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Die industrielle Investitionsentscheidung

  • Kartonierter Einband
  • 172 Seiten
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18 Bedeutung. Der Einfluß dieser Faktoren soll daher nach Ansicht der mei sten Autoren bei der Investitionsentscheidung in einer d... Weiterlesen
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Beschreibung

18 Bedeutung. Der Einfluß dieser Faktoren soll daher nach Ansicht der mei sten Autoren bei der Investitionsentscheidung in einer der Investitionsrech nung folgenden Überlegung berücksichtigt werden. 14 Die Entscheidungspha se wird somit in eine rechnerische, sich ausschließlich mit quantitativen Größen beschäftigende und eine sich mit qualitativen Faktoren beschäftigen de Stufe aufgespalten. Die sogenannten imponderablen Faktoren, die nicht in die Modelle der Inve stitionsrechnung eingehen, können ausschlaggebend für die Investitionsent scheidung sein. "Ebenso wichtig für die Beurteilung des Unterschiedes zwi sehen zwei oder mehreren Investitionen sind die für die Investitionen cha rakteristischen Faktoren, die keinen quantitativen Charakter besitzen und deshalb nicht monetär ausgedrückt werden können. ,,15 Damit sind der Investitionsrechnung bezüglich des Erklärungswertes und des Einflusses auf die Investitionsentscheidung Grenzen gesetzt. 16 Dieser Nachteil verstärkt sich noch, wenn die Methoden der Investitionsrechnung auf wirklichkeitsfremden Grundlagen beruhen. Um diesen Mängeln zu begegnen, sind in der neueren Literatur zwei Bestre bungen zu erkennen. Einmal wird versucht, die Methoden der Investitions rechnung so zu vervollkommnen, daß sie für die Praxis anwendbar sind. 17 Diese neuen Methoden beruhen vor allem auf der Grundlage der mathemati schen Programmierung und bedienen sich simultaner Lösungsansätze. Die nicht wägbaren Faktoren bleiben in diesen Modellen aber weiterhin weitge hend ausgeschaltet, so daß diese Methoden nur den rechenbaren Teil der Entscheidungsphase lösen können. Andere Autoren versuchen, auch impon derable Faktoren in die Modelle einzubeziehen,lB d. h. sie richten ihr Augen- 14 Vgl. dazu z. B. : E. SCHNEIDER, Wlrtschaftlichkeitsrechnung, 4.

Klappentext

18 Bedeutung. Der Einfluß dieser Faktoren soll daher nach Ansicht der mei­ sten Autoren bei der Investitionsentscheidung in einer der Investitionsrech­ nung folgenden Überlegung berücksichtigt werden. 14 Die Entscheidungspha­ se wird somit in eine rechnerische, sich ausschließlich mit quantitativen Größen beschäftigende und eine sich mit qualitativen Faktoren beschäftigen­ de Stufe aufgespalten. Die sogenannten imponderablen Faktoren, die nicht in die Modelle der Inve­ stitionsrechnung eingehen, können ausschlaggebend für die Investitionsent­ scheidung sein. "Ebenso wichtig für die Beurteilung des Unterschiedes zwi­ sehen zwei oder mehreren Investitionen sind die für die Investitionen cha­ rakteristischen Faktoren, die keinen quantitativen Charakter besitzen und deshalb nicht monetär ausgedrückt werden können. ,,15 Damit sind der Investitionsrechnung bezüglich des Erklärungswertes und des Einflusses auf die Investitionsentscheidung Grenzen gesetzt. 16 Dieser Nachteil verstärkt sich noch, wenn die Methoden der Investitionsrechnung auf wirklichkeitsfremden Grundlagen beruhen. Um diesen Mängeln zu begegnen, sind in der neueren Literatur zwei Bestre­ bungen zu erkennen. Einmal wird versucht, die Methoden der Investitions­ rechnung so zu vervollkommnen, daß sie für die Praxis anwendbar sind. 17 Diese neuen Methoden beruhen vor allem auf der Grundlage der mathemati­ schen Programmierung und bedienen sich simultaner Lösungsansätze. Die nicht wägbaren Faktoren bleiben in diesen Modellen aber weiterhin weitge­ hend ausgeschaltet, so daß diese Methoden nur den rechenbaren Teil der Entscheidungsphase lösen können. Andere Autoren versuchen, auch impon­ derable Faktoren in die Modelle einzubeziehen,lB d. h. sie richten ihr Augen- 14 Vgl. dazu z. B. : E. SCHNEIDER, Wlrtschaftlichkeitsrechnung, 4.



Inhalt

Einführung.- 1. Investitionstheorie - Investitionsentscheidung - Investitionsrechnung.- 2. Aufgaben und Probleme dieser Arbeit.- 3. Begriffsbestimmung.- a) Zum Begriff "Investition".- b) Zum Begriff "Unternehmer".- c) Zum Begriff "Investitionsverhalten".- Erster Teil Die Behandlung von Problemen des Investitionsverhaltens in der Literatur.- A. Das Investitionsverhalten in den traditionellen Investitionsmodellen.- I. Die traditionellen Investitionsmodelle.- 1. Typische Entscheidungssituationen.- 2. Die Struktur der Entscheidungsmodelle als Ausdruck des Investitionsverhaltens.- 3. Das Modell der Kapitalwertmethode.- II. Die Zielsetzung der Investitionsentscheidung.- 1. Die Entscheidungsfunktion der traditionellen Investitionsmodelle.- a) Gewinnmaximierung als gemeinsamer Ausdruck der speziellen Entscheidungskriterien.- b) Zeitliche Dimension des Gewinns.- 2. Mögliche Ziele des Investors.- a) Unternehmermotive - Unternehmerziele.- a1) Das Streben nach Gewinn und Umsatz.- a2) Gesellschaftliche Ziele.- b) Finanzierungsziele und Investitionsverhalten.- c) Einflußfaktoren der Motivationsstruktur.- 3. Einflüsse einer mehrzentrigen Willensbildung und des Organisationsphänomens auf die Zielsetzung.- a) Eigentümer und Geschäftsführung.- b) Innere Unternehmensorganisation.- III. Die Erwartungsstruktur des Investors.- 1. Investitionsentscheidung und Erwartungen.- a) Charakteristik der Erwartungen.- b) Bildung von Erwartungen.- 2. Die in den traditionellen Modellen unterstellte Prämisse der vollkommenen Voraussicht.- a) Die Voraussetzung der kausalen Zurechnung der Zahlungsströme und der sicheren Erwartungen.- b) Würdigung der Prämisse vollkommener Voraussicht.- 3. Investitionsentscheidungen und unsichere Erwartungen.- a) Risikoerwartungen.- b) Subjektiv unsichere Erwartungen.- c) Objektiv unsichere Erwartungen.- B. Der Realität angenäherte Investitionsmodelle.- I. Deduktiv gewonnene Modelle.- 1. Erweiterung der Entscheidungsfunktion um kombinierte Zielsetzungen.- 2. Entscheidungsfunktionen unter Berücksichtigung des Unsicherheitsphänomens.- a) Erklärungsmodelle.- b) Entscheidungsmodelle.- II. Induktiv ermittelte Modelle.- 1. Statistische Untersuchungen.- a) Erklärungsmodelle von J.R. Meyer, E. Kuh und R.R. Glauber.- a1) Der Senility-Effekt.- a2) Die ,Accelerator-Residual-Funds'-Theorie.- b) Untersuchungen in Deutschland zu dem Problem des Investitionsverhaltens.- 2. Beiträge der sozialökonomischen Verhaltensforschung zur Formulierung einer empirischen Investitionsentscheidungs-Funktion.- a) Habituelles Verhalten und echte Entscheidungen.- b) Prestige als Parameter der Entscheidungsfunktion.- 3. Zusammenfassung.- Zweiter Teil Empirische Untersuchung des Investitionsverhaltens.- A. Die multiple Faktorenanalyse.- I. Das Prinzip der Faktorenanalyse.- 1. Das Faktorenmodell.- 2. Grundeigenschaften der Faktoren.- 3. Extraktion und Rotation der Faktoren.- II. Die ,Accelerator-Residual-Funds-Theory' als Faktorenmodell.- 1. Hauptachsenlösungen.- 2. Varimax-Lösungen.- B. Auswertung zweier Unternehmerbefragungen.- I. Charakterisierung der Erhebungsdaten.- 1. Struktur der Befragungen.- 2. Auswahl der für die Faktorenanalyse geeigneten Fragen.- a) Fragen der Gutenberg-Erhebung.- b) Fragen der Erhebung "Entscheidungsverhalten".- 3. Bewertung der Antworten.- II. Aufstellung des Faktorenmodells.- 1. Die Beziehungen zwischen Variablengruppen.- 2. Homogenitätsüberlegungen hinsichtlich der Befragungsobjekte.- a) Gutenberg-Erhebung.- b) Erhebung "Entscheidungsverhalten".- III. Faktoren der Investitionsmotive.- 1. Faktoren innerbetrieblicher Investitionsmotive.- a) Ausnutzung des technischen Fortschritts.- b) Beseitigung betrieblicher Engpaßsituationen.- 2. Faktoren marktgerichteter Motive.- a) Wettbewerbsdruck.- b) Vorsichtiges Wachstumsstreben.- 3. Zusammenfassung.- IV. Faktoren des Entscheidungsprozesses.- 1. Investitionsplanung und notwendige Investition.- 2. Der Markteinfluß bei Investitionsentscheidungen.- 3. Der Entscheidungsverlauf.- a) Beziehungen zwischen Entscheidungsobjekt und Entscheidungsverlauf.- a1) Ausarbeitung der Entscheidungsalternativen.- a2) Fabrikatwahl.- b) Die Bedeutung wirtschaftlicher und technischer Eigenschaften bei der Bewertung von Investitionsalternativen.- c) Der Einfluß der Zusammensetzung des Entscheidungsgremiums auf die Bewertung der Alternativen.- C. Zusammenfassung der empirischen Ergebnisse.- I. Heterogenität des Investitionsverhaltens.- II. Die speziellen Ergebnisse.- 1. Zielsetzung der Investoren.- 2. Beachtung des Unsicherheitsphänomens.- 3. Verlauf des Entscheidungsprozesses.- a) Die Anregung zu Investitionsentscheidungen.- b) Ausarbeitung und Bewertung der Alternativen.- c) Phase der Investitionsrechnung.

Produktinformationen

Titel: Die industrielle Investitionsentscheidung
Untertitel: Eine theoretische und empirische Untersuchung zum Investitionsverhalten in Industrieunternehmungen
Autor:
EAN: 9783322983817
ISBN: 978-3-322-98381-7
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Gabler Verlag
Genre: Management
Anzahl Seiten: 172
Gewicht: 309g
Größe: H244mm x B170mm x T9mm
Jahr: 1969
Auflage: Softcover reprint of the original 1st ed. 1969

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