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Frauenhandel in Deutschland

  • Kartonierter Einband
  • 408 Seiten
Frauenhandel wird in den letzten zehn Jahren zunehmend als Verletzung der Menschenrechte angesehen und von zahlreichen Akteuren au... Weiterlesen
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Beschreibung

Frauenhandel wird in den letzten zehn Jahren zunehmend als Verletzung der Menschenrechte angesehen und von zahlreichen Akteuren auf nationaler und internationaler Ebene bekämpft. Dennoch können Politik und Gesellschaft bislang keine positiven Ergebnisse im Kampf um die Eindämmung dieses Phänomens verbuchen. Annette Huland fragt nach den Ursachen dieses Missstandes. Hierzu zeichnet sie die Entstehung und Entwicklung des Frauenhandelsdiskurses in Deutschland nach und berücksichtigt auch den europäischen und internationalen Kontext vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis heute. Dabei deckt sie bedenkliche Leerstellen auf. Hulands These lautet: Diese Lücken begünstigen eine Instrumentalisierung des Frauenhandelsdiskurses und verhindern sogar die Bekämpfung des Frauenhandels. Huland fragt nach den dahinter stehenden Interessenkonflikten, insbesondere in den Bereichen der Prostitutionsregulierung und der Ausländer- und Abschiebungspolitik. Die Autorin diskutiert, inwieweit bipolare Ausschlussmechanismen in Bezug auf Geschlecht und Nation die Wirksamkeit von Menschenhandelsbekämpfungsansätzen verhindern.

Produktinformationen

Titel: Frauenhandel in Deutschland
Untertitel: Im Spannungsfeld von Abschiebungspolitik und Prostitution
Autor:
EAN: 9783828830271
ISBN: 978-3-8288-3027-1
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Tectum Verlag
Genre: Politikwissenschaft
Anzahl Seiten: 408
Gewicht: 585g
Größe: H211mm x B149mm x T35mm
Veröffentlichung: 01.11.2012
Jahr: 2012
Land: DE