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Schattengefechte

  • Kartonierter Einband
  • 365 Seiten
Beschönigende Worte und gravitätische Mimik - die öffentliche Ehrung eines verstorbenen Wissenschaftlers durch akademische Institu... Weiterlesen
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Beschreibung

Beschönigende Worte und gravitätische Mimik - die öffentliche Ehrung eines verstorbenen Wissenschaftlers durch akademische Institutionen ist stark ritualisiert. Die vorliegende Untersuchung zeigt, wie die verschiedensten Wertungs- und Hierarchisierungsformen - die durch Orden, Widmungen, Stammbücher, Gedenkmedaillen, Portraitwerke, Mitgliedschaftserklärungen und vor allem die Nachrufe auf Naturwissenschaftler bezeugt sind - immer wieder eine Grundstruktur aufweisen: In ihnen überlagern sich gesellschaftliche Ordnungen und Zukunftsperspektiven mit methodischen Positionen. In Detailanalysen weist Anna Echterhölter ein Spektrum sozialer Praktiken nach, das für die epistemische Orientierung ebenso von Einfluss ist, wie der Umgang mit Instrumenten, Geräten und Materialien. Die Autorität der heutigen naturwissenschaftlichen Methode wird so auf die sozialen Vermittlungspraktiken des 18. Jahrhunderts zurückgeführt.

Autorentext

Anna Echterhölter, geb. 1973, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kulturwissenschaft der HU Berlin sowie am Exzellenzcluster TOPOI. Studium der Physik, Literatur- und Kulturwissenschaft in Berlin und London; 2009 Mitgründung der Zeitschrift »ilinx - Berliner Beiträge zur Kulturwissenschaft« und der Buchreihe »ilinx-Kollaborationen«. Veröffentlichungen u.a.: Konfigurationen. Gebrauchsweisen des Raums. (Hg. mit Iris Därmann, 2011).



Klappentext

Betretenheit, schöne Worte und gravitätische Mimik - die öffentliche Ehrung eines verstorbenen Wissenschaftlers durch akademische Institutionen ist stark ritualisiert. Anna Echterhölter zeigt, wie diese öffentlichen Wertungen und Hierarchisierungen - die durch Orden, Widmungen, Stammbücher, Gedenkmedaillen, Portraitwerke, Mitgliedschaftserklärungen und vor allem die Nachrufe auf Naturwissenschaftler bezeugt sind - immer wieder eine Grundstruktur aufweisen: In ihnen überlagern sich gesellschaftliche Ordnungen und Zukunftsperspektiven mit methodischen Positionen. In Detailanalysen stellt Anna Echterhölter ein Panorama von Gedenkpraktiken zusammen, die als Einflussfaktoren auf die Wissenschaft ebenso berücksichtigt werden müssen, wie der Umgang mit Instrumenten, Geräten und Materialien. Ohne diese soziale Vermittlung hätte sich die Autorität der heutigen naturwissenschaftlichen Methode im 18. Jahrhundert nicht etablieren können.

Produktinformationen

Titel: Schattengefechte
Untertitel: Genealogische Praktiken in Nachrufen auf Naturwissenschaftler (1710-1860)
Autor:
EAN: 9783835310711
ISBN: 978-3-8353-1071-1
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Wallstein Verlag GmbH
Genre: Naturwissenschaften allgemein
Anzahl Seiten: 365
Gewicht: 552g
Größe: H231mm x B144mm x T33mm
Veröffentlichung: 01.02.2012
Jahr: 2012
Auflage: 02.2012
Land: DE
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