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Regierungsreform durch Planungsorganisation

  • Kartonierter Einband
  • 204 Seiten
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In das Symbolspektrum ,,Politische Planung" konnte in den Jahren nach 1969 so gut wie alles, was an regierungspolitischer Akt... Weiterlesen
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Beschreibung

In das Symbolspektrum ,,Politische Planung" konnte in den Jahren nach 1969 so gut wie alles, was an regierungspolitischer Aktivitiit zu verzeichnen war, miihelos eingeordnet werden. Der tlbergang der Politik zur Planungsform machte Planung zur Verfahrensvorschrift politisch-administrativen Handelns. Planung wurde dadurch gerechtfertigt, daE man ihren pragmatischen Imperativen die Wtirde des Normativen verliehen hatte. Gestaltung der Gesellschaft war jene normativ-demokratische Vor gabe mit der Planung als Verwirklichung praktischer Vernunft belegt wurde. 1m Riickblick auf die Planungswirklichkeit bleibt eigentlich nur die Feststellung, daE Planung, ob in entscheidungs-oder informationstheoretischer Instrumentalisie rung, auf hochstllisierten Priimissen beruhte, die insgesamt auf gesellschaftlicher 1 Ebene als aporetisch angesehen werden miissen. In diesem Sinne ist Politik und damit Planung wieder konkret geworden. Auf der Grundlage dieser Erkenntnis setzte dann auch die Umorientierung der politologisch-soziologischen Planungs-und Verwaltungsforschung ein. Die theore tische wie empirische Unergiebigkeit der Planungsforschung, die bei der Frage nach einer ErhOhung der Planungs-bzw. Steuerungsfahigkeit des Staates im Zuge einer praktischen Implementation immer wieder futuristische Zuge annehmen mu~te, konnte nur aufgehoben werden, wenn Planung aus einer anderen Perspektive analY siert wurde. Nicht mehr der Versuch, wie die staatliche Steuerungskapazitiit erhOht werden konnte, sondern warum sie weiterhin so gering und begrenzt ist, wurde zur 2 erkliirungsbedtirftigen Besonderheit. Diese doch so simple Verkehrung eingerasteter Perspektiven schuf aber tatsiich lich erst die Voraussetzung damr, daE aus guten Grunden von einer neuen the ore tisch-programmatisch fundierten politologisch-soziologischen Verwaltungswissen schaft gesprochen werden kann, die sich wie ehemals die Regierungslehre, dem Fang sell einer rigiden Verwaltungslehre zu entziehen in der Lage sieht.

Klappentext

In das Symbolspektrum ,,Politische Planung" konnte in den Jahren nach 1969 so gut wie alles, was an regierungspolitischer Aktivitiit zu verzeichnen war, miihelos eingeordnet werden. Der tlbergang der Politik zur Planungsform machte Planung zur Verfahrensvorschrift politisch-administrativen Handelns. Planung wurde dadurch gerechtfertigt, daE man ihren pragmatischen Imperativen die Wtirde des Normativen verliehen hatte. Gestaltung der Gesellschaft war jene normativ-demokratische Vor­ gabe mit der Planung als Verwirklichung praktischer Vernunft belegt wurde. 1m Riickblick auf die Planungswirklichkeit bleibt eigentlich nur die Feststellung, daE Planung, ob in entscheidungs-oder informationstheoretischer Instrumentalisie­ rung, auf hochstllisierten Priimissen beruhte, die insgesamt auf gesellschaftlicher 1 Ebene als aporetisch angesehen werden miissen. In diesem Sinne ist Politik und damit Planung wieder konkret geworden. Auf der Grundlage dieser Erkenntnis setzte dann auch die Umorientierung der politologisch-soziologischen Planungs-und Verwaltungsforschung ein. Die theore­ tische wie empirische Unergiebigkeit der Planungsforschung, die bei der Frage nach einer ErhOhung der Planungs-bzw. Steuerungsfahigkeit des Staates im Zuge einer praktischen Implementation immer wieder futuristische Zuge annehmen mu~te, konnte nur aufgehoben werden, wenn Planung aus einer anderen Perspektive analY­ siert wurde. Nicht mehr der Versuch, wie die staatliche Steuerungskapazitiit erhOht werden konnte, sondern warum sie weiterhin so gering und begrenzt ist, wurde zur 2 erkliirungsbedtirftigen Besonderheit. Diese doch so simple Verkehrung eingerasteter Perspektiven schuf aber tatsiich­ lich erst die Voraussetzung damr, daE aus guten Grunden von einer neuen the ore­ tisch-programmatisch fundierten politologisch-soziologischen Verwaltungswissen­ schaft gesprochen werden kann, die sich wie ehemals die Regierungslehre, dem Fang­ sell einer rigiden Verwaltungslehre zu entziehen in der Lage sieht.



Inhalt

A. Entwicklung der Problemstellung.- I. Einleitung.- II. Zur theoretischen und empirischen Bestimmung politisch-administrativer Handlungsprozesse.- 1. Strukturmechanismen politisch-administrativer Prozesse.- III. Problemstellung und Aufbau der Planungsstudie.- B. Planung und Verwaltungsreform in der Regierungspraxis.- I. Zum Aufbau eines Regierungsplanungssystems.- 1. Elemente eines regierungsweiten Planungsverbundes.- II. Die Auswirkung administrativer Reforminitiativen auf die Planungspraxis im Bereich der Bundesregierung.- 1. Bestimmungsfaktoren im Handlungsfeld administrativer Reformgruppen.- a) Die Systembindung administrativer Reformtätigkeit.- b) Mängelprofile der Regierungs- und Verwaltungsorganisation in der Einschätzung administrativer Reformgruppen.- 2. Strukturreform und Aufgabenprozeß.- a) Planung als Reformkategorie.- b) Flexibilität und Stabilität als Strukturleistung.- c) Die Auswirkungen administrativer Reformtätigkeit auf die Planungspraxis im Regierungsbereich.- C. Analyse der Aufgabentätigkeit in administrativen Organisationseinheiten (OE).- I. Zum methodischen und formalen Aufbau der Untersuchung.- II. Zur politischen Regulierungsfunktion fachspezifischer Organisationseinheiten (OE).- 1. Tätigkeitsprofile der administrativen Aufgabenstruktur.- 2. Zur Sachautonomie administrativer Organisationseinheiten (OE).- 3. Zur Handlungsautonomie administrativer Organisationseinheiten (OE).- III. Regierungsinterne Restriktionen der politischen Regulierungsfunktion fachspezifischer Organisationseinheiten (OE).- 1. Mängellagen in der Arbeitsstruktur der Organisationseinheiten.- 2. Elemente des administrativen Kontaktsystems.- 3. Elemente der administrativen Konfliktstruktur.- 4. Elemente des regierungsinternen Kommunikationssystems.- 5. Aufgabenerledigung und Entscheidungssystem.- D. Analyse zentraler Planungseinheiten in den Bundesressorts.- I. Thematische und methodische Vorbemerkungen.- II. Der Entstehungs- und Entwicklungszusammenhang ressortinterner Planungseinheiten (PE).- 1. Zeitpunkt der Einrichtung zentraler Planungseinheiten (PE) in den Bundesministerien.- 2. Ursachenfelder, Zielrahmen und Aufgabentätigkeit bei der Einrichtung zentraler Planungseinheiten (PE).- III. Die strukturelle und funktionale Dimension ressortinterner Planungs-einheiten (PE) im Entwicklungsablauf.- 1. Planung im Bundesministerium für Wirtschaft (BMWi).- 2. Planung im Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung (BMA).- 3. Planung im Bundesministerium des Innern (BMI).- 4. Planung im Bundesministerium für Verkehr (BMV).- 5. Planung im Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft (BMBW).- 6. Planung im Bundesministerium für Städtebau und Wohnungswesen (BMSt).- 7. Planung im Bundesministerium für Jugend, Familie und Gesundheit (BMJFG).- Zusammenfassung.- IV. Planung als Steuerungsressource?.- E. Schluß.- Abkürzungen.- Fragebogen I.- Fragebogen II.- Anmerkungen.

Produktinformationen

Titel: Regierungsreform durch Planungsorganisation
Untertitel: Eine empirische Untersuchung zum Aufbau von Planungsstrukturen im Bereich der Bundesregierung
Autor:
EAN: 9783531112589
ISBN: 978-3-531-11258-9
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Genre: Politikwissenschaft
Anzahl Seiten: 204
Gewicht: 304g
Größe: H229mm x B152mm x T11mm
Jahr: 1975
Auflage: 1975