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Das Wertfreiheitsideal in der sozialen Erkenntnistheorie

  • Fester Einband
  • 320 Seiten
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Beschreibung

Klappentext

Die Wertfreiheit der Wissenschaft gilt als Bedingung ihrer Objektivität. Eine Analyse des entsprechenden Wertfreiheitsideals zeigt jedoch, dass dieses auf einer Reihe von Voraussetzungen beruht - wie der Trennbarkeit kognitiver von anderen Werten und der epistemischen Unabhängigkeit der Rechtfertigung - die sich als problematisch erweisen. Eine Fallstudie zur Frauengesundheitsforschung untermauert zudem, dass die Möglichkeiten für Werteinflüsse in der Wissenschaft weit komplexer sind, als dieses Ideal zu erfassen vermag. Daher bietet ein sozialepistemologischer Ansatz, der auf Wertvielfalt statt Wertfreiheit setzt, die bessere Grundlage für Objektivität: Epistemische Vertrauenswürdigkeit erfordert nicht Neutralität, sondern einen pluralistischen und konsensorientierten kritischen Prozess.

Produktinformationen

Titel: Das Wertfreiheitsideal in der sozialen Erkenntnistheorie
Untertitel: Objektivität, Pluralismus und das Beispiel Frauengesundheitsforschung
Autor:
EAN: 9783110322309
Format: Fester Einband
Herausgeber: De Gruyter
Genre: 19. Jahrhundert
Anzahl Seiten: 320
Gewicht: 524g
Größe: H210mm x B148mm x T22mm
Jahr: 2012

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