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Presse unter Zensur

  • Kartonierter Einband
  • 172 Seiten
Die Vorstellung, Medien seien die vierte Macht im Staat, formt unser heutiges Verständnis von Pressefreiheit. Deutschlands Vergang... Weiterlesen
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Beschreibung

Die Vorstellung, Medien seien die vierte Macht im Staat, formt unser heutiges Verständnis von Pressefreiheit. Deutschlands Vergangenheit ist jedoch geprägt von Versuchen, die Macht der Presse zu unterdrücken. Die Karlsbader Beschlüsse von 1819 stellten die erste bundeseinheitliche Pressezensur dar, die die liberale Bewegung und ihre Sprachrohre auf viele Jahre knebelte. Welche tatsächlichen Auswirkungen hatten die Bundesgesetze von 1819 auf die deutsche Presse? Wie verarbeiteten die liberalen Blätter die restriktiven Bestimmungen? Die Autorin Anne-Karina Landmann beleuchtet die Berichterstattung des Fränkischen Merkurs - einer liberalen Tageszeitung aus Bamberg - vor, während und nach den Karlsbader Beschlüssen. In qualitativen und quantitativen Untersuchungen zeigt sie, wie das Blatt die Ereignisse, die schließlich zu den Beschlüssen führten, journalistisch aufbereitete, wie es über das geheime Treffen der Staatsoberhäupter in Karlsbad berichtete und wie sich die Berichterstattung im weiteren Verlauf immer mehr dem engen Korsett der Pressezensur anpassen musste. Das Buch richtet sich an Studierende der Kommunikationswissenschaften, Historiker und Heimatkundler.

Produktinformationen

Titel: Presse unter Zensur
Untertitel: Der Fränkische Merkur und die Karlsbader Beschlüsse von 1819
Autor:
EAN: 9783836491303
ISBN: 978-3-8364-9130-3
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: VDM Verlag Dr. Müller e.K.
Genre: Medien & Kommunikation
Anzahl Seiten: 172
Gewicht: 272g
Größe: H220mm x B150mm x T10mm
Jahr: 2013