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Das Barnabas Evangelium

  • Fester Einband
  • 320 Seiten
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Viele Jahrhunderte lang hatte das Evangelium des Heiligen Barnabas - möge Gott ihn segnen - vor der Öffentlichkeit verborgen gehal... Weiterlesen
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Beschreibung

Viele Jahrhunderte lang hatte das Evangelium des Heiligen Barnabas - möge Gott ihn segnen - vor der Öffentlichkeit verborgen gehalten werden können, bis es im 16. Jahrhundert in einer italienischen Übersetzung aus den verschlossenen Bibliotheken des Vatikans herausgebracht wurde und nach einer abenteuerlichen Odyssee heute in der Wiener Staatsbibliothek (Cod. 2662 Eug.) seinen Platz hat. Schon die Schriftgelehrten des Altertums hatten sich darüber gewundert, daß das Barnabas-Evangelium aus den alten Codices entfernt worden war. Und bis heute fragt man sich: Was mag der Grund dafür gewesen sein? Was war es und was ist es denn, was uns seit jener Zeit verheimlicht werden soll? Daß es nicht Jesus war, der Gesalbte, der den Kreuzestod erlitt, sondern Judas Ischariot, der durch ein göttliches Wunder die Gestalt und das Aussehen Jesu erhalten hatte, wie der Apostel und engste Vertraute Jesu berichtet, war das der aufregende Grund für jene Ächtung? Tatsache ist, daß die Lehre des Barnabas-Evangeliums - keine Dreifaltigkeit, Jesus ein Mensch, Befolgung des jüdischen Ritualgesetzes - mit dem Glauben des nazaräischen Judenchristentums übereinstimmt, wie er von Clemens, dem zweiten Bischof Roms, in den Reisepredigten des Petrus bezeugt wurde. Den großen christlichen Kirchen der Gegenwart ist es verständlicherweise aber dennoch ein Dorn im Auge, weil eine Kreuzigung des Judas ihrer in Jahrhunderten verfeinerten Dogmatik jede Grundlage entzöge, ja das ganze System zusammenbrechen ließ. Der aus dem Blickwinkel eines paulinisch verfärbten Christentums und seiner Kanonik also hochbrisante Text zeigt sich neuerer Forschung indes immer deutlicher als das im Kern zumindest älteste uns heute bekannte Evangelium jüdisch-christlicher Tradition: ein in Teilen so gut wie unbekannt gebliebenes heiliges Vermächtnis voller Weisheit, Frische und der bewegenden Schönheit des Echten. Mit ihm stellt sich die alte Frage neu: Wer eigentlich war Jesus, was sein Glaube?

Klappentext

Kernpunkt ist die Frage der "Kreuzigung Jesu". Während der Koran nur sagt, daß Jesus nicht getötet und nicht gekreuzigt wurde, es ihnen damals vielmehr nur so "erschienen" war ("wa lakin shubbiha lahum" (4:157)), liegt die Brisanz des mehrere hundert Jahre älteren Zeugnisses des Apostels Barnabas gerade darin, daß es ganz genau erzählt, was es mit jenem Anschein auf sich hat und wie es dazu kam, daß in Wahrheit Judas Ischariot an der Stelle Jesu gekreuzigt wurde (vgl. Kap. 215 ff.). Religionswissenschaftler und Kenner alter Sprachen - Luigi Cirillo und Paul Fremaux, Shlomo Pinés, Henri Corbin, Jan Joosten sowie H. J. Schoeps - hatten das Werk als authentischen Ausdruck judenchristlicher Tradition wiederentdeckt. Bezeugen eindeutige Belege der Nähe des Barnabas-Evangeliums zu Tartians Diatessaron aus dem zweiten Jahrhundert sein hohes Alter, so verweist die Stellung des Gleichnisses von der Su nderin innerhalb der Lebensgeschichte Jesu und eine inhaltliche Besonderheit darin unabweisbar auf die Nazaräerversion des Hebräer-Evangeliums. Denn jener Spiegel, den Jesus "mit dem Finger ... auf den Boden" zeichnet (Kap. 201), worin die Leute sich als Su nder erkennen, kommt nur bei Barnabas und in jener vom "Herrenbruder" Matthäus verfaßten biblischen Urform vor, die unter dem Namen Nazaräer bekannt ist. So verstanden, besteht die reale Möglichkeit, daß das hier herausgegebene Werk im wesentlichen nichts Geringeres als die Bibel an sich, Grundlage aller biblischen Überlieferungen ist. - Der Apostel Barnabas soll es von seinem Bruder Matthäus geschenkt bekommen haben, der "als erster die Worte des Herrn verzeichnete". - Jetzt verstehen wir die besondere Hochachtung, die von Sheikh Nazim Efendi diesem heiligen Buch entgegengebracht wurde, der die Herausgabe des Evangeliums in deutscher Sprache vor zwanzig Jahren angeregt hatte, eines Buches, das bis heute sonst von Muslimen sträflich unterschätzt wird. Dabei gibt es fu r sie doch keinen Grund, seine Wahrheit zu fu rchten.

Produktinformationen

Titel: Das Barnabas Evangelium
Untertitel: Wahres Evangelium Jesu, genannt Christus, von Gott der Welt gesandt gemäß dem Bericht des Barnabas, seines Apostels
Übersetzer:
Autor:
EAN: 9789963400027
ISBN: 978-9963-40-002-7
Format: Fester Einband
Herausgeber: Spohr Verlag
Genre: Christentum
Anzahl Seiten: 320
Gewicht: 456g
Größe: H211mm x B134mm x T32mm
Veröffentlichung: 01.11.2014
Jahr: 2014
Auflage: 3., um eine ausführliche Einleitung zum Stand der
Land: HU