen gibt? Wie lässt sich dies vereinbaren mit der Tatsache, dass das zahlenmäßige Verhältnis von Musikstudenten/-innen qua Geschlecht weitgehend ausgeglichen ist, an Musikschulen gar deutlich mehr Mädchen als Jungen unterrichtet werden? Abgesehen von diesen trivialen Feststellungen habe ich mir die Frage gestellt, ob geschlechtstypische Verhaltensweisen und Eigenarten einen Einfluss auf Musiklernen darstellen. Was sind sie überhaupt, diese typisch männlichen und typisch weiblichen Eigenschaften und worin liegen sie begründet? Lernen Jungen anders als Mädchen? Unter Geschlechtsspezifik versteht man im allgemeinen Sprachgebrauch Merkmale, die typisch für das eine oder andere Geschlecht sind. Da die ursprüngliche Wortbedeutung von spezifisch jedoch eine andere ist, möchte ich eine Unterscheidung treffen. Spezifisch ist ein Merkmal, wenn es zum Wesen einer Person, Sache oder eines Stoffes gehört und diesen allein eigen ist (Brockhaus 1998). Die englische Sprache differenziert diesbezüglich, indem gender für kulturelles und soziales Geschlecht und sex für biologisches Geschlecht steht. Aus diesen Gründen möchte ich von Geschlechtsspezifik nur sprechen, wenn es sich um tatsächliche weibliche bzw. männliche Merkmale handelt. Konsequenterweise musste der Titel der Arbeit also um den Begriff der Geschlechtstypik erweitert werden. Zum Schrifttum zählen musikpädagogische Zeitschriften und Forschungsberichte sowie Veröffentlichungen von Artikeln und Monographien aus den [...]

Produktinformationen

Titel: Geschlechtsspezifische und -typische Dimensionen des Musiklernens und -lehrens
Untertitel: Ein Forschungsbericht
Autor:
EAN: 9783838670591
ISBN: 978-3-8386-7059-1
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: diplom.de
Genre: Soziologie
Anzahl Seiten: 84
Gewicht: 132g
Größe: H211mm x B151mm x T10mm
Jahr: 2003