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Die philosophischen Grundlagen der wissenschaftlichen Erkenntnis

  • Kartonierter Einband
  • 236 Seiten
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Beschreibung

mischer Entwicklung: da werden selbst die Grundlagen der Einzel wissenschaften in Frage' gestellt, und der Forscher kann nicht umhin, sich iiber die Probleme der wissenschaftlichen Erkenntnis Gedanken zu machen. Heute leben wir in einer solchen Epoche gesteigerten erkenntnistheoretischen Interesses: Mathematiker, Astronomen, Phy siker, Biologen und Arzte fiihlen das Bediirfnis, sich mit philo sophischen Problemen auseinanderzusetzen, wie sich anderseits die Fachphilosophen immer mehr in die Problematik der Einzelwissen schaften vertiefen, urn die Geltung ihrer Gedankenkonstruktionen an der verwickelten Wirklichkeit der Wissenschaften zu erproben. Erkenntnistheoretische Darstellungen verfallen oft in den Fehler einseitiger Orientierung, indem sie entweder lediglich die psycho logische oder allein die logische Seite der Erkenntnistatigkeit ihren Betrachtungen zugrunde legen. Um dieser Gefahr mit allen ihren Folgen vorzubeugen, wurden vor dem eigentlichen erkenntnistheo retischen Abschnitt sowohl die psychologischen wie die logischen Grundlagen der wissenschaftlichen Erkenntnis in besonderen Kapiteln besprochen. Die beste Methode, einen in einschlagigen Studien haufig anzutreffenden Psychologismus zu vermeiden, ist nicht die absicht liche Ignorierung der psychologischen Faktoren der Erkenntnistatig keit, sondern die Darstellung der Denkpsychologie und die daraus sich ergebende scharfe Grenzziehung zwischen Psychologie, Logik und Erkenntniskritik. Wenn die vorliegende Darstellung der Erkenntnislehre die philosophisch interessierten Wissenschaftler zum weiteren Nachden ken iiber die Grundlagen ihrer Sondergebiete anregt, so hat sie ihren Zweck erfiillt. Moge sie in bescheidenem MaEe dazu beitragen, das unter dem Eindruck agnostizistischer Stromungen ins Wanken geratene Selbst vertrauen der Wissenschaft wiederherzustellen und der Wissen schaft jene Stellung in unserem Wertsystem wiederzugeben, welche ihr, als der hochsten Leistung der menschlichen Vernunft, gebiihrt.

Klappentext

mischer Entwicklung: da werden selbst die Grundlagen der Einzel­ wissenschaften in Frage' gestellt, und der Forscher kann nicht umhin, sich iiber die Probleme der wissenschaftlichen Erkenntnis Gedanken zu machen. Heute leben wir in einer solchen Epoche gesteigerten erkenntnistheoretischen Interesses: Mathematiker, Astronomen, Phy­ siker, Biologen und Arzte fiihlen das Bediirfnis, sich mit philo­ sophischen Problemen auseinanderzusetzen, wie sich anderseits die Fachphilosophen immer mehr in die Problematik der Einzelwissen­ schaften vertiefen, urn die Geltung ihrer Gedankenkonstruktionen an der verwickelten Wirklichkeit der Wissenschaften zu erproben. Erkenntnistheoretische Darstellungen verfallen oft in den Fehler einseitiger Orientierung, indem sie entweder lediglich die psycho­ logische oder allein die logische Seite der Erkenntnistatigkeit ihren Betrachtungen zugrunde legen. Um dieser Gefahr mit allen ihren Folgen vorzubeugen, wurden vor dem eigentlichen erkenntnistheo­ retischen Abschnitt sowohl die psychologischen wie die logischen Grundlagen der wissenschaftlichen Erkenntnis in besonderen Kapiteln besprochen. Die beste Methode, einen in einschlagigen Studien haufig anzutreffenden Psychologismus zu vermeiden, ist nicht die absicht­ liche Ignorierung der psychologischen Faktoren der Erkenntnistatig­ keit, sondern die Darstellung der Denkpsychologie und die daraus sich ergebende scharfe Grenzziehung zwischen Psychologie, Logik und Erkenntniskritik. Wenn die vorliegende Darstellung der Erkenntnislehre die philosophisch interessierten Wissenschaftler zum weiteren Nachden­ ken iiber die Grundlagen ihrer Sondergebiete anregt, so hat sie ihren Zweck erfiillt. Moge sie in bescheidenem MaEe dazu beitragen, das unter dem Eindruck agnostizistischer Stromungen ins Wanken geratene Selbst­ vertrauen der Wissenschaft wiederherzustellen und der Wissen­ schaft jene Stellung in unserem Wertsystem wiederzugeben, welche ihr, als der hochsten Leistung der menschlichen Vernunft, gebiihrt.



Inhalt

I. Sinn und Wesen wissenschaftlicher Erkenntnis.- 1. Die Notwendigkeit philosophisch-anthropologischer Grundlegung.- 2. Die Stellung des Menschen im Kosmos.- 3. Der Mensch innerhalb des Biologischen.- 4. Der Mensch jenseits des Biologischen.- 5. Biologische Erkenntnistheorie.- 6. Der transzendente Wissensdrang.- II. Zur Psychologie der Erkenntnisvorgänge.- 1. Grenzen und Gefahren des Psychologismus.- 2. Psychologismus und Phänomenologie in der Erkenntnislehre.- 3. Grundlagen der Denkpsychologie.- a) Empfindung und Wahrnehmung.- b) Denken und Sprache.- c) Diskursives Denken und Intuition.- 4. Verstehen und Erklären.- 5. Anschaulichkeit und Modelle.- III. Logische Grundlagen der Erkenntnis.- 1. Aufgabe der Logik.- 2. Logik und Sprache; Symbolismus.- 3. Moderne Richtungen der Logik: Logistik.- 4. Axiome und Kategorien.- 5. Über Definitionen.- 6. Induktion und Deduktion.- 7. Mathematik und Logik.- 8. Über Wahrscheinlichkeit.- 9. Über Wahrheit.- IV. Arbeitsmethoden der Wissenschaft.- 1. Methodik und Problemstellung.- 2. Die Tatsachengewinnung.- 3. Beobachtung, Beschreibung, Klassifikation.- 4. Messung und Experiment.- 5. Hypothesen und Theorien.- V. Die Grundprobleme der Erkenntnistheorie.- 1. Historische Einleitung.- 2. Die sinnliche Grundlage.- 3. Das Problem der Realität, Erscheinung und Wirklichkeit.- 4. Empirismus und Rationalismus.- 5. Der moderne Agnostizismus.- 6. Der Weg zum Ding an sich.- VI. Naturphilosophische Grenzfragen.- 1. Kausalität und Determinismus.- 2. Das Naturgesetz.- 3. Teleologie und Ganzheit.- VII. Blick auf die Geisteswissenschaften.- Namenverzeichnis.

Produktinformationen

Titel: Die philosophischen Grundlagen der wissenschaftlichen Erkenntnis
Autor:
EAN: 9783211808061
ISBN: 978-3-211-80806-1
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Springer Vienna
Genre: Allgemeines & Lexika
Anzahl Seiten: 236
Gewicht: 363g
Größe: H235mm x B155mm x T12mm
Jahr: 1967
Auflage: 2., umgearb. Aufl.

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