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Ländliche Netzwerke

  • Kartonierter Einband
  • 292 Seiten
Das Buch ordnet sich in die sozialwissenschaftliche Netzwerk-Diskussion ein. Esfüllt bestehende Lücken, indem es sich auf derBasis... Weiterlesen
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Beschreibung

Das Buch ordnet sich in die sozialwissenschaftliche Netzwerk-Diskussion ein. Esfüllt bestehende Lücken, indem es sich auf derBasis empirischerUntersuchungen auf Reproduktionsprozesse ländlicher Netzwerke und derensoziale Bedingungen konzentriert. Für die Analyse wurden Institutionen- undMilieuforschung zusammengeführt. Es wird gezeigt, wie regionale Netzwerkenachhaltigen Wirtschaftens organisiert werden und durch welche soziokulturellenKontexte sie geformt sind. Die Autorinnen belegen, dass für die Etablierung undumweltstabile Entwicklung nachhaltiger ländlicher Netze deren Verankerung ineinem Raum sozialer Milieus sowie die Institutionalisierung von Leitbildernpartnerschaftlicher Kooperation bedeutsam sind.

Vorwort
Wie entstehen und entwickeln sich Netzwerke auf dem Land?

Autorentext
Dr. Astrid Segert und Dr. Irene Zierke sind in der Forschungsgruppe Ländliche Netze der Universität Potsdam tätig.

Klappentext
Das Buch ordnet sich in die sozialwissenschaftliche Netzwerk-Diskussion ein. Es
füllt bestehende Lücken, indem es sich auf der Basis empirischer
Untersuchungen auf Reproduktionsprozesse ländlicher Netzwerke und deren
soziale Bedingungen konzentriert. Für die Analyse wurden Institutionen- und
Milieuforschung zusammengeführt. Es wird gezeigt, wie regionale Netzwerke
nachhaltigen Wirtschaftens organisiert werden und durch welche soziokulturellen
Kontexte sie geformt sind. Die Autorinnen belegen, dass für die Etablierung und
umweltstabile Entwicklung nachhaltiger ländlicher Netze deren Verankerung in
einem Raum sozialer Milieus sowie die Institutionalisierung von Leitbildern
partnerschaftlicher Kooperation bedeutsam sind.


Inhalt
1. Perspektiven einer nachhaltigen Agrarwirtschaft und regionale Vernetzung.- 1.1 Probleme beim Übergang zu einer nachhaltigen Agrarwirtschaft.- 1.2 Regionale Differenzierungen agrarwirtschaftlicher Entwicklung.- 1.3 Institutionalisierung ländlicher Netzwerke nachhaltigen Wirtschaftens.- 1.4 Soziale Milieus als soziokultureller Kontext ländlicher Netze.- 1.5 Forschungsfragen.- 1.6 Forschungsfeld: Ostdeutsche Netzwerke im ländlichen Raum.- 2. Netzwerke, Institutionalisierungen und Milieus theoretische Prämissen.- 2.1 Bestimmungen von Netzwerken.- 2.2 Institutionalisierung und Institutionenwandel regionaler Netze.- 2.3 Soziale Milieus als Ressource regionaler Netzwerke.- 2.4 Vertrauen als soziales Moment der Entwicklung von Netzwerken.- 3. Entwicklung ländlicher Netze.- 3.1 Art der Kooperationspartner und Beziehungsdichte im Netz.- 3.2 Prinzipien der Konkurrenzbegrenzung: Ist fast wie Sozialismus..- 3.3 Komplementärer Ressourcenaustausch: Aus der Not heraus.- 3.4 Problemlösungsaktivitäten: Richtlinien und Qualitätsprogramme.- 3.5 Dezentrale Entscheidungsstrukturen.- 3.6 Metavernetzungen.- 3.7 Vergleichende Gesamteinschätzung der Netzentwicklung.- 4. Institutionalisierung und Institutionenwandel regionaler Vernetzung.- 4.1 Drei Leiterzählungen über Bioplus.- 4.1.1 Leitdifferenz: Bioplus, der Primus unter den Bioanbauver- 92 bänden.- 4.1.2 Umweltschock: Vermarktung als Nadelöhr.- 4.1.3 Begrenzte Problemsicht: Regionalvermarktung im Dilemma.- 4.2 Drei Leiterzählungen über Qualität aus Brandenburg (QaB).- 4.2.1 Leitdifferenz: QaB, ein ostdeutsches Unikat.- 4.2.2 Latenter Entwicklungsanspruch: Organisation von Vertragsproduktionen.- 4.2.3 Umweltschock: Krisenmanagement statt Institutionenwandel?.- 4.3 Quantifizierung von Institutionalisierungsprozessen regionaler Netze.- 4.3.1 Institutionalisierungsgrad und Institutionalisierungs-schwerpunkte.- 4.3.2 Institutionalisierung durch symbolische Repräsentation.- 4.3.3 Institutionalisierungstypen und Institutionenwandel.- 4.4 Institutionalisierungstendenzen im Vergleich.- 5. Soziale Milieus als Ressource ländlicher Netzwerke.- 5.1 Ostdeutsche Milieus als kultureller Hintergrund ländlicher Netzwerke.- 5.2 Milieuformierungen im Netzwerk Bioplus.- 5.2.1 Die Modernen Ökopioniere: Wir sind als einer der ersten Betriebe in Brandenburg diesen ökologischen Landbau angegangen.- 5.2.2 Die Umsichtigen: Nicht nur gesundes Gemüse produzieren, sondern auch menschlich miteinander umgehen. .- 5.2.3 Die Redlichen: ein Leben in natürlichen Kreisläufen.- 5.2.4 Die Traditionellen Ökopioniere: Biologischer Landbau als Alternative, als Möglichkeit.- 5.2.5 Die Ergebnisbezogenen: Muss man bei Bioplus auf Holzkisten sitzen?.- 5.3 Soziokulturelle Ressourcen für die Netzentwicklung von Bioplus.- 5.4 Milieuformierungen im Netzwerk Qualität aus Brandenburg (QaB).- 5.4.1 Die Ländlichen Produzenten: Entweder die Bauern lassen sich einpflügen oder sie nehmen die Peitsche..- 5.4.2 Die Betriebsverbundenen Verantwortungsträger: Wir machen das Beste daraus..- 5.4.3 Die Eigenständigen Berufsarbeiter: Wir sind gut..- 5.4.4 Die Vernünftigen: Würde ich für sinnvoll halten, wenn ich () meine Vorstellungen mit einbringen könnte..- 5.5 Soziokulturelle Ressourcen für die Netzentwicklung von QaB.- 5.6 Das Vertrauen als besondere Verhaltensdisposition.- 5.7 Resümee über soziokulturelle Ressourcen von QaB und Bioplus.- 6. Zusammenfassung.- 6.1 Entwicklungspotenziale und Entwicklungsprobleme ländlicher Netze.- 6.2 Institutionelle Verstetigung ländlicher Netzwerke.- 6.3 Soziokulturelle Ressourcen für die Vernetzung in ländlichen Regionen.- 6.4 Fazit.- 7. Literaturverzeichnis.- 8. Anlagen.- Anlage 1: Daten zur Agrarentwicklung in Deutschland.- Anlage 2: Korrelationen von Wichtigkeit und Realisierung aller erfassten Kooperationsmuster für Bioplus.- Anlage 3: Korrelationen von Wichtigkeit und Realisierung aller erfassten Kooperationsmuster für QaB.

Produktinformationen

Titel: Ländliche Netzwerke
Untertitel: Institutionalisierungsprozesse und Milieuformationen
Autor:
EAN: 9783531141480
ISBN: 978-3-531-14148-0
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: VS Verlag für Sozialwissenschaft
Genre: Politikwissenschaft
Anzahl Seiten: 292
Gewicht: 375g
Größe: H213mm x B150mm x T17mm
Jahr: 2004
Auflage: 2004.