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Konzentration und Wirtschaftswachstum

  • Kartonierter Einband
  • 168 Seiten
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Zu den im "Magischen Dreieck" der Wirtschaftspolitik vereinten Zielen Geld wertstabilität, Zahlungsbilanzgleichgewicht u... Weiterlesen
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Beschreibung

Zu den im "Magischen Dreieck" der Wirtschaftspolitik vereinten Zielen Geld wertstabilität, Zahlungsbilanzgleichgewicht und Vollbeschäftigung ist im Laufe der Zeit die Forderung nach einem befriedigenden wirtschaftlichen Wachstum hinzugetreten. Alle wirtschaftspolitischen Anstrengungen, die unternommen werden, um das Wirtschaftswachstum zu heben, werden lebhaft begrüßt. Immer häufiger wird in diesem vielstimmigen Chor die Meinung laut, daß man in der Bundesrepublik ebenso wie in vielen anderen Ländern nicht nur der weiteren Konzentration freien Lauf lassen müßte, wenn auch in Zukunft die Wachstums raten "befriedigend" sein sollen, sondern vielmehr sei es erforderlich, darüber hinaus einen staatlich geförderten "Mut zur Größe" zu zeigen. Hinter dieser Argumentation stecken zwei beachtenswerte Überlegungen: Einmal sollen also, um das wachstumspolitische Ziel zu erreichen, die wettbewerbsverzerrenden Auswirkungen der Konzentration und ihres Fortgangs zum Nachteil klein- und mittelständischer Unternehmen bewußt in Kauf genommen werden. Damit würden also die Zukunftsaussichten mittelständischer Unternehmen weiter ein geengt. Zum anderen beruht diese Argumentation auf der bisher nicht hinreichend überprüften These, daß die Konzentration tatsächlich das Wirtschaftswachstum günstig beeinflußt. Sollte sich diese Behauptung als unhaltbar erweisen, so wäre einer gleichermaßen konzentrationsfreundlichen wie mittelstandsfeindlichen Wirt schaftspolitik der Boden entzogen. Diese Frage näher zu analysieren, ist die Aufgabe der hier vorgelegten Arbeit, die einen Beitrag zur Grundlagenforschung über Auswirkungen der Konzentration darstellt. Die Untersuchung gibt einen systematischen und umfassenden Überblick über den Einfluß der Konzentration auf die Determinanten des Wirtschaftswachstums. Als Ergebnis zeigt sich deutlich, daß von der Konzentration keineswegs die erhofften oder vorgegebenen positiven Wachstumseffekte zu erwarten sind, wie immer wieder vorschnell behauptet wird.

Klappentext

Zu den im "Magischen Dreieck" der Wirtschaftspolitik vereinten Zielen Geld­ wertstabilität, Zahlungsbilanzgleichgewicht und Vollbeschäftigung ist im Laufe der Zeit die Forderung nach einem befriedigenden wirtschaftlichen Wachstum hinzugetreten. Alle wirtschaftspolitischen Anstrengungen, die unternommen werden, um das Wirtschaftswachstum zu heben, werden lebhaft begrüßt. Immer häufiger wird in diesem vielstimmigen Chor die Meinung laut, daß man in der Bundesrepublik ebenso wie in vielen anderen Ländern nicht nur der weiteren Konzentration freien Lauf lassen müßte, wenn auch in Zukunft die Wachstums­ raten "befriedigend" sein sollen, sondern vielmehr sei es erforderlich, darüber hinaus einen staatlich geförderten "Mut zur Größe" zu zeigen. Hinter dieser Argumentation stecken zwei beachtenswerte Überlegungen: Einmal sollen also, um das wachstumspolitische Ziel zu erreichen, die wettbewerbsverzerrenden Auswirkungen der Konzentration und ihres Fortgangs zum Nachteil klein- und mittelständischer Unternehmen bewußt in Kauf genommen werden. Damit würden also die Zukunftsaussichten mittelständischer Unternehmen weiter ein­ geengt. Zum anderen beruht diese Argumentation auf der bisher nicht hinreichend überprüften These, daß die Konzentration tatsächlich das Wirtschaftswachstum günstig beeinflußt. Sollte sich diese Behauptung als unhaltbar erweisen, so wäre einer gleichermaßen konzentrationsfreundlichen wie mittelstandsfeindlichen Wirt­ schaftspolitik der Boden entzogen. Diese Frage näher zu analysieren, ist die Aufgabe der hier vorgelegten Arbeit, die einen Beitrag zur Grundlagenforschung über Auswirkungen der Konzentration darstellt. Die Untersuchung gibt einen systematischen und umfassenden Überblick über den Einfluß der Konzentration auf die Determinanten des Wirtschaftswachstums. Als Ergebnis zeigt sich deutlich, daß von der Konzentration keineswegs die erhofften oder vorgegebenen positiven Wachstumseffekte zu erwarten sind, wie immer wieder vorschnell behauptet wird.



Inhalt

§ 1. Das Problem.- § 2. Der Begriff der Konzentration.- 1. Absolute und relative Konzentration.- 2. Konzentration und Verfügungsmacht über Produktionsfaktoren.- 3. Arten der Konzentration.- I. Hauptteil: Aus dem Unternehmensbereich beeinflußbare Determinanten des gesamtwirtschaftlichen Wachstums.- § 3. Investitionsquote und technischer Fortschritt als Determinanten des Wirtschaftswachstums.- 1. Das Harrod-Domar-Modell.- a) Die überragende Bedeutung der Investitionsquote.- b) Optimale Wachstumspolitik unter den Voraussetzungen des Harrod-Domar-Modells.- 2. Das neoklassische Wachstumsmodell.- a) Die überragende Bedeutung des technischen Fortschritts.- b) Die optimale Investitionsquote.- 3. Schlußfolgerungen.- § 4. Marktwirtschaftlicher Wettbewerb und Wirtschaftswachstum.- 1. Vollständige Konkurrenz und Wirtschaftswachstum.- 2. Die "schöpferische Zerstörung" - Schumpeters Konzeption des Wettbewerbs.- 3. Wettbewerb als Auseinandersetzung zwischen polypolisierenden und monopolisierenden Kräften.- 4. Wirtschaftswachstum und Zugang zum Markt.- 5. Zusammenfassung.- II. Hauptteil: Der Einfluß der Konzentration auf die Determinanten des Wirtschaftswachstums.- § 5. Konzentration und technischer Fortschritt.- 1. Einleitende Überlegungen.- a) Das Phänomen "technischer Fortschritt" - Begriffsbestimmung.- b) Gibt es eine Produktionsfunktion für technischen Fortschritt ? 45 c) Welcher Art sind die Erfindungen, die in der Regel das Ergebnis unternehmerischer Forschungstätigkeit sind ?.- 2. Zur Methode.- a) Spekulation, "impressionistische" Empirie oder Resignation als einzige Alternativen?.- b) Die Entstehungsphasen des technischen Fortschritts als Ansatzpunkte unserer Analyse..- 3. Konzentration, Forschung und Erfindung.- a) Unternehmensgröße und Forschungsaufwendungen.- b) Sind wichtige Erfindungen regelmäßig das Ergebnis der Forschungstätigkeit von Großunternehmen.- c) Zusammenfassung.- 4. Konzentration und Entwicklung von Erfindungen.- a) Konzentration und Würdigung wichtiger Erfindungen.- b) Konzentration und die Entwicklung der als entwicklungswürdig erkannten Erfindungen.- c) Zusammenfassung.- 5. Konzentration und die Verbreitung des technischen Fortschritts.- a) Einführende Überlegungen.- b) Die Bedeutung des Patentrechts für das Verhältnis zwischen Konzentration und der Verbreitung des technischen Fortschritts.- c) Marktform und ökonomischer Zwang zur Imitation neuer Produktionsverfahren.- d) Die Einführung des technischen Fortschritts bei freiem und bei versperrtem Zugang zur technischen Neuerung.- e) Unternehmensgröße und Verbreitung von technischen Neuerungen.- 6. Ökonomische Interpretation der wichtigsten Fakten.- a) Die Bedeutung des oligopolistischen Qualitätswettbewerbs für die Höhe der Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen.- b) Die Bedeutung einer funktionierenden Kapitallenkung.- c) Die Bedeutung eines funktionierenden Marktes für Forschungsergebnisse.- d) Die Hypothese vom autonomen technischen Fortschritt.- § 6. Konzentration und Investitionspolitik.- 1. Unternehmensgröße und Investitionsquote.- a) Unternehmensgröße und Investitionsmöglichkeiten.- b) Unternehmensgröße und Finanzierungsmöglichkeiten.- ba) Finanzierungsvorteile der Großunternehmen.- bb) Gesamtwirtschaftliche Beurteilung der Finanzierungsvorteile großer Unternehmen im Hinblick auf das Wirtschaftswachstum.- 2. Monopolgrad, Investitionsquote und Wirtschaftswachstum.- a) Bei Änderung der funktionellen Verteilung.- aa) Die Argumentation E. Preisers.- ab) Die Bedeutung der Kapitalproduktivität im Verhältnis zwischen Investitionsquote und Wirtschaftswachstum bei steigendem Monopolgrad.- b) Bei unveränderter funktioneller Verteilung.- 3. Zusammenfassung und abschließende Überlegungen.- § 7. Konzentration und marktwirtschaftlicher Wettbewerb.- 1. Konzentration und marktwirtschaftliche Dynamik.- a) Monopolisierung und Polypolisierung der Marktformen durch Konzentration.- b) Konzentrationsbedingte Monopolisierung und marktwirtschaftliche Dynamik.- 2. Ausschaltung der Marktfunktionen durch Konzentration.- a) Die Lenkung der Güterströme.- b) Die Lenkung der Kapitalbildung.- c) Der interne Ergebnisausgleich und das Ausscheiden unrentabler Unternehmen.- ca) Die empirische Evidenz.- cb) Das Problem der Kapitalverluste als Folge des Ausscheidens unrentabler Unternehmen.- cc) Ausscheidungsprozeß und Divergenzen zwischen gesamtwirtschaftlichen und privatwirtschaftlichen Erfolgsgrößen.- cd) Zukunftsaussichten und Ausscheidungsprozeß.- d) Interner Ergebnisausgleich und Risikoverhalten des Unternehmers.- Schluß: Zusammenfassung und wirtschaftspolitisches Fazit.- Statistischer Anhang.- Abkürzungsverzeichnis.- Namensregister.

Produktinformationen

Titel: Konzentration und Wirtschaftswachstum
Autor:
EAN: 9783663007210
ISBN: 978-3-663-00721-0
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Genre: Management
Anzahl Seiten: 168
Gewicht: 302g
Größe: H244mm x B170mm x T9mm
Jahr: 1967
Auflage: 1967