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Disziplinierung in Landsknechtsregimentern vor dem Hintergrund der Heeresgesetze

  • Kartonierter Einband
  • 24 Seiten
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,3, Albert-Lud... Weiterlesen
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,3, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Historisches Seminar), Veranstaltung: Die Realität des Krieges in der Frühen Neuzeit. Militärgeschichte vom 15. bis zum 18. Jahrhundert, 17 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Auch wenn der Erzherzog und spätere römische König Maximilan, der in der Forschung gerne als Schöpfer der Landsknechte genannt wird, mit der Einübung von Gefechtskörpern wie den bekannten Gevierthaufen und dem Igel großen Einfluss auf die Ausbildung der Landsknechte hatte, entwickelten diese im Laufe der Zeit zu erheblichen Teilen auch selbst Brauchtümer, Mitspracherechte, Verwaltungs- und Organisationsformen. Schon die unterschiedlichen Nationen innerhalb eines Trupps und die daraus entstehenden Schwierigkeiten, wie Verständigungsprobleme, machen deutlich, dass es sicherlich nicht einfach gewesen sein kann, diese verschiedenen Kriegsmänner einheitlich zu führen, Disziplin und Ordnung herzustellen und diese auch zu erhalten. Dazu kamen schließlich auch die Eigenarten und Ansprüche der einzelnen Söldnergruppen, wie speziell der Landsknechte. Mit welchen Mitteln die Kriegsherren versuchten, die Landsknechte im 16. Jahrhundert zu disziplinieren, soll hier erörtert werden. Dabei ist es von Bedeutung sich zu vergegenwärtigen, was den Landsknecht ausmachte, wie er sich verhielt und wie er sich selbst verstand. Daraufhin soll behandelt werden, welche Ursachen Ungehorsam unter den Landsknechten erzeugten, und in welcher Form dieser auftrat. Nach der Besprechung der Rechtsordnung soll auf die Strafjustiz eingegangen werden. Auf die Disziplinierung mit religiösen Mitteln kann im Umfang dieser Arbeit nicht eingegangen werden. Es werden Quellen verwandt, um einerseits den Alltag des Knechts mit der Rechtsordnung zu schildern, auf der anderen Seite wird die rechtliche Grundlage, ein Artikelsbrief, als Bezugsort dienen. Die Landsknechte haben sich durch eine eigene Sprache, andersartige Kleidung und Lebensstil, Lieder und Bräuche zu einer eigenen sozialen Schicht entwickelt. Sie plünderten und brandschatzten das Land auf eigene Faust, und machten den ortsansässigen Bauern das Leben zur Hölle. Ihre Trinkgelage arteten regelmäßig aus, sie waren Haudegen, denen erklärt musste, dass sie nicht wahllos mit ihren Hakenbüchsen um sich schießen konnten. Sie verspielten im Suff ihre Waffen und konnten oft wegen Trunkenheit ihren Dienst nicht antreten. Baumann beschreibt die Landsknechte bezeichnenderweise als "nicht nur "schlechte Deutsche", sie waren auch schlechte "Soldaten"." Weiter beschreibt er, dass die Söldner ausdrücklich ermahnt werden mussten, den Kontakt zum Feind zu meiden und sich in die Schlachtordnung einzugliedern, wenn Alarm geschlagen wurde.

Klappentext

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,3, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Historisches Seminar), Veranstaltung: Die Realität des Krieges in der Frühen Neuzeit. Militärgeschichte vom 15. bis zum 18. Jahrhundert, 17 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Auch wenn der Erzherzog und spätere römische König Maximilan, der in der Forschung gerne als Schöpfer der Landsknechte genannt wird, mit der Einübung von Gefechtskörpern wie den bekannten Gevierthaufen und dem Igel großen Einfluss auf die Ausbildung der Landsknechte hatte, entwickelten diese im Laufe der Zeit zu erheblichen Teilen auch selbst Brauchtümer, Mitspracherechte, Verwaltungs- und Organisationsformen. Schon die unterschiedlichen Nationen innerhalb eines Trupps und die daraus entstehenden Schwierigkeiten, wie Verständigungsprobleme, machen deutlich, dass es sicherlich nicht einfach gewesen sein kann, diese verschiedenen Kriegsmänner einheitlich zu führen, Disziplin und Ordnung herzustellen und diese auch zu erhalten. Dazu kamen schließlich auch die Eigenarten und Ansprüche der einzelnen Söldnergruppen, wie speziell der Landsknechte. Mit welchen Mitteln die Kriegsherren versuchten, die Landsknechte im 16. Jahrhundert zu disziplinieren, soll hier erörtert werden. Dabei ist es von Bedeutung sich zu vergegenwärtigen, was den Landsknecht ausmachte, wie er sich verhielt und wie er sich selbst verstand. Daraufhin soll behandelt werden, welche Ursachen Ungehorsam unter den Landsknechten erzeugten, und in welcher Form dieser auftrat. Nach der Besprechung der Rechtsordnung soll auf die Strafjustiz eingegangen werden. Auf die Disziplinierung mit religiösen Mitteln kann im Umfang dieser Arbeit nicht eingegangen werden. Es werden Quellen verwandt, um einerseits den Alltag des Knechts mit der Rechtsordnung zu schildern, auf der anderen Seite wird die rechtliche Grundlage, ein Artikelsbrief, als Bezugsort dienen. Die Landsknechte haben sich durch eine eigene Sprache, andersartige Kleidung und Lebensstil, Lieder und Bräuche zu einer eigenen sozialen Schicht entwickelt. Sie plünderten und brandschatzten das Land auf eigene Faust, und machten den ortsansässigen Bauern das Leben zur Hölle. Ihre Trinkgelage arteten regelmäßig aus, sie waren Haudegen, denen erklärt musste, dass sie nicht wahllos mit ihren Hakenbüchsen um sich schießen konnten. Sie verspielten im Suff ihre Waffen und konnten oft wegen Trunkenheit ihren Dienst nicht antreten. Baumann beschreibt die Landsknechte bezeichnenderweise als "nicht nur "schlechte Deutsche", sie waren auch schlechte "Soldaten"." Weiter beschreibt er, dass die Söldner ausdrücklich ermahnt werden mussten, den Kontakt zum Feind zu meiden und sich in die Schlachtordnung einzugliedern, wenn Alarm geschlagen wurde.

Produktinformationen

Titel: Disziplinierung in Landsknechtsregimentern vor dem Hintergrund der Heeresgesetze
Autor:
EAN: 9783638920247
ISBN: 978-3-638-92024-7
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: GRIN Publishing
Genre: Mittelalter
Anzahl Seiten: 24
Gewicht: 62g
Größe: H214mm x B146mm x T9mm
Jahr: 2008
Auflage: 1. Auflage.

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