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Der Einfluß von Rollenerwartungen, unternehmenskulturellen Werten, Zielen und Normen sowie von individuellen Wertvorstellungen auf das umweltgerechte Entscheidungsverhalten von Führungskräften in Indu...

  • Kartonierter Einband
  • 140 Seiten
Diplomarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation und Wirtschaft, Note: 1,0, Universität T... Weiterlesen
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Beschreibung

Diplomarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation und Wirtschaft, Note: 1,0, Universität Trier (I Psychologie), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Einleitung: Die vorliegende Diplomarbeit bildet einen Teil der vorbereitenden Untersuchungen des Teilprojektes C4 im Rahmen des in 1999 eingerichteten Sonderforschungsbereiches Umwelt und Region an der Universität Trier. Ziel dieses Teilprojektes ist die Entwicklung eines Modells zur Erklärung umweltgerechten Entscheidens. Das Modell benennt eine Reihe von Einflussfaktoren, die sich auf die Bereitschaft umweltgerechte Entscheidungen in einem Unternehmen zu treffen, auswirken sollen. Diese Faktoren werden während der ersten Projektphase hinsichtlich ihrer Gültigkeit überprüft und für das Akteurfeld Industrie und Handwerk spezifiziert. Die Arbeit greift Teilaspekte des Modells heraus, um diese genauer zu untersuchen. So soll insbesondere der Einfluss von Werten und Normen auf umweltgerechtes Entscheidungsverhalten von Führungskräften in Industrie- und Handwerksbetrieben untersucht werden. Dabei verfügt die Führungskraft als Individuum über persönliche Wert- und Normvorstellungen, die ihr Handeln beeinflussen. Gleichzeitig ist sie in ihrer Rolle als Führungskraft in ein Wert- und Zielsystem ihres Unternehmens eingebunden, wie es sich über die Zeit in Form der Unternehmenskultur herausgebildet hat. Damit sind bestimmte Erwartungen seitens unternehmensrelevanter Bezugsgruppen (wie z. B. unterstellte Mitarbeiter, Vorgesetzte, Kollegen, Kunden aber auch andere Anspruchsgruppen wie z. B. Bürgerinitiativen, Umweltschutzverbände...) an ihr Entscheidungsverhalten verbunden und beeinflussen dieses. In meiner Diplomarbeit werden also sowohl die individuellen Werte, Ziele und Normen der jeweiligen Führungskraft und die mit ihrer Rolle als Entscheidungsträger bzw. Mitglied in einem Entscheidungsgremium verknüpften Verhaltenserwartungen als auch die in ihrem Unternehmen bestehende Unternehmenskultur als mögliche Einflussfaktoren umweltgerechten Entscheidens Gegenstand der Betrachtung sein. Ausgangpunkt meiner Überlegungen bildet die Hypothese, dass Entscheidungen in Unternehmen von den jeweiligen Entscheidungsträgern zum größten Teil aus ihrer Rolle heraus getroffen werden, d. h. entsprechend den Erwartungen, die an ihre Rolle, die sie im Unternehmen einnehmen, geknüpft sind. Insbesondere dann wenn es um Entscheidungen geht, bei denen ideelle Werte und Ziele der Privatperson im Interesse des Unternehmens materiellen Zielen untergeordnet werden müssen. So vermute ich, dass insbesondere postmaterialistische Werte (also auch umweltschutzbezogene Werte) in der organisationalen Rolle hintangestellt werden, sobald es um die materiellen Interessen des Unternehmens wie z. B. das Erreichen bestimmter Umsatzziele geht. Wenn die Führungskraft im Unternehmen aus ihrer Rolle als Führungskraft heraus handelt und entscheidet, kann sie die Verantwortung dafür an die Rolle delegieren: Entscheidungen z.B. werden als Führungskraft der Firma XY gefällt und müssen daher nicht unbedingt mit persönlichen Werthaltungen übereinstimmen. Indem somit die Rolle die Grundlage für Rechtfertigungen bildet, übernimmt sie Entlastungsfunktion. Ein Rollenkonflikt wie er z.B. aus der Unvereinbarkeit von erwartetem bzw. verlangtem Verhalten mit persönlichen Werten und Überzeugungen des Rollenträgers entsteht, würde hierdurch für den Entscheidungsträger gemildert, wenn nicht gar umgangen. Diese Hypothese soll im Rahmen dieser Arbeit bezogen auf die Zielgruppe Führungskräfte (Entscheidungsträger) in Industrie- und Handwerksbetrieben anhand theoretischer Überlegungen entwickelt werden. Als Ergebnis der Diplomarbeit wird ein Erhebungsinstrument vorgeschlagen, das u. a. die Untersuchung vorgenannter Hypothese ermöglichen soll. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: 1.Einl...

Klappentext

Inhaltsangabe:Einleitung: Die vorliegende Diplomarbeit bildet einen Teil der vorbereitenden Untersuchungen des Teilprojektes C4 im Rahmen des in 1999 eingerichteten Sonderforschungsbereiches Umwelt und Region an der Universität Trier. Ziel dieses Teilprojektes ist die Entwicklung eines Modells zur Erklärung umweltgerechten Entscheidens. Das Modell benennt eine Reihe von Einflussfaktoren, die sich auf die Bereitschaft umweltgerechte Entscheidungen in einem Unternehmen zu treffen, auswirken sollen. Diese Faktoren werden während der ersten Projektphase hinsichtlich ihrer Gültigkeit überprüft und für das Akteurfeld Industrie und Handwerk spezifiziert. Die Arbeit greift Teilaspekte des Modells heraus, um diese genauer zu untersuchen. So soll insbesondere der Einfluss von Werten und Normen auf umweltgerechtes Entscheidungsverhalten von Führungskräften in Industrie- und Handwerksbetrieben untersucht werden. Dabei verfügt die Führungskraft als Individuum über persönliche Wert- und Normvorstellungen, die ihr Handeln beeinflussen. Gleichzeitig ist sie in ihrer Rolle als Führungskraft in ein Wert- und Zielsystem ihres Unternehmens eingebunden, wie es sich über die Zeit in Form der Unternehmenskultur herausgebildet hat. Damit sind bestimmte Erwartungen seitens unternehmensrelevanter Bezugsgruppen (wie z. B. unterstellte Mitarbeiter, Vorgesetzte, Kollegen, Kunden aber auch andere Anspruchsgruppen wie z. B. Bürgerinitiativen, Umweltschutzverbände...) an ihr Entscheidungsverhalten verbunden und beeinflussen dieses. In meiner Diplomarbeit werden also sowohl die individuellen Werte, Ziele und Normen der jeweiligen Führungskraft und die mit ihrer Rolle als Entscheidungsträger bzw. Mitglied in einem Entscheidungsgremium verknüpften Verhaltenserwartungen als auch die in ihrem Unternehmen bestehende Unternehmenskultur als mögliche Einflussfaktoren umweltgerechten Entscheidens Gegenstand der Betrachtung sein. Ausgangpunkt meiner Überlegungen bildet die Hypothese, dass Entscheidungen in Unternehmen von den jeweiligen Entscheidungsträgern zum größten Teil aus ihrer Rolle heraus getroffen werden, d. h. entsprechend den Erwartungen, die an ihre Rolle, die sie im Unternehmen einnehmen, geknüpft sind. Insbesondere dann wenn es um Entscheidungen geht, bei denen ideelle Werte und Ziele der Privatperson im Interesse des Unternehmens materiellen Zielen untergeordnet werden müssen. So vermute ich, dass insbesondere postmaterialistische Werte (also auch umweltschutzbezogene [...]

Produktinformationen

Titel: Der Einfluß von Rollenerwartungen, unternehmenskulturellen Werten, Zielen und Normen sowie von individuellen Wertvorstellungen auf das umweltgerechte Entscheidungsverhalten von Führungskräften in Industrie und Handwerk
Autor:
EAN: 9783838629865
ISBN: 978-3-8386-2986-5
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: diplom.de
Genre: Allgemeines & Lexika
Anzahl Seiten: 140
Gewicht: 212g
Größe: H210mm x B148mm x T9mm
Jahr: 2001
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