50% Rabatt auf ausgewählte E-Books! Jetzt profitieren.
Willkommen, schön sind Sie da!
Logo Ex Libris

Das Handwerk der Goldschmiede in Augsburg

  • Kartonierter Einband
  • 359 Seiten
(0) Erste Bewertung abgeben
Bewertungen
(0)
(0)
(0)
(0)
(0)
Alle Bewertungen ansehen
Von der frühen Augsburger Goldschmiedekunst ist kaum etwas bekannt. Überlieferte Namen von Goldschmieden können nur in den seltens... Weiterlesen
20%
54.90 CHF 43.90
Auslieferung erfolgt in der Regel innert 3 bis 4 Werktagen.

Beschreibung

Von der frühen Augsburger Goldschmiedekunst ist kaum etwas bekannt. Überlieferte Namen von Goldschmieden können nur in den seltensten Fällen mit erhaltenen Werken verbunden werden, so das Entwicklungslinien nicht erkennbar sind. Erst das 15. Jahrhundert bringt durch einige erhaltene signierte oder archivalisch gesicherte Objekte (z. B. von Johann Müller, Heinrich Hufnagel oder den Brüdern Seld) eine Wende. Das früheste nachweisbare Goldschmiedestück der Augsburger Spätgotik ist eine Silbermonstranz von Johann Müller (1470, St. Moritz). 1529 wird die Beschau verbindlich eingeführt, d. h. alle in Augsburg entstandenen Werke müssen durch die Geschaumeister auf die Rechtmäßigkeit der verarbeiteten Legierung überprüft werden und erhalten als 'Prüfsiegel' einen Beschaustempel, der den Pyr in wechselnden Formen zeigt. Die zweite, in jedes Stück geschlagene Marke ist das Zeichen des Goldschmieds. Die ältesten Werke mit dieser Stempelung sind zwei Hostienschalen Christoph Epfenhausers von 1536/37 (St. Anna, evangelisch Heilig Kreuz). Erst diese Stempelung erlaubt eine eindeutige Lokalisierung. Die strenge Überwachung des Edelmetallgehalts war eine Voraussetzung für die wachsende Bedeutung der Augsburger Goldschmiedekunst. Nachdruck der Originalausgabe aus dem Jahre 1897.

Klappentext

Von der frühen Augsburger Goldschmiedekunst ist kaum etwas bekannt. Überlieferte Namen von Goldschmieden können nur in den seltensten Fällen mit erhaltenen Werken verbunden werden, so das Entwicklungslinien nicht erkennbar sind. Erst das 15. Jahrhundert bringt durch einige erhaltene signierte oder archivalisch gesicherte Objekte (z. B. von Johann Müller, Heinrich Hufnagel oder den Brüdern Seld) eine Wende. Das früheste nachweisbare Goldschmiedestück der Augsburger Spätgotik ist eine Silbermonstranz von Johann Müller (1470, St. Moritz). 1529 wird die Beschau verbindlich eingeführt, d. h. alle in Augsburg entstandenen Werke müssen durch die Geschaumeister auf die Rechtmäßigkeit der verarbeiteten Legierung überprüft werden und erhalten als 'Prüfsiegel' einen Beschaustempel, der den Pyr in wechselnden Formen zeigt. Die zweite, in jedes Stück geschlagene Marke ist das Zeichen des Goldschmieds. Die ältesten Werke mit dieser Stempelung sind zwei Hostienschalen Christoph Epfenhausers von 1536/37 (St. Anna, evangelisch Heilig Kreuz). Erst diese Stempelung erlaubt eine eindeutige Lokalisierung. Die strenge Überwachung des Edelmetallgehalts war eine Voraussetzung für die wachsende Bedeutung der Augsburger Goldschmiedekunst. Nachdruck der Originalausgabe aus dem Jahre 1897.

Produktinformationen

Titel: Das Handwerk der Goldschmiede in Augsburg
Untertitel: bis zum Jahre 1681
Autor:
EAN: 9783956927423
ISBN: 978-3-95692-742-3
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Fachbuchverlag Dresden
Anzahl Seiten: 359
Gewicht: 631g
Größe: H223mm x B169mm x T27mm
Jahr: 2015
Auflage: Nachdruck der Ausgabe von 1897