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Schrekers ungleiche Töchter

  • Kartonierter Einband
  • 455 Seiten
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Zwei Komponistinnen aus der Zeit der Weimarer Republik, beide Wunderkinder und Schülerinnen Franz Schrekers, werden in den gesells... Weiterlesen
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Beschreibung

Zwei Komponistinnen aus der Zeit der Weimarer Republik, beide Wunderkinder und Schülerinnen Franz Schrekers, werden in den gesellschaftlichen, politischen und musikalischen Verwerfungen ihrer Zeit vorgestellt: die vergessene Charlotte Schlesinger und die gefeierte Grete von Zieritz. Die eine wird auf den verschlungenen Pfaden des Exils wieder entdeckt, die andere im Ruhm der späten 1980er Jahre durchaus auch in ihrer konservativen Grundhaltung und ihrer kulturellen Identität im NS-Staat nachgezeichnet. Das Buch ist Teil einer musikwissenschaftlichen Frauen-Exil-Forschung, die an zwei Einzelfällen zugleich die Wurzeln der Vertreibung des Jahre 1933 in der Weimarer Republik untersucht. In den Schicksalen und der beruflichen Praxis der beiden ungleichen Töchter Schrekers wird auch der Antisemitismus als kultureller Code in den konservativen Frauenverbänden der Weimarer Republik deutlich. Zugleich wird die Bedeutung der Hochschule für Musik Berlin für die Förderung von Frauen beschrieben. Aber es wird auch deutlich, was Frauen daran hinderte, sich an der Entwicklung der musikalischen Moderne zu beteiligen.

Klappentext

Zwei Komponistinnen aus der Zeit der Weimarer Republik, beide Schülerinnen Franz Schrekers, werden in den gesellschaftlichen, politischen und musikalischen Verwerfungen ihrer Zeit vorgestellt: die vergessene Charlotte Schlesinger und die gefeierte Grete von Zieritz. Jene wird auf den verschlungenen Pfaden des Exils wieder entdeckt, diese, in den späten 1980er Jahren zu Ruhm gelangt, durchaus auch in ihrer konservativen Grundhaltung und ihrer kulturellen Identität im NS-Staat geschildert. Das Buch ist Teil einer musikwissenschaftlichen Frauen-Exil-Forschung, die an zwei Einzelfällen die Ursprünge der Vertreibungen nach 1933 in der Weimarer Republik aufzeigt. In den Schicksalen der beiden 'ungleichen Töchter' Schrekers spiegelt sich der Antisemitismus als kultureller Code konservativer Frauenverbände der Weimarer Zeit wider. Zugleich wird die Bedeutung der Hochschule für Musik Berlin für die Förderung von Frauen beschrieben. Aber es wird auch deutlich, was Frauen daran hinderte, sich an der Entwicklung der musikalischen Moderne zu beteiligen.



Inhalt
Einleitung; 1. 1900 Kindheit und Jugend der Grete von Zieritz und der Charlotte Schlesinger im Kaiserreich; 2. 1918 Zwei jugendliche Wunderkinder im Berlin der Kriegs- und Nachkriegsjahre; 3. 1925 Die Schreker-Schülerinnen; 4. 1928 Die Musikpädagogin Charlotte Schlesinger; 5. 1928 Die Komponistin Grete von Zieritz; 6. 1933 Vertreibung und Aufstieg; 7. 1936 Grete von Zieritz im NS-Deutschland Charlotte Schlesinger im Exil; 8. Ab 1939 Die Kriegsjahre; 9. Nach 1945 Neuanfänge der Grete von Zieritz und der Charlotte Schlesinger; 10. Zusammenfassung; Werkverzeichnis Charlotte Schlesinger; Nachwort von Dietmar Schenk

Produktinformationen

Titel: Schrekers ungleiche Töchter
Untertitel: Grete von Zieritz und Charlotte Schlesinger in NS-Zeit und Exil
Autor:
EAN: 9783895641275
ISBN: 978-3-89564-127-5
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Studiopunkt-Verlag
Genre: Musik
Anzahl Seiten: 455
Gewicht: 859g
Größe: H244mm x B172mm x T25mm
Jahr: 2008

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