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Gab es 1968?

  • Fester Einband
  • 200 Seiten
Keine neue Nacherzählung, sondern eine Frage, nämlich die, ob es "1968" gegeben hat, ist Gegenstand dieses Essays. Natürlich hat e... Weiterlesen
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Beschreibung

Keine neue Nacherzählung, sondern eine Frage, nämlich die, ob es "1968" gegeben hat, ist Gegenstand dieses Essays. Natürlich hat es das Jahr 1968 gegeben. So wie auch die damit verknüpfte Studentenbewegung stattgefunden hat. Aber war "1968" wirklich der Umschlagpunkt, der eine verkrustete, unbewegliche Welt in eine offene Zukunft geführt hat? Jedenfalls ist der Mythos "1968" ein Erzählanlass, dem auf den Grund gegangen werden muss. Denn was für individuelle Biografien gilt - dass sie sich eingängiger erzählen lassen anhand eines kritischen, alles ändernden Ereignisses -, gilt auch für die Nacherzählung von gesellschaftlichen Entwicklungen: Wenn es einen Kairos gibt, den entscheidenden Moment, durch den das chronologische Nacheinander beeinflussbar ist, lässt sich - im Nachhinein - alles erklären. Da aber auch solche vermeintlichen Plötzlichkeiten nicht einfach vom Himmel fallen, sind auch sie erklärungsbedürftig. Zu klären ist, welche gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklungen und Veränderungen "1968" möglich gemacht haben. Ob "1968" Ursache oder Effekt von Veränderungen war. Und was davon geblieben ist.

Autorentext

Armin Nassehi, geboren 1960 in Tübingen, ist Professor für Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Er hat Philosophie, Soziologie, Erziehungswissenschaften und Psychologie studiert und arbeitet heute auf den Gebieten der Politischen Soziologie, der Kultur-, der Organisations-, der Wissens- und der Religionssoziologie. Nassehi hat zahlreiche Bücher und Aufsätze verfasst und mischt sich auch aktiv in öffentliche Debatten ein. Neben seiner akademischen Tätigkeit ist er zugleich als Berater und Redner in Unternehmen und Verbänden unterwegs. Seit Herbst 2011 ist er neuer Herausgeber des Kursbuches. Alle Informationen zum Kursbuch unter kursbuch-online.de.



Zusammenfassung
Keine neue Nacherzählung, sondern eine Frage, nämlich die, ob es 1968 gegeben hat, ist Gegenstand dieses Essays. Natürlich hat es das Jahr 1968 gegeben. So wie auch die damit verknüpfte Studentenbewegung stattgefunden hat. Aber war 1968 wirklich der Umschlagpunkt, der eine verkrustete, unbewegliche Welt in eine offene Zukunft geführt hat? Jedenfalls ist der Mythos 1968 ein Erzählanlass, dem auf den Grund gegangen werden muss. Denn was für individuelle Biografien gilt dass sie sich eingängiger erzählen lassen anhand eines kritischen, alles ändernden Ereignisses , gilt auch für die Nacherzählung von gesellschaftlichen Entwicklungen: Wenn es einen Kairos gibt, den entscheidenden Moment, durch den das chronologische Nacheinander beeinflussbar ist, lässt sich im Nachhinein alles erklären. Da aber auch solche vermeintlichen Plötzlichkeiten nicht einfach vom Himmel fallen, sind auch sie erklärungsbedürftig. Zu klären ist, welche gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklungen und Veränderungen 1968 möglich gemacht haben. Ob 1968 Ursache oder Effekt von Veränderungen war. Und was davon geblieben ist.

Produktinformationen

Titel: Gab es 1968?
Untertitel: Eine Spurensuche
Autor:
EAN: 9783961960088
ISBN: 978-3-96196-008-8
Format: Fester Einband
Herausgeber: Murmann Verlag
Genre: Politik, Gesellschaft & Wirtschaft
Anzahl Seiten: 200
Gewicht: 0g
Größe: H190mm x B120mm
Veröffentlichung: 18.04.2018
Jahr: 2018
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