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Psychotherapie

  • Kartonierter Einband
  • 332 Seiten
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Beschreibung

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

Inhalt

Erster Teil. Der Aufbau von Persönlichkeit, Charakter und Krankheitsbild. (Ärztliche Charakterlehre.).- I. Grundlagen ärztlicher Psychologie.- 1. Vom Wesen ärztlicher Einfühlung.- Psychotherapie als Aufgabe.- Das Leidenserlebnis.- Einfühlung und Seelenkunde.- Literatur.- 2. Psychologische Grundlinien.- Erleben und Bewußtsein. Das Unbewußte.- Psychische Funktionen und Tendenzen. Das Ich.- Disposition, Charakter und Persönlichkeit.- Die Unzulänglichkeit einer beschreibenden Charakterlehre.- Die biologische Fundierung der Charakterlehre als ärztliches Problem.- Literatur.- 3. Affektivität und charakterologische Tiefenschichten.- Die Affekte und ihre Eigenschaften.- Komplexe und Komplexwirkungen.- Affektives Erleben und Reagieren als entwicklungspsychologische Präformationen.- Trieb, Gefühl, Temperament.- Literatur.- II. Die Anlagen der Charaktere.- 4. Psychophysische Zuordnungen in der Charakter- und Krankheitsgestaltung.- Die Leib-Seelen-Frage.- Konstitution und Erblichkeit seelischer Anlagen.- Körperliche Vorgänge als Ausdruck, Begleitung, Symbol von Seelischem.- Psychophysische Eigenarten der endokrinen Konstitutionsstigmen.- Hyperthyreotische Konstitution.- Hypothyreose.- Spasmophilie.- Infantilismen.- Intersexualitäten.- Zyklothyme.- Schizothyme.- Psychophysische Eigenarten der biologischen Entwicklungskurve.- Psychische Zuordnungen zu körperlichen Krankheiten.- Psychische Gestaltungen physiopathischer Bereitschaften.- Literatur.- 5. Seelische Dispositionen.- A. Rezeptive Dispositionen ("Charakter-Materie", Klages).- Begabungs- und Auffassungstypen.- Erlebenstypen; Introversion und Extroversion.- B. Dispositionen der affektiven Dynamik ("Charakter-Struktur", Klages; "Kolie", Kehrer).- Affektive Eindrucks-, Ausgleichungs-, Abfuhr- und Verhaltungsfähigkeit.- Grundtypen der affektiven Reaktion und ihre krankheitsgestaltende Bedeutung.- Formen der affektiven Entladung.- Formen der affektiven Vorhaltung.- C. Dispositionen der Reaktivität ("Charakter-Qualitäten", Klages).- Allgemeines.- Primitive seelisch-reaktive Einzelmechanismen der individuellen Konstitution.- Symbolisierend-gestaltende Tendenzen.- Magisch-katathyme Tendenzen.- Emotionale Fixierungs-, Verdrängungs-, Sperrungs- und Spaltungstendenzen.- Emotionale Wunscherfüllungstendenzen.- Über psychogene Mechanismen und den Begriff Hysterie.- Literatur.- III. Umwelt, Erlebnis und Persönlichkeitsgestaltung.- 6. Umweltbedingungen der Charakterbildung.- Aktualisierende und inhaltsbestimmende Umweltwirkung.- Typisierende Umweltfaktoren.- Klimatische.- sozial-wirtschaftliche.- staatlich-volkliche.- kulturelle.- religiöse.- familiäre.- erzieherische.- Arbeit und Beruf.- Ehe usw.- äußere Schicksale.- Literatur.- 7. Erlebnismäßige Gestaltungen des Selbstgefühls.- Die Umwelt als Bedrohung des Selbstgefühls und dessen Reaktionsbildungen.- Die Typen der Unterwerfung: Musterkinder, Konventionsmenschen, Philister, Pedanten usw.- Die Typen der Abwendung: Phantasten, Träumer, Spielende usw.- Die Typen der Auflehnung: Lügner, Intriganten, eingebildet Leidende, Trotzige, Explosiv-Reizbare, Mißtrauisch-Paranoide usw.- Die Wehrlosen: Grübler, Zweifler, Zwangsleidende, Abulische, Depressive usw.- Die erzieherische Gestaltung des Selbstgefühls beim Kinde.- 8. Die geistige Einstellung zur Wirklichkeit als Charaktergestaltung.- Das Erlebnis der Problematik von Wirklichkeit und Ich.- Das Jugendalter als seelische Voraussetzung der geistigen Problematik.- Zweifel und Niederlage: Pessimismus, Lebensflucht, Weltangst, Zynismen usw.- Die Lebenslüge als Ausweg: Apostel, Literaten, Erfinder usw.- Die realistische Bewältigung des Problems: Nützlichkeitsund Verstandesmenschen usw.- Die subjektivistischen Idealismen: Verinnerlichung - religiöse, künstlerische, metaphysische usw.- 9. Die Willenseinstellung zur Wirklichkeit als Charaktergestaltung.- Der Konflikt zwischen Wille und Welt.- Typen des Versagens und ihre charakterologischen Auswirkungen.- Die Erlebnisweisen von Arbeit und Beruf. Die Rolle von Erwerb und Geld. Rausch- und Krankheitserleben als Selbstentlastungen.- Die Stellung zu den Mitmenschen.- Literatur.- 10. Das sexuelle und erotische Erleben als Charaktergestaltung.- Trieb und Erleben der Triebhaftigkeit als charaktergestaltende Momente.- Geschlechtlichkeit und Selbstwerterleben. Der perverse Mensch.- Geschlechtlichkeit als konkrete Lebensaufgabe.- Das Erleben des Anderen in Erotik und Sexualität und der Ausbau der Charaktere. Erotische Sehnsucht, Selbstverwerfung, Askese, Don Juan-, Koketten-, Kokottencharakter; Hörigkeit, Eifersucht, Liebeswahn usw.- Die Ehe und ihre charakterologischen Einflüsse.- Literatur.- 11. Traumatische Erlebnisse und Charaktergestaltung.- Traumatische Momente situativen Erlebens: Der Affektstoß, die erlebte vitale Bedrohung, die Erschütterung des Selbstwertgefühls, die angstvolle Erwartungsspannung.- Der emotionale Schock und seine Fixationserscheinungen.- Die habituelle Verselbständigung der Symptome.- Das Erlebnis des Krankseins und die erlebnismäßige Krankheitsgestaltung.- Literatur.- IV. Die ärztliche Charakterlehre und der Aufbau klinischer Krankheitsbilder.- Pathologische Persönlichkeiten.- Pathologische Reaktionen.- Pathologische Entwicklungen.- Pathologische Zerstörungen.- Literatur.- Zweiter Teil. Die seelische Einwirkung des Arztes auf Charakter- und Krankheitsbild. (Ärztliche Psychotherapie.).- I. Grundlagen der Psychotherapie.- 1. Sinn und Ziele der Psychotherapie.- Kausale und symptomatische Therapie.- Psychotherapie als symptomatische Therapie und das Problem einer kausalen Psychotherapie.- Die soziale Anpassung ist keine Norm kausaler Psychotherapie. Der Wert der Individualität.- Die Unmöglichkeit einer deskriptiven Norm des Seelischen als eines psychotherapeutischen Zieles.- Die Heteronomie ethischästhetischer Ziele für eine Psychotherapie.- Die Unwahrhaftigkeit eines eudämonistischen Endziels der Psychotherapie.- Die Idee des "Starkerseins" und ihre psychologischen Gestaltungen.- Literatur.- 2. Der seelische Einfluß des Arztes.- Die ersten affektiven Einstellungen des Leidenden zum Arzte.- Das Erleben der ärztlichen Hilfsbereitschaft im Leidenden.- Die seelische Selbstentlastung.- Die Gläubigkeit des Leidenden und ihre Ausgestaltung.- Formen der affektiven "Übertragung".- Verhalten des Arztes zur Übertragung.- Die Beruhigung.- Die Sicherung des Selbstgefühls.- Das Distanzerleben des Leidenden zu sich selbst.- Einige Nebenfragen der psychotherapeutischen Praxis (Milieuwechsel, Isolierung, Arbeit, Ablenkung, Verbot usw.).- Literatur.- II. Psychoanalyse und Verwandtes.- 3. Die Persuasion.- Sinn und Weg der Persuasion.- Grenzen und Schwächen der Persuasion.- Indikationen der Persuasion.- Literatur über Persuasion.- 4. Die Psychoanalyse.- Anspruch und Bedeutung der Freudschen Lehre.- Allgemeine Grundlagen der Freudschen Lehre.- Die Libido.- Das Unbewußte.- Verdrängung und Widerstand.- Symbolische Phänomene.- Der Weg ins Unbewußte.- Freuds Traumpsychologie.- Traumdeutung und Traumsymbolik.- Die Libido und ihre Organisationsstufen.- Die Neurosenlehre Freuds.- Hysterie.- Angst.- Zwang.- Kritische Anmerkungen.- Psychoanalyse als psychotherapeutisches Verfahren.- Technik; Psychologie ihrer Wirkung. Übertragung und Widerstandsbehandlung. Das Problem der ärztlichen Aktivität in der Psychoanalyse. Alfred Adler.- Der praktische Arzt und die therapeutische Analyse.- Literatur.- III. Hypnose und Suggestion.- 5. Die Erscheinungen.- Der hypnotische Zustand. Rapport und Suggestion.- Hypnotisch-suggestive Veränderungen der Motilität.- Hypnotisch-suggestive Veränderungen der Sensibilität.- Hypnotische Beeinflussung innerseelischen Geschehens.- a) Die Erlebnisse und Inhalte des Gegenstandsbewußtseins.- b) Persönlichkeitsbewußtsein, Affektivität und psychische Leistungen.- Die hypnotische Beeinflussung "unwillkürlicher" somatischer Funktionen und ihre Grenzen.- a) Expressivsphäre und Reflexe.- b) Kreislauf, Atmung, Vasomotorik.- Der posthypnotische Zustand. Einiges über posthypnotische Suggestionen.- Weiteres über posthypnotische Suggestionen.- Der Bewußtseinszustand während der Realisierung von Suggestionen. Suggestionen ohne Hypnose.- 6. Technik der Hypnose.- Sogenannte Faszination und sogenannte Mesmersehe Technik.- Seelische Einstellung des Hypnotiseurs.- Das Herausführen aus der Hypnose.- 7. Die Erklärungswege.- Zusammenfassung und Ausbau der Beobachtungen.- Der historische Weg der Theorienbildung über die Hypnose.- Die psychologische Erklärung von Hypnose und Suggestion.- Weiteres zur Psychologie von Suggestion und Autosuggestion.- Literatur zu Kapitel 5-7.- IV. Hypnose und Suggestion in der Psychotherapie.- 8. Allgemeine Indikationen und Gegenindikationen.- Zur Frage der Gefahren der Hypnose.- Absolute und relative Kontraindikationen. Die Hypnotisierbarkeit.- Das Fehlen absoluter Indikationen und die rein symptomatische Wirkung der Hypnotherapie.- Über Psychokatharsis oder hypnotisches Abreagieren.- Die Abgrenzung des Anwendungsbereiches.- Wachsuggestionstherapie.- 9. Psychotherapeutische Anwendungsweisen.- Funktionelle Motilitätssyndrome.- Stottern.- Schreibkrampf und Beschäftigungsneurosen.- Motorische Anfälle.- Sogenannte Reflexneurosen.- Pharyngeale und ösophageale.- Respiratorische ("Asthma").- Nervöse Potenzstörungen.- Gynäkologische Funktionsstörungen.- Enuresis nocturna.- Funktionell sensible Syndrome.- Sensible und sensorische Funktionsstörungen. Schmerzen, Kompfschmerzen, Ausfälle.- Vasovegetative und Organneurosen.- Habituell emotionale Störungen.- "Neurasthenische" Klagen.- Schlafstörungen.- Angstzustände.- Erwartungsneurotische Gestaltungen, Lampenfieber usw.- Abnorme Bewußtseinsverhältnisse akuter Art.- Abnorme seelische Inhaltsgestaltungen.- Suchten, Perversionen, Zwangserscheinungen.- Literatur zu Kapitel 8-9.- V. Die Psychagogik.- 10. Das Zusammenwirken und die Grenzen der psychotherapeutischen Verfahrensweisen in der Psychagogik.- Von der Bildsamkeit.- Die Selbsttäuschung der "Wil-lenserziehung". Der Couéismus.- Die Psychoanalyse und das psychagogische Komplement.- Die Problemstellung der Psychagogik.- 11. Die Psychagogik und die Präformationen des Selbstwertes.- Die Psychagogik der kindlichen Selbstwertgestaltung. Kinderfehler, Arzt und Erzieher.- Psychagogische Leitlinie bei Selbstwertunsicherheit.- Psychagogische Einstellung zu den typischen Selbstwerthaltungen.- Typen der Unterwerfung.- Typen der Abwendung.- Typen der Auflehnung.- Psychagogik des Zwangsleidenden.- 12. Psychagogische Hilfen zur Bewältigung der Wirklichkeit.- Die geistige Bewältigung der Frage nach dem Sinn der Existenz.- Die willentliche Bewältigung der Existenz.- Süchtige.- 13. Psychagogische Leitlinien abnormer erotischer und sexueller Gestaltungen.- Psychotherapie der Perversionen.- Abwandlungen des Erlebens der Geschlechtlichkeit.- Abwandlungen des erotischen Erlebens.- 14. Psychagogik traumatisch-situativen Erlebens.- Das psychische Trauma.- Das Erleben körperlicher Krankheit.- Literatur zu Kapitel 10-14.

Produktinformationen

Titel: Psychotherapie
Untertitel: Charakterlehre · Psychoanalyse · Hypnose · Psychagogik
Autor:
EAN: 9783642485183
ISBN: 978-3-642-48518-3
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Springer Berlin Heidelberg
Genre: Angewandte Psychologie
Anzahl Seiten: 332
Gewicht: 505g
Größe: H235mm x B155mm x T17mm
Jahr: 1932
Auflage: 1925