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Man nannte mich Fernandel

  • Kartonierter Einband
  • 340 Seiten
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August Hampel wurde am 24. August 1901 in Großenlüdern bei Fulda geboren und wuchs im Rheinland, in Gummersbach, auf. ... Weiterlesen
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Beschreibung

Autorentext

August Hampel wurde am 24. August 1901 in Großenlüdern bei Fulda geboren und wuchs im Rheinland, in Gummersbach, auf. Studium der Philosophie und Betriebswissenschaften an der Universität in Berlin. Nach dem Abschlussexamen als Dipl. Kaufmann arbeitete er zunächst als Journalist. Dabei geriet er in Wien durch seine liberale und pazifistische Meinung in Widerstreit zum Nationalsozialismus. Er zog sich nach Gummersbach zurück und nahm eine Stellung als Betriebsprüfer am Finanzamt an. Heirat 1941 mit Gertrud Biergans; Geburt der Tochter Ellen 1942. 1943 wurde er als Soldat von der deutschen Wehrmacht eingezogen und ab Juli 1943 als Baupionier in Royan am Atlantik eingesetzt. Als Aufseher beim Bau des Atlantikwalles freundete er sich mit einigen Franzosen an, die dort als Zwangsarbeiter arbeiten mussten. Sie gaben ihm den Namen "FERNANDEL". Er lernte Frankreich lieben und erlebte im Januar die "sinnlose" Bombardierung der schönen Badestadt Royan durch die Alliierten. 1945 wurde er als Kriegsgefangener vor dem Erschießen von einem französischen Freund, der im Widerstand (résistance) ohne Wissen des Autors arbeitete, gerettet. Entlassung aus französischen Kriegsgefangenschaft 1946. In der Heimat gleich wieder tätig als Betriebsprüfer am Finanzamt in Gummersbach. Geburt 3 weiterer Kinder. In den fünfziger Jahren begann August Hampel seine Royaner Kriegserlebnisse aufzuschreiben. 1960 besuchte er Royan und sah einige seiner französischen Freunde wieder. Vergeblich versuchte er sein Buch zu veröffentlichen. + 1972 Frau Brigitte Colle Lindenau übersetzte 2010 zusammen mit Didier-Michael Colus das Buch ins Französische. Es erschien 2011 in Frankreich mit dem Titel "J'occupais Royan" 1943-1945.



Klappentext

August Hampel beschreibt in dieser autobiographischen Darstellung lebendig und eindrucksvoll seine Zeit als deutscher Soldat in der französischen Stadt Royan am Atlantik von 1943 bis zum Kriegsende 1945. Gleich nach seiner Ankunft wird er beim Bau des Atlantikwalls als Aufseher über französische Zwangsarbeiter eingesetzt. Diese geben ihm den Spitznamen "FERNANDEL". Die Anteilnahme und Liebe des Autors zu diesem besetzten Land und seinen Menschen ist offensichtlich, ebenso wie die zu allem Guten und Wahren der eigenen Nation. Er "lebt" und "lässt leben". Im Januar 1945 erfahren wir mit ihm die "sinnlose" Bombardierung der schönen Badestadt Royan durch die Alliierten. Als Kriegsgefangener wird er von einem französischen Freund vor dem Erschießen gerettet. Ein ganz und gar unmilitärischer Humanist in der Uniform eines deutschen Soldaten. Ein Buch, in dem inmitten eines furchtbaren Krieges Völkerverständigung gelebt wird - ein Plädoyer für und ein Sieg von wahrer Menschlichkeit! Das Buch ist als Zeitzeugnis bereits 2011 in französischer Übersetzung in Frankreich erschienen unter dem Titel "J'occupais Royan" 1943-1945 (ISBN 978-2-36199-010-7)

Produktinformationen

Titel: Man nannte mich Fernandel
Untertitel: Kriegserlebnisse eines Unmilitärischen - Royan 1943-1945
Autor:
EAN: 9783936192032
ISBN: 978-3-936192-03-2
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Om-Verlag
Genre: Politikwissenschaft
Anzahl Seiten: 340
Gewicht: 551g
Größe: H221mm x B154mm x T25mm
Jahr: 2014