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Anthropologie in Antike und Gegenwart

  • Kartonierter Einband
  • 443 Seiten
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Die Überlegung, was das spezifisch Menschliche ausmacht, prägte die antike Philosophie und Medizin und brachte vielfältige Diskuss... Weiterlesen
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Beschreibung

Die Überlegung, was das spezifisch Menschliche ausmacht, prägte die antike Philosophie und Medizin und brachte vielfältige Diskussionen hervor: Was unterscheidet den Menschen vom Tier? Gibt es eine vom Körper unabhängige Seele? Wie ist das Verhältnis von Körper und Seele? Und welche Rolle spielt der Geist? Damit hing die Frage nach der Moralität des Menschen zusammen: Was macht die besondere moralische Stellung des Menschen aus? Wie entstehen Entscheidungen? Wie verhalten sich Egoismus und Altruismus zueinander? Diese Fragen zielen auf Probleme, die - unter den Prämissen eines geänderten Erkenntnisstandes - ganz aktuell sind. So beschäftigt sich die moderne Evolutionstheorie unter der Voraussetzung einer gemeinsamen Entwicklung mit dem Verhältnis von Mensch und Tier und mit der Stellung der menschlichen Moral. Die Genetik thematisiert die Frage nach der Abgrenzung von Kultur und Natur. Die Ergebnisse der Gehirnforschung haben zu einer neuen Diskussion über Materialität und Immaterialität kognitiver Prozesse und über die Existenz einer Willensfreiheit geführt. Der vorliegende Band vereint Beiträge aus der Klassischen Philologie, Philosophie, Biologie, Medizingeschichte und Wirtschaftswissenschaft, die anthropologische Entwürfe der Antike und der Moderne über die Fächergrenzen hinaus miteinander ins Gespräch bringen. Er will auch zeigen, dass biologische Aspekte nicht nur in modernen Diskussionen im Fokus stehen, sondern ebenfalls in antiken Diskursen eine wichtige Rolle spielten. Mit Beiträgen von Johannes Breuer, Philip H. Crowley, Diego De Brasi, Sabine Föllinger, Francesco Fronterotta, Christian Illies, Brigitte Kappl, R. A. H. King, Evelyn Korn, Karl-Heinz Leven, Sabine Luciani, Francesca Masi, Jörn Müller und Arbogast Schmitt.

Klappentext

Die Überlegung, was das spezifisch Menschliche ausmacht, prägte die antike Philosophie und Medizin und brachte vielfältige Diskussionen hervor: Was unterscheidet den Menschen vom Tier? Gibt es eine vom Körper unabhängige Seele? Und welche Rolle spielt der Geist? Damit hing die Frage nach der Moralität des Menschen zusammen: Was macht die besondere moralische Stellung des Menschen aus? Wie entstehen Entscheidungen? Wie verhalten sich Egoismus und Altruismus zueinander? Diese Fragen zielen auf Probleme, die - unter den Prämissen eines geänderten Erkenntnisstandes - ganz aktuell sind. Der vorliegende Band vereint Beiträge aus verschiedenen Disziplinen, die anthropologische Entwürfe der Antike und der Moderne über die Fächergrenzen hinaus miteinander ins Gespräch bringen.

Produktinformationen

Titel: Anthropologie in Antike und Gegenwart
Untertitel: Biologische und philosophische Entwürfe vom Menschen
Editor:
EAN: 9783495487006
ISBN: 978-3-495-48700-6
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Karl Alber
Genre: Allgemeines & Lexika
Anzahl Seiten: 443
Gewicht: 588g
Größe: H215mm x B139mm x T34mm
Veröffentlichung: 12.06.2015
Jahr: 2015

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