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Controlling als ökonomische Institution

  • Kartonierter Einband
  • 232 Seiten
Controlling ist immer noch ein umstrittener Begriff. Scheinbare Widersprüche lösen sich auf, wenn man Controlling als spezifisches... Weiterlesen
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Beschreibung

Controlling ist immer noch ein umstrittener Begriff. Scheinbare Widersprüche lösen sich auf, wenn man Controlling als spezifisches Element der Führungsorganisation erklärt. Notwendig hierfür ist eine Abgrenzung der Funktionen, die einem institutionalisierten Controllung übertragen werden sollten. Bei Betrachtung der Managementberatungsfunktion des Controllers wird untersucht, ob die daraus resultierende Trennung von Entscheidungsvorbereitung und -kompetenz vorteilhaft ist. Die Rolle des Controllers als Kontrollinstanz wird mit Hilfe hierarchischer Principal-Agent-Modelle analysiert. Im Ergebnis kann der Controller die Service- und Kontrollfunktion ausschließlich in integrierter Form effizient wahrnehmen. Hieraus ergeben sich praktische Konsequenzen für die Organisation des Controllings.

Inhalt
1 Einleitung.- 1.1 Motivation und Zielsetzung.- 1.2 Gang der Untersuchung.- 2 Der Begriff des Controllings.- 2.1 Zur Begriffsvielfalt.- 2.2 Ursprung und Entwicklung.- 2.3 Funktionen.- 2.4 Funktionale versus institutional Sicht.- 2.4.1 Funktionale Controlling-Konzeption.- 2.4.2 Institutional Controlling-Konzeption.- 2.5 Controlling-Organisation.- 2.5.1 Zentrales Controlling.- 2.5.2 Dezentrales Controlling.- 3 Effiziente Informationsverarbeitung.- 3.1 Notwendigkeit von Delegation.- 3.2 Vorteile eines Zentral-Controllers.- 3.2.1 Geringere Kosten pro Informationsaktivität.- 3.2.2 Reduktion der Anzahl von Informationsaktivitäten.- 3.2.3 Verdichtung von Informationen.- 3.3 Anreizproblematik bei der Informationsverarbeitung.- 3.3.1 Darstellung als Principal-Agent-Problem.- 3.3.2 Service versus Kontrolle.- 3.4 Anreizproblematik des Controllers.- 4 Unterstützung des Managements.- 4.1 Unterstellung unter einen Manager.- 4.2 Auswahl eines Informationssystems als Entscheidungsproblem.- 4.2.1 Informationswert.- 4.2.2 Maximale fixe Vergütung für einen loyalen Controller.- 4.2.3 Vergleich verschiedener Informationssysteme.- 4.2.4 Delegation bei Beobachtbarkeit der Informationsaktivitäten.- 4.3 Trennung von Entscheidungsvorbereitung und -kompetenz.- 4.3.1 Problemstellung.- 4.3.2 Darstellungen in der Principal-Agent-Literatur.- 4.4 Fehlende Entscheidungskompetenz bei gleicher Qualifikation.- 4.4.1 Induzierte Moral-Hazard-Probleme bei vollständiger Delegation.- 4.4.2 Redundante Konformitätsbedingungen.- 4.4.3 Das Commitment-Problem.- 4.4.4 Strategische Falschdarstellung von Informationen.- 4.4.5 "Reduziertes" Moral-Hazard-Problem (partielle Delegation).- 4.4.6 Informations- versus Standardkontrakt.- 4.5 Vergleich der Delegationsformen bei anderen Modellannahmen.- 4.5.1 Alternative Bemessungsgrundlagen.- 4.5.2 Beobachtbare Entscheidung.- 4.5.3 Aktionsbedingtes Arbeitsleid.- 4.6 Informationsasymmetrie und Qualifikationsunterschiede.- 4.6.1 Wissensvorsprung des Managers.- 4.6.2 Wissensvorsprung des Controllers.- 4.6.3 Konsequenzen der Informationsasymmetrie.- 4.6.4 Karrierechancen als Anreiz bei geringerer Qualifikation.- 5 Kontrolle des Managements.- 5.1 Das Kontrollproblem.- 5.1.1 Informationsasymmetrien.- 5.1.2 Wert von zusätzlichen Kontrollinformationen.- 5.1.3 Kontrollmöglichkeiten.- 5.2 Der Hidden-Information-Fall.- 5.2.1 Vorvertragliche Informationsasymmetrie.- 5.2.2 Informationssymmetrie bei Vertragsabschluß.- 5.2.3 Mehrere Perioden.- 5.3 Der Controller als Überwachungsträger.- 5.3.1 Hierarchische Principal-Agent-Modelle.- 5.3.2 Aufsicht und Kontrolle durch einen loyalen Controller.- 5.3.3 Arbeitsaverser Controller.- 5.3.4 Kollusion zwischen Controller und Manager.- 5.3.5 Kollusion zwischen Controller und Zentrale.- 5.3.6 Einstellung des Managers zum "Kontrolleur".- 5.4 Prüfung.- 5.4.1 Prüfung mit der Informationsstruktur eines Controllers.- 5.4.2 Prüifehler.- 5.4.3 Einstellung des Managers zum Prüfer.- 5.4.4 Prüfer als zweite Uberwachungsinstanz.- 5.4.5 Controller versus Auditor.- 6 Implikationen für die Organisation des Controllings.- 6.1 Synthese von Kontrolle und Service.- 6.2 Rechnungsverantwortung des Controllers.- 6.3 Vorteile der zweigleisigen Unternehmensführung.- 6.4 Rolle des Zentral-Controllers.- 7 Zusammenfassung.- Namenverzeichnis.

Produktinformationen

Titel: Controlling als ökonomische Institution
Untertitel: Eine agency-theoretische Analyse
Autor:
EAN: 9783790809381
ISBN: 978-3-7908-0938-1
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Physica-Verlag HD
Genre: Betriebswirtschaft
Anzahl Seiten: 232
Gewicht: 350g
Größe: H235mm x B155mm x T13mm
Jahr: 1996