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Durch Gesellschaftswissenschaft zum idealen Staat

  • Kartonierter Einband
  • 508 Seiten
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Vor dem Hintergrund von Pauperismus und sozialer Frage Mitte des 19. Jahrhunderts verfolgte Moritz von Lavergne-Peguilhen sein Leb... Weiterlesen
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Beschreibung

Vor dem Hintergrund von Pauperismus und sozialer Frage Mitte des 19. Jahrhunderts verfolgte Moritz von Lavergne-Peguilhen sein Lebensziel: Er wollte nachweisen, dass die wissenschaftliche Erforschung sozialer Gesetzmäßigkeiten das Phänomen der Armut beenden könnte. Auch war er überzeugt, so die liberale Wirtschafts- und Sozialtheorie endgültig widerlegen zu können. Neben seinen Publikationen versuchte der hugenottische Rittergutsbesitzer seine Überzeugungen als Landrat in Rößel und Wirsitz, als Abgeordneter und selbsternannter "sozialpolitischer Tourist" in Schleswig-Holstein durchzusetzen. Erst kurz vor seinem Tod findet er Anerkennung im Kreis des Vereins für Socialpolitik, gerät jedoch bereits Ende des 19. Jahrhunderts in Vergessenheit. Angela Stender zeichnet anhand bisher ungenutzter Quellen das Leben Lavergnes und sein Streben nach wissenschaftlicher und politischer Anerkennung nach. Dabei kommt sie u. a. zu dem Schluss, dass der Verfasser der "Grundzüge der Gesellschaftswissenschaft" 1838 mit der Forderung nach einer institutionalisierten Gesellschaftswissenschaft die erste Wegmarke einer Entwicklung setzte, die zur Einrichtung soziologischer Lehrstühle zu Beginn des 20. Jahrhunderts führte. Zudem wurde bislang in der Forschung Lavergnes Rolle innerhalb des preußischen Sozialkonservatismus ignoriert. Als einer seiner führenden Vertreter agierte er neben Hermann Wagener und Constantin Frantz.

Inhalt
Inhaltsübersicht: Einleitung - A. Der Weg zur "Gesellschaftswissenschaft": Familie, Kindheit, Bildung - Erste berufliche Erfahrungen - Voraussetzungen für die "Grundzüge der Gesellschaftswissenschaft" - Die Gesellschaftswissenschaft - Die Wirtschaftstheorie - Die Kulturwissenschaft - Die Diskussion der "Grundzüge" - Zusammenfassung - B. Politiker und Landrat in Ostpreußen: Der Huldigungslandtag von 1840: Erste politische Erfahrungen - Landrat in Rößel - Erfolglose politische Aktivitäten - Die Landgemeindeordnung als Verfassungsersatz - Abrechnung mit dem Liberalismus - Zusammenfassung - C. Ideen von gestern für die Gesellschaft von morgen: Gesellschaftswissenschaft gegen Revolution - Landrat und Abgeordneter: Zwischen Wirsitz und Berlin - Politik und Publizistik für die "conservative Social-Politik" - Lavergne als Kopf der "Berliner Revue" - Lavergnes Konzepte in der Reaktionszeit - Zusammenfassung - D. "Sozialpolitischer Tourist" und anerkannter Wissenschaftler: Im "Kalifornien" der positiven Staatslehre - Reformpolitik und Landesstatistik - Der Norddeutsche Bund: Vollzugsort der "konservativen Soziallehre" - Entwicklung oder Stillstand? - Zusammenfassung - Ergebnisse - Quellen und Literatur, Namen- und Ortsregister

Produktinformationen

Titel: Durch Gesellschaftswissenschaft zum idealen Staat
Untertitel: Moritz von Lavergne-Peguilhen (1801-1870)
Autor:
EAN: 9783428112319
ISBN: 978-3-428-11231-9
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Duncker & Humblot GmbH
Genre: Regional- und Ländergeschichte
Anzahl Seiten: 508
Gewicht: 665g
Größe: H237mm x B157mm x T24mm
Jahr: 2005

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