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Le Bateau ivre. Das trunkene Schiff

  • Fester Einband
  • 101 Seiten
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Arthur Rimbauds Le Bateau ivre ist eines der bedeutsten Langgedichte der Weltliteratur. Nur drei Tage, die ihn"in Trance"versetzte... Weiterlesen
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Beschreibung

Arthur Rimbauds Le Bateau ivre ist eines der bedeutsten Langgedichte der Weltliteratur. Nur drei Tage, die ihn"in Trance"versetzten, reichten Paul Celan aus für das Meisterwerk seiner Übersetzung dieses Gedichtes ins Deutsche: kühn und eigen, und doch so nah am Text, wie es einer Nachdichtung nur möglich ist. Es war Celans Überzeugung,"daß mir hier ein wirklich einzigartiger Wurf geglückt ist". Zur Wiedergabe von Originaltext und Übertragung in direkter Gegenüberstellung treten aufschlußreiche Zeugnisse, vor allem die Verlagsbriefwechsel, Abbildungen und ein ausführliches Nachwort des Herausgebers.

Autorentext

Paul Celan wurde am 23. November 1920 als Paul Antschel als einziger Sohn deutschsprachiger, jüdischer Eltern im damals rumänischen Czernowitz geboren. Nach dem Abitur 1938 begann er ein Medizinstudium in Tours/Frankreich, kehrte jedoch ein Jahr später nach Rumänien, zurück, um dort Romanistik zu studieren. 1942 wurden Celans Eltern deportiert. Im Herbst desselben Jahres starb sein Vater in einem Lager an Typhus, seine Mutter wurde erschossen. Von 1942 bis 1944 musste Celan in verschiedenen rumänischen Arbeitslagern Zwangsarbeit leisten. Von 1945 bis 1947 arbeitete er als Lektor und Übersetzer in Bukarest, erste Gedichte wurden publiziert. Im Juli 1948 zog er nach Paris, wo er bis zum seinem Tod lebte. Im selben Jahr begegnete Celan Ingeborg Bachmann. Dass Ingeborg Bachmann und Paul Celan Ende der vierziger Jahre und Anfang der fünfziger Jahre ein Liebesverhältnis verband, das im Oktober 1957 bis Mai 1958 wieder aufgenommen wurde, wird durch den posthum veröffentlichten Briefwechsel Herzzeit zwischen den beiden bestätigt. Im November 1951 lernte Celan in Paris die Künstlerin Gisèle de Lestrange kennen, die er ein Jahr später heiratete. 1955 kam ihr gemeinsamer Sohn Eric zur Welt. Im Frühjahr 1970 nahm sich Celan in der Seine das Leben.



Klappentext

Arthur Rimbauds Le Bateau ivre ist eines der bedeutendsten Langgedichte der Weltliteratur. Nur drei Tage, die ihn "in Trance" versetzten, reichten Paul Celan aus für das Meisterwerk seiner Übersetzung dieses Gedichtes ins Deutsche: kühn und eigen, und doch so nah am Text, wie es einer Nachdichtung nur möglich ist. Es war Celans Überzeugung, "daß mir hier ein wirklich einzigartiger Wurf geglückt ist". Zur Wiedergabe von Originaltext und Übertragung in direkter Gegenüberstellung treten aufschlußreiche Zeugnisse, vor allem die Verlagsbriefwechsel, Abbildungen und ein ausführliches Nachwort des Herausgebers.



Inhalt

Arthur Rimbaud/Paul Celan: Le Bateau invre / Das trunkene Schiff - [Dokumente:] Briefzeugnisse zu Paul Celans Übersetzung von Arthur Rimbauds >Le Bateau ivre< - Auszüge aus zeitgenössischen Rezensionen von Celans >Das trunkene Schiff< - »... ich bin kein Feind von Untergängen«; Paul Celan übersetzt Rimbaud - Nachbemerkung des Herausgebers

Produktinformationen

Titel: Le Bateau ivre. Das trunkene Schiff
Untertitel: Mit e. Nachw. hrsg. v. Joachim Seng. Französ.-Dtsch.
Autor:
Übersetzer:
Editor:
EAN: 9783458193005
ISBN: 978-3-458-19300-5
Format: Fester Einband
Herausgeber: Insel
Genre: Romane & Erzählungen
Anzahl Seiten: 101
Gewicht: 189g
Größe: H182mm x B124mm x T11mm
Veröffentlichung: 16.04.2008
Jahr: 2008
Auflage: 3. A.
Land: DE
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