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Das Wertfreiheitsideal in der Sozialen Erkenntnistheorie

  • Fester Einband
  • 312 Seiten
Die Wertfreiheit der Wissenschaft gilt als Bedingung ihrer Objektivität. Eine Analyse des entsprechenden Wertfreiheitsideals zeigt... Weiterlesen
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Beschreibung

Die Wertfreiheit der Wissenschaft gilt als Bedingung ihrer Objektivität. Eine Analyse des entsprechenden Wertfreiheitsideals zeigt jedoch, dass dieses auf einer Reihe von Voraussetzungen beruht wie der Trennbarkeit kognitiver von anderen Werten und der epistemischen Unabhängigkeit der Rechtfertigung die sich als problematisch erweisen. Eine Fallstudie zur Frauengesundheitsforschung untermauert zudem, dass die Möglichkeiten für Werteinflüsse in der Wissenschaft weit komplexer sind, als dieses Ideal zu erfassen vermag. Daher bietet ein sozialepistemologischer Ansatz, der auf Wertvielfalt statt Wertfreiheit setzt, die bessere Grundlage für Objektivität: Epistemische Vertrauenswürdigkeit erfordert nicht Neutralität, sondern einen pluralistischen und konsensorientierten kritischen Prozess.

Autorentext

Anke Büter studierte Philosophie, Soziologie und Sprachwissenschaften in Oldenburg, Stockholm und Hamburg. Von 2008-2011 war sie Promotionsstipendiatin im Graduiertenkolleg "Auf dem Weg in die Wissensgesellschaft" am Institut für Wissenschafts- und Technikforschung der Universität Bielefeld. 2010 verbrachte sie einen Gastaufenthalt am Reilly Center for Science, Technology, and Values der University of Notre Dame. Seit 2012 arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Philosophie und Geschichte der Naturwissenschaften der Leibniz Universität Hannover.



Klappentext

Die Wertfreiheit der Wissenschaft gilt als Bedingung ihrer Objektivität. Eine Analyse des entsprechenden Wertfreiheitsideals zeigt jedoch, dass dieses auf einer Reihe von Voraussetzungen beruht - wie der Trennbarkeit kognitiver von anderen Werten und der epistemischen Unabhängigkeit der Rechtfertigung - die sich als problematisch erweisen. Eine Fallstudie zur Frauengesundheitsforschung untermauert zudem, dass die Möglichkeiten für Werteinflüsse in der Wissenschaft weit komplexer sind, als dieses Ideal zu erfassen vermag. Daher bietet ein sozialepistemologischer Ansatz, der auf Wertvielfalt statt Wertfreiheit setzt, die bessere Grundlage für Objektivität: Epistemische Vertrauenswürdigkeit erfordert nicht Neutralität, sondern einen pluralistischen und konsensorientierten kritischen Prozess.

Produktinformationen

Titel: Das Wertfreiheitsideal in der Sozialen Erkenntnistheorie
Untertitel: Objektivität, Pluralismus und das Beispiel Frauengesundheitsforschung
Autor:
EAN: 9783868381689
ISBN: 978-3-86838-168-9
Format: Fester Einband
Herausgeber: Gruyter, Walter de GmbH
Genre: 19. Jahrhundert
Anzahl Seiten: 312
Gewicht: 521g
Größe: H216mm x B154mm x T25mm
Veröffentlichung: 05.09.2012
Jahr: 2012
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