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Arbeit am europäischen Gedächtnis

20 Jahre nach den Systemumbrüchen in Ostmittel- und Osteuropa analysiert der Band die nationalen Erinnerungskulturen in West- und ... Weiterlesen
Kartonierter Einband (Kt), 248 Seiten  Weitere Informationen
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Beschreibung

20 Jahre nach den Systemumbrüchen in Ostmittel- und Osteuropa analysiert der Band die nationalen Erinnerungskulturen in West- und Osteuropa im Hinblick auf mögliche Ansatzpunkte für ein gemeinsames europäisches Gedächtnis. Zudem wird eine europäische Initiative das EU-Projekt eines Hauses der Europäischen Geschichte erstmals einer breiteren Fachdiskussion unterzogen: Wie weit kann das Konzept für ein solches Haus Bausteine für ein europäisches Gedächtnis entwickeln? Welche gegenläufigen nationalen Erinnerungskulturen gibt es? Welche geschichtswissenschaftlichen Konflikte können sich daran entzünden? Welche europäischen Zäsuren, Großereignisse, Verbrechen und Erfahrungen könnten konstitutiv für eine europäische Erinnerung sein? Diesen und weiteren Fragen wenden sich die Autoren zu, um die Diskussion über die Chancen, aber auch die Grenzen einer dialogischen Erinnerungskultur in Europa zu befördern.

Autorentext

Hans-Joachim Veen ist Vorstandsvorsitzender der Stiftung Ettersberg.



Klappentext

20 Jahre nach den Systemumbrüchen in Ostmittel- und Osteuropa analysiert der Band die nationalen Erinnerungskulturen in West- und Osteuropa im Hinblick auf mögliche Ansatzpunkte für ein gemeinsames europäisches Gedächtnis. Zudem wird eine europäische Initiative - das EU-Projekt eines "Hauses der Europäischen Geschichte" - erstmals einer breiteren Fachdiskussion unterzogen: Wie weit kann das Konzept für ein solches Haus Bausteine für ein europäisches Gedächtnis entwickeln? Welche gegenläufigen nationalen Erinnerungskulturen gibt es? Welche geschichtswissenschaftlichen Konflikte können sich daran entzünden? Welche europäischen Zäsuren, Großereignisse, Verbrechen und Erfahrungen könnten konstitutiv für eine europäische Erinnerung sein? Diesen und weiteren Fragen wenden sich die Autoren zu, um die Diskussion über die Chancen, aber auch die Grenzen einer dialogischen Erinnerungskultur in Europa zu befördern.



Inhalt

Hans-Joachim Veen Einführung Etienne François Europa als Erinnerungsgemeinschaft? Anmerkungen zur Frage nach einem europäischen Gedächtnis Wie europäisch ist die nationale Erinnerung? Heidemarie Uhl Vom »ersten Opfer« zum Land der unbewältigten Vergangenheit: Österreich im Kontext der Transformationen des europäischen Gedächtnisses Eckart Conze Wie europäisch ist die nationale Erinnerung Deutschlands? Günther Heydemann Italiens Beitrag zur europäischen Erinnerungskultur Robert Traba Zu den Leitmotiven der kollektiven Erinnerung in Polen Gilbert Merlio Über das französische Gedächtnis Walther L. Bernecker Zum Umgang mit konfliktiver Geschichte. Vergangenheitsdiskurse in Spanien zwischen Verdrängung und Polarisierung Alexander Vatlin Die sowjetische Vergangenheit im heutigen Russland Das Haus der Europäischen Geschichte: Auf dem Weg zu einem europäischen Gedächtnis? W?odzimierz Borodziej Das Haus der Europäischen Geschichte - ein Erinnerungskonzept mit dem Mut zur Lücke Franziska Augstein Ein Europäisches Museum - warum, wozu?. Zsuzsa Breier Entspannung als Ergebnis der europäischen Geschichtsaufarbeitung? Volkhard Knigge Forum oder Identitätsfabrik - Anmerkungen zum Haus der Europäischen Geschichte Mária Schmidt Auf dem Weg zu einem europäischen Gedächtnis? Eine ungarische Sicht auf das geplante Haus der Europäischen Geschichte Stefan Troebst Für einen europäischen Süd-Ost-Diktatur(erinnerungs)vergleich Podiumsdiskussion der Referenten Anhang Sachverständigenausschuss Haus der Europäischen Geschichte Konzeptionelle Grundlagen für ein Haus der Europäischen Geschichte Die Autoren Personenregister

Produktinformationen

Titel: Arbeit am europäischen Gedächtnis
Untertitel: Diktaturerfahrung und Demokratieentwicklung
Editor: Hans-Joachim Veen Volkhard Knigge Ulrich Mählert Franz-Josef Schlichting
EAN: 9783412207946
ISBN: 978-3-412-20794-6
Format: Kartonierter Einband (Kt)
Herausgeber: Böhlau, Köln
Genre: Politikwissenschaft
Anzahl Seiten: 248
Gewicht: 431g
Größe: H232mm x B156mm x T19mm
Veröffentlichung: 01.11.2011
Jahr: 2011
Land: DE

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