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Der Topos der Juden

  • Fester Einband
  • 388 Seiten
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Kann Musikliteratur als Spiegel dienen, um anti-judaistische Diskriminierungsmuster zu erkunden? Stereotype Stigmatisierungen, die... Weiterlesen
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Beschreibung

Kann Musikliteratur als Spiegel dienen, um anti-judaistische Diskriminierungsmuster zu erkunden? Stereotype Stigmatisierungen, die »den Juden« in der Musik abwerten, finden sich seit den Anfängen des deutschsprachigen Musikschrifttums. Anhand von zahlreichen Quellen aus dem 18. und 19. Jahrhundert lässt sich der Entstehungsprozess des Topos der Juden in der Musik in seiner ganzen geschichtlichen Bandbreite dokumentieren. Schon in der frühen Literatur zur deutschen Synagogalmusik zeigen sich charakteristische Denkfiguren wie Nicht-Originalität oder Nachahmung, die bereits vor der Schrift »Das Judenthum in der Musik« von Richard Wagner innerhalb der zeitgenössischen Rezeption auf prominente Komponisten jüdischer Herkunft wie Giacomo Meyerbeer, Jacques Offenbach und Felix Mendelssohn Bartholdy übertragen wurden. Dabei begünstigten im 19. Jahrhundert musikhistorische Entwicklungen wie eine spezifisch nationalistische Komponente in der Musikgeschichtsschreibung oder die grundlegende Unterscheidung zwischen Kunst- und Unterhaltungsmusik die Ausbildung eines Wertungssystems, das mit einer vermeintlichen Dualität aufgrund der Herkunft verzahnt wurde. Annkatrin Dahm zeichnet die Verknüpfung außermusikalischer Unterstellungen mit musikalischen Sachverhalten im Sinne der judenfeindlichen und antisemitischen Ideologie durch die Jahrhunderte nach.

Autorentext

Dr. phil. Annkatrin Dahm ist Musikwissenschaftlerin in Köln.



Klappentext

Annkatrin Dahm explores patterns of Jewish discrimination in German music literature. Stereotypical stigmatization debasing "the Jew" had been part of music literature since the beginning. The author unfolds the historical development of the topos "Jew" taking sources from 18th and 19th century into account. Early literature about German synagogal music displays characteristic conceptions of the Jew of that time like un-originality or copying, which had been a typical perception of Jewish star composers like Giacomo Meyerbeer, Jacques Offenbach and Felix Mendelssohn Bartholdy even before the paper "Jewry in Music" by Richard Wagner. 19th century music historiography that favoured nationalistic components and fundamental differentiation of music in art- and light music lead to the cultivation of a dual evaluation system that was linked to the origin of music. By showing the connection between insinuation outside of music and musical facts Dahm mirrors the hostile attitudes against Jews and anti-Semitic ideology throughout the centuries.

Produktinformationen

Titel: Der Topos der Juden
Untertitel: Studien zur Geschichte des Antisemitismus im deutschsprachigen Musikschrifttum
Autor:
EAN: 9783525569962
ISBN: 978-3-525-56996-2
Format: Fester Einband
Herausgeber: Vandenhoeck + Ruprecht Gm
Genre: Judentum
Anzahl Seiten: 388
Gewicht: 757g
Größe: H242mm x B162mm x T32mm
Veröffentlichung: 01.10.2007
Jahr: 2007
Auflage: 1. Aufl. 24.10.2007
Land: DE

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