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Das Wertfreiheitsideal in der sozialen Erkenntnistheorie
Anke Büter

The series is devoted to English- and German-language studies in the fields of epistemology and the philosophy of science, carried... Weiterlesen
Fester Einband, 320 Seiten  Weitere Informationen
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Beschreibung

The series is devoted to English- and German-language studies in the fields of epistemology and the philosophy of science, carried out in an analytical style and dealing with current debates.

Die Wertfreiheit der Wissenschaft gilt als Bedingung ihrer Objektivität. Eine Analyse des entsprechenden Wertfreiheitsideals zeigt jedoch, dass dieses auf einer Reihe von Voraussetzungen beruht - wie der Trennbarkeit kognitiver von anderen Werten und der epistemischen Unabhängigkeit der Rechtfertigung - die sich als problematisch erweisen. Eine Fallstudie zur Frauengesundheitsforschung untermauert zudem, dass die Möglichkeiten für Werteinflüsse in der Wissenschaft weit komplexer sind, als dieses Ideal zu erfassen vermag. Daher bietet ein sozialepistemologischer Ansatz, der auf Wertvielfalt statt Wertfreiheit setzt, die bessere Grundlage für Objektivität: Epistemische Vertrauenswürdigkeit erfordert nicht Neutralität, sondern einen pluralistischen und konsensorientierten kritischen Prozess.

Autorentext
Anke Büter studierte Philosophie, Soziologie und Sprachwissenschaften in Oldenburg, Stockholm und Hamburg. Von 2008-11 war sie Promotionsstipendiatin im Graduiertenkolleg Auf dem Weg in die Wissensgesellschaft am Institut für Wissenschafts- und Technikforschung der Universität Bielefeld. 2010 verbrachte sie einen Gastaufenthalt am Reilly Center for Science, Technology, and Values der University of Notre Dame. Seit 2012 arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Philosophie und Geschichte der Naturwissenschaften der Leibniz Universität Hannover.

Klappentext

Die Wertfreiheit der Wissenschaft gilt als Bedingung ihrer Objektivität. Eine Analyse des entsprechenden Wertfreiheitsideals zeigt jedoch, dass dieses auf einer Reihe von Voraussetzungen beruht - wie der Trennbarkeit kognitiver von anderen Werten und der epistemischen Unabhängigkeit der Rechtfertigung - die sich als problematisch erweisen. Eine Fallstudie zur Frauengesundheitsforschung untermauert zudem, dass die Möglichkeiten für Werteinflüsse in der Wissenschaft weit komplexer sind, als dieses Ideal zu erfassen vermag. Daher bietet ein sozialepistemologischer Ansatz, der auf Wertvielfalt statt Wertfreiheit setzt, die bessere Grundlage für Objektivität: Epistemische Vertrauenswürdigkeit erfordert nicht Neutralität, sondern einen pluralistischen und konsensorientierten kritischen Prozess.

Produktinformationen

Titel: Das Wertfreiheitsideal in der sozialen Erkenntnistheorie
Untertitel: Objektivität, Pluralismus und das Beispiel Frauengesundheitsforschung
Autor: Anke Büter
EAN: 9783110322309
Format: Fester Einband
Herausgeber: De Gruyter
Genre: 19. Jahrhundert
Anzahl Seiten: 320
Gewicht: 524g
Größe: H210mm x B148mm x T22mm
Jahr: 2012

Filialverfügbarkeit

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