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Theoretische Grundlagen der Qualitätspolitik

  • Kartonierter Einband
  • 168 Seiten
Jedes auf dem Markt angebotene Gut ist durch einen Preis und bestimmte qualitative Eigenschaften gekennzeichnet. Preis und Qualit... Weiterlesen
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Beschreibung

Klappentext

Jedes auf dem Markt angebotene Gut ist durch einen Preis und bestimmte qualitative Eigenschaften gekennzeichnet. Preis und Qualität sind für die An­ bieter Aktionsparameter. Anders als zum Parameter Preis, für den eine Fülle instruktiver Modelle entwickelt worden sind, liefert die Wissenschaft zum Parameter Qualität nur verhältnismäßig unpräzise Aussagen, insbesondere über die funktionalen Zusammenhänge zwischen der Qualität und den anderen absatzpolitischen Instrumenten. Die Gründe hierfür sind erstens, daß sich Preise kardinal, Qualitäten aber allenfalls ordinal messen lassen und zweitens, daß die Qualität eines Gutes eine Vielzahl von - für die Käufer unterschiedlich bedeutsamen - Teileigenschaften umfaßt. Die Lücke in der Absatztheorie ist deshalb so schwerwiegend, weil Unternehmungen Güter nicht herstellen kön­ nen, ohne ihre technischen und anderen Merkmale festzulegen, d. h. , ständig Entscheidungen über die Produktqualität fällen müssen. Weiterhin bedienen die Unternehmungen sich in der Praxis unter bestimmten, uns bekannten Be­ dingungen stärker des Qualitätswettbewerbs als des Preiswettbewerbs, so daß es auch von daher gerechtfertigt ist, die Absatztheorie bezüglich des Wesens und der Beurteilungskriterien der Qualität und ihrer Meßbarkeit auszubauen. Die hier vorgelegte Monographie liefert einen beachtlichen Baustein zur Theorie dieses absatzpolitischen Instrumentes. Die Zusammensetzung der Gesamtqualität eines Gutes aus seinen Teileigenschaften wird erkennbar. Während es zur Beurteilung dieser Eigenschaften bei Betriebsmitteln weitgehend objektive (teJmische) Maßstäbe gibt, sind bei Konsumgütern - auch hinsichtlich der objektiv feststellbaren Eigenschaften - in der Regel nur subjektive Werturteile möglich, die ihrer Natur nach unquantitativ sind. Eine Theorie funktionaler Beziehungen zwischen Qualitätsveränderungen und Veränderungen anderer Aktionsparameter setzt aber Meßbarkeit der Teileigenschaften voraus.



Inhalt

1 Die Qualität als Parameter in der wirtschaftswissenschaftlichen Theorie.- 11 Die Qualität im absatzpolitischen Instrumentarium.- 12 Verknüpfung der herkömmlichen Absatztheorie mit dem Instrument Qualitätspolitik.- 2 Der Qualitätsbegriff im Schrifttum.- 21 Versuche zur Gewinnung eines Qualitätsbegriffes aufgrund subjektiver und objektiver Merkmale.- 211 Die Begriffe subjektiv und objektiv.- 212 Klassifizierung der Lösungsversuche.- 22 Ansatzpunkte zur Quantifizierung der Qualität.- 3 Der teleologische Qualitätsbegriff.- 31 Die Begriffsdefinition.- 32 Die Problematik einer teleologischen Qualitätsauffassung.- 4 Teleologische Bestimmung der Produktqualität.- 41 Die Elemente der Produktqualität.- 411 Das Bedürfnis.- 4111 Die Bedürfniskette.- 4112 Der Bedürfniskomplex.- 4113 Der Bedürfniskonkretisierungsprozeß.- 41131 Die Vorstellung des potentiellen Käufers von dem zu befriedigenden Bedürfnis.- 41132 Die Entscheidung für eine bestimmte Preisklasse.- 412 Die Gutseigenschaften.- 4121 Zur Problematik des Homogenitätsbegriffes.- 4122 Beschreibung des Produktes durch seine Eigenschaften.- 41221 Das Gut als Konglomerat von Eigenschaften.- 41222 Das System der Gutseigenschaften.- 42 Die Ableitung des Qualitätsurteils aus den Elementen der Produktqualität.- 421 Methoden zur Ermittlung eines Teilurteils über die Produktqualität.- 4211 Problemstellung.- 4212 Die Reihung der Gutseigenschaften.- 4213 Die Arten der geforderten Teileigenschaften.- 4214 Der Umfang einer einzigen geforderten Teileigenschaft.- 4215 Der Vergleichsmaßstab verschiedener Teileigenschaften.- 4216 Zusammenfassung der Teilergebnisse in einer für die Urteilsbildung relevanten Bedürfnismatrix.- 422 Modelltheoretische Überlegungen zur Bestimmung eines Gesamturteils über die Produktqualität.- 4221 Zur Gewichtung von Teileigenschaften.- 4222 Modell I zur Qualitätsermittlung.- 4223 Modell II zur Qualitätsermittlung.- 42231 Variante A.- 42232 Variante B.- 4224 Prämissenkritik.- 43 Unterschiede in der Qualitätsbeurteilung nach Produktkategorien.- 431 Konsum- und Investitionsgüter.- 432 Kurz- und langfristig nutzbare Güter.- 433 Im Auftrag und für den Markt gefertigte Güter.- 44 Reduktion des Qualitätsurteils auf Hilfsgrößen.- 441 Der Stoffgehalt und die Verarbeitung als Qualitätsindikator.- 442 Der Preis als Qualitätsindikator.- 45 Ergebnis des Versuchs der teleologischen Bestimmung der Produktqualität.- 5 Die Qualitätspolitik der Unternehmung.- 51 Maßnahmen zur Beeinflussung der Bedürfnisse.- 511 Das Problem der Qualitätspolitik.- 512 Die Ermittlung einer Standardvorstellung durch Marktforschung.- 513 Die Beeinflussung der Bedürfnisse durch Werbung.- 52 Maßnahmen zur Gestaltung des Gutes.- 521 Die Qualitätsoptimierung durch Variabilität der Eigenschaften.- 522 Die Sortimentsbreite.- 6 Simultane Qualitäts- und Preispolitik der Unternehmung.- 61 Die Veränderung der Absatzsituation durch Qualitätsvariation.- 611 Veränderung der Preisabsatzfunktion durch Veränderung der Gutsqualität.- 612 Die Preisabsatzfunktion bei Erweiterung des qualitativen Sortiments.- 62 Überlegungen zur Preis- und Qualitätspolitik in verschiedenen Marktformen.- 621 Die modelltheoretischen Prämissen.- 622 Das Qualitätsangebot des Monopolisten.- 623 Das Qualitätsangebot im Oligopol bei gegebenen Preisen.- 7 Zusammenfassung der Ergebnisse.

Produktinformationen

Titel: Theoretische Grundlagen der Qualitätspolitik
Autor:
EAN: 9783663031048
ISBN: 978-3-663-03104-8
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Gabler Verlag
Genre: Betriebswirtschaft
Anzahl Seiten: 168
Gewicht: 300g
Größe: H244mm x B170mm x T9mm
Jahr: 1969
Auflage: Softcover reprint of the original 1st ed. 1969
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