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Das Spiel der Identitäten in der Konstitution von 'Wir'-Gruppen

  • Kartonierter Einband
  • 317 Seiten
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Die Arbeit beschäftigt sich mit der Konstitution von Wir-Gruppen, insbesondere mit Identitätsherausbildungen unter ost- und westde... Weiterlesen
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Beschreibung

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Konstitution von Wir-Gruppen, insbesondere mit Identitätsherausbildungen unter ost- und westdeutschen Jugendlichen sowie in Berlin geborenen Jugendlichen ausländischer Herkunft beiderlei Geschlechts nach der Vereinigung Deutschlands. Durch qualitative Interviews, die zwischen 1990 und 1993 stattgefunden haben, werden die Zuschreibungen für Ein- und Ausgrenzungsprozesse im Zusammenhang mit gesellschaftlichen Inhalten, Erfahrungen und Dynamiken analysiert, welche den bundesrepublikanischen kollektiven Interdiskurs zur Zeit der sogenannten "Asyl-Debatte" geprägt haben. Die flexible, fast beliebige Verschiebung von Feindbildern bildet hier, in einer Zeit sich umstrukturierender Grenzen in der Bundesrepublik, den zentralen Mechanismus der psychosozialen Konstruktion von Gruppen-Identitäten unter den interviewten Heranwachsenden.

Autorentext
Der Autor: Arim Soares do Bem, geboren 1955 in Brasilien. 1980 Abschluß des Studiums der Rechtswissenschaft in São Paulo, danach Studium der Kommunikationswissenschaften an der Universität São Paulo; Magisterabschluß 1988. Studium der Soziologie an der Freien Universität Berlin; 1997 Promotion.

Klappentext

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Konstitution von Wir-Gruppen, insbesondere mit Identitätsherausbildungen unter ost- und westdeutschen Jugendlichen sowie in Berlin geborenen Jugendlichen ausländischer Herkunft beiderlei Geschlechts nach der Vereinigung Deutschlands. Durch qualitative Interviews, die zwischen 1990 und 1993 stattgefunden haben, werden die Zuschreibungen für Ein- und Ausgrenzungsprozesse im Zusammenhang mit gesellschaftlichen Inhalten, Erfahrungen und Dynamiken analysiert, welche den bundesrepublikanischen kollektiven Interdiskurs zur Zeit der sogenannten «Asyl-Debatte» geprägt haben. Die flexible, fast beliebige Verschiebung von Feindbildern bildet hier, in einer Zeit sich umstrukturierender Grenzen in der Bundesrepublik, den zentralen Mechanismus der psychosozialen Konstruktion von Gruppen-Identitäten unter den interviewten Heranwachsenden.



Inhalt
Aus dem Inhalt: Mehrheit/Minderheit-Diskurse - Männliche Subjektion, politische Orientierung und inter-ethnische Artikulation - Widerstand und Autoritarismus - Sozialisation deutscher und ausländischer Mädchen - Integrationsbestrebung und Gewalt unter ostdeutschen Mädchen/Jungen - Der diskursive Wiederaufbau der Mauer - Links/Rechts-Binarismus - Rechtsorientierung unter bikulturellen Jugendlichen.

Produktinformationen

Titel: Das Spiel der Identitäten in der Konstitution von 'Wir'-Gruppen
Untertitel: Ost- und westdeutsche Jugendliche und in Berlin geborene Jugendliche ausländischer Herkunft im gesellschaftlichen Umbruch
Autor:
EAN: 9783631330722
ISBN: 978-3-631-33072-2
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Lang, Peter GmbH
Genre: Soziologie
Anzahl Seiten: 317
Gewicht: 448g
Größe: H208mm x B146mm x T22mm
Jahr: 1998
Auflage: Neuausg.