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Erziehungsstile im Wandel

  • Kartonierter Einband
  • 72 Seiten
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Pädagogik - Allgemein, Note: 1,15, Pädagogische Hochschule Freiburg im Breisgau (F... Weiterlesen
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Beschreibung

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Pädagogik - Allgemein, Note: 1,15, Pädagogische Hochschule Freiburg im Breisgau (Frühe Bildung), Sprache: Deutsch, Abstract: Kulturübergreifend sehen sich Menschen der Tatsache gegenüber gestellt, dass Kinder wachsen und erwachsen werden und in diesem Prozess begleitet und unterstützt werden wollen. Die biologischen Gegebenheiten erzwingen ein Begleiten und Versorgen eines Kindes, vor allem eines Neugeborenen, denn auf sich allein gestellt könnte ein Kind nicht überleben (vgl. Hassenstein, 2001, S. 51). Doch nicht nur für Nahrung und Sicherheit wird von den Eltern oder Bezugspersonen gesorgt. Pädagogische Erfahrungen, die über den Lauf der Jahre gesammelt wurden, werden weitergegeben oder abgestoßen. Man spricht von Erziehung. (vgl. Oelkers, 2013, S.3) Lange Zeit war Erziehung mit Züchtigung gleichzusetzen. In unterschiedlichen Kulturen gab es unterschiedliche Züchtigungsarten, Schüler wurden in Ecken gestellt oder gar mit einer Eselsmütze vor der Klasse gedemütigt. Körperliche Strafen wie Schläge waren ebenfalls lange Zeit üblich, sind heute jedoch gesetzlich verboten. Das Ziel dieser Erziehung war es, "das Kind dem Erwachsenen gefügig zu machen" (Waldschmidt, 2010, S. 55). Erich Weber (1976, S. 47) definiert Erziehung als "die in sozialer Interaktion erfolgende absichtliche Lernhilfe." Groothof bestätigt dies durch die Klärung der Aufgabe eines Erziehenden: Ein Erzieher ist jene Person, die "planmäßige pädagogische Hilfen an der Bildung und der Ausbildung der nachfolgenden Generation leistet." (Groothof, 2012, S. 424) Dem Erziehenden ist die Aufgabe der Sozialisation und Personalisation zugeschrieben, das heißt das Einführen in "verantwortliches, zwischenmenschliches und gesellschaftliches Verhalten". (ebd., S. 424) Dass dies nicht durch körperliche Züchtigung stattfinden kann, ist heute klar. Die Erziehung ist eine umfassende und lebenslange Aufgabe, die mit einem hohen Maß an Verantwortlichkeit einhergeht. Im 20. Jahrhundert kam es zu einem großen Wandel der Erziehungsstile, der durch gesellschaftliche, politische und entwicklungspsychologische Veränderungen und Erkenntnisse vorangetrieben wurde. Dieser Wandel soll in dieser Arbeit genauer beschrieben und untersucht werden. Der Einfluss der einzelnen Erziehungsstile aufeinander soll beleuchtet und die Verknüpfungen sollen dargestellt werden. Außerdem soll erklärt werden, wie sich daraus der heutige Erziehungsstil entwickelt hat.

Klappentext

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Pädagogik - Allgemein, Note: 1,15, Pädagogische Hochschule Freiburg im Breisgau (Frühe Bildung), Sprache: Deutsch, Abstract: Kulturübergreifend sehen sich Menschen der Tatsache gegenüber gestellt, dass Kinder wachsen und erwachsen werden und in diesem Prozess begleitet und unterstützt werden wollen. Die biologischen Gegebenheiten erzwingen ein Begleiten und Versorgen eines Kindes, vor allem eines Neugeborenen, denn auf sich allein gestellt könnte ein Kind nicht überleben (vgl. Hassenstein, 2001, S. 51). Doch nicht nur für Nahrung und Sicherheit wird von den Eltern oder Bezugspersonen gesorgt. Pädagogische Erfahrungen, die über den Lauf der Jahre gesammelt wurden, werden weitergegeben oder abgestoßen. Man spricht von Erziehung. (vgl. Oelkers, 2013, S.3) Lange Zeit war Erziehung mit Züchtigung gleichzusetzen. In unterschiedlichen Kulturen gab es unterschiedliche Züchtigungsarten, Schüler wurden in Ecken gestellt oder gar mit einer Eselsmütze vor der Klasse gedemütigt. Körperliche Strafen wie Schläge waren ebenfalls lange Zeit üblich, sind heute jedoch gesetzlich verboten. Das Ziel dieser Erziehung war es, "das Kind dem Erwachsenen gefügig zu machen" (Waldschmidt, 2010, S. 55). Erich Weber (1976, S. 47) definiert Erziehung als "die in sozialer Interaktion erfolgende absichtliche Lernhilfe." Groothof bestätigt dies durch die Klärung der Aufgabe eines Erziehenden: Ein Erzieher ist jene Person, die "planmäßige pädagogische Hilfen an der Bildung und der Ausbildung der nachfolgenden Generation leistet." (Groothof, 2012, S. 424) Dem Erziehenden ist die Aufgabe der Sozialisation und Personalisation zugeschrieben, das heißt das Einführen in "verantwortliches, zwischenmenschliches und gesellschaftliches Verhalten". (ebd., S. 424) Dass dies nicht durch körperliche Züchtigung stattfinden kann, ist heute klar. Die Erziehung ist eine umfassende und lebenslange Aufgabe, die mit einem hohen Maß an Verantwortlichkeit einhergeht. Im 20. Jahrhundert kam es zu einem großen Wandel der Erziehungsstile, der durch gesellschaftliche, politische und entwicklungspsychologische Veränderungen und Erkenntnisse vorangetrieben wurde. Dieser Wandel soll in dieser Arbeit genauer beschrieben und untersucht werden. Der Einfluss der einzelnen Erziehungsstile aufeinander soll beleuchtet und die Verknüpfungen sollen dargestellt werden. Außerdem soll erklärt werden, wie sich daraus der heutige Erziehungsstil entwickelt hat.

Produktinformationen

Titel: Erziehungsstile im Wandel
Untertitel: Eine Literaturrecherche zur Entwicklung der Erziehungsstile im 20. Jahrhundert und bis Heute
Autor:
EAN: 9783668396098
ISBN: 978-3-668-39609-8
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Grin Verlag
Genre: Soziologie
Anzahl Seiten: 72
Gewicht: 84g
Größe: H183mm x B108mm x T10mm
Jahr: 2017
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