











Beschreibung
Auf ihrer Reise erleben (und bestehen) Bluetooth und seine Freunde mit ihren weiteren Gefährten insgesamt zwölf Prüfungen, die sich um eine Vielzahl von Lebensthemen drehen und sich auch in die Menschenwelt übertragen lassen. • Achtsamkeit und Mitgefühl ...Auf ihrer Reise erleben (und bestehen) Bluetooth und seine Freunde mit ihren weiteren Gefährten insgesamt zwölf Prüfungen, die sich um eine Vielzahl von Lebensthemen drehen und sich auch in die Menschenwelt übertragen lassen.
• Achtsamkeit und Mitgefühl
• Liebe, Freude und Dankbarkeit
• Sich Ängsten stellen (und sie damit überwinden)
• Mutig sein können und schwach sein dürfen
• Selbstverantwortung statt Opferrolle
• Freundschaft, Vertrauen und Verlässlichkeit
• Umgang mit Grenzen und Nähe
• Verzeihen, Vergeben, Auflösen
• Perspektivwechsel und Empathie
• Ich bin anders, alle anderen auch
• Ich bin gut so, wie ich bin; ich darf so sein, wie ich bin
• Zufrieden im Hier und Jetzt leben
Auf der Suche nach der kunterbunten Zaubernuss ist eine Fabel in Form einer Heldenreise für Leserinnen und Leser, die sich auf spielerische und humorvolle Weise mit den vorab genannten Lebensthemen beschäftigen wollen und dabei im wahrsten Sinne fabelhaft unterhalten werden möchten.
Themen:
Bewältigung von Veränderungen
Wenn Sie unzufrieden sind und merken, dass sich in Ihrem Leben etwas ändern muss, ist dieses Buch genau das Richtige für Sie. Jetzt ist es an der Zeit, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen und mit den Veränderungen zu beginnen. Nicht morgen, sondern jetzt.
Führung und Teambuilding
Das Thema Führung ist in der modernen Wirtschaft extrem wichtig geworden. Eine erfahrene Führungskraft, die verschiedene Führungsstile einsetzt, ermöglicht es der Organisation und den Mitarbeitern, sich zu entwickeln, zu wachsen und sich zu verbessern. Eine erfolgreich definierte und gut umgesetzte Strategie ist ein sicherer Weg zum Erfolg.
Angstprävention
In dieser schnelllebigen Zeit ist es von großer Bedeutung, jeden Tag an der geistigen Verfassung zu arbeiten, um Ängsten vorzubeugen. Ein perfektes Gleichgewicht des Geistes kann durch Lesen, Meditation, Yoga, Erholung und ähnliche Aktivitäten erreicht werden.
Innere Ruhe und Achtsamkeit
Innere Ruhe = Gesundheit. Das Leben bringt uns gute und schlechte Dinge, das Leben ist voller Herausforderungen und Versuchungen, die wir annehmen müssen. Das Rezept für ein gesundes Leben besteht darin, jeden Tag Dankbarkeit zu empfinden. Seien Sie dankbar für die guten Dinge, die uns Freude und Zufriedenheit bringen, ebenso wie für die schlechten Dinge, aus denen wir viel lernen können und die uns stärker machen.
Selbstakzeptanz
Wenn wir uns so akzeptieren, wie wir sind, werden wir stärker und widerstandsfähiger gegenüber den Widrigkeiten und Schwierigkeiten des Lebens. Wir strengen uns mehr an. Wir fallen härter hin, stehen leichter und schneller wieder auf und machen weiter.
Autorentext
Autor Andreas Steffen arbeitet als Coach, Dozent und Moderator. Seit über fünfundzwanzig Jahren unterstützt er Menschen, Teams und Organisationen bei Veränderungsprozessen und ihrer vollen Potenzialentfaltung: Er begleitet sie also bei ihren individuellen Heldenreisen. Bereits in seinen früheren Positionen als Geschäftsführer und Innovationsmanager gehörte Storytelling zu seinem Handwerkszeug. Neben seiner Arbeit interessiert sich der Linkshänder für Meditationstechniken und allerlei wissenschaftliche Themen. Er macht gerne Yoga, Qigong und wandert, hat Karate gelernt, Triathlon überlebt und Basketball gespielt, kann auf Japanisch bis zehn zählen, mag Gurkenlimonade und keine Pilze. Neben zahlreichen Fachartikeln und Studien zu Veränderungsprozessen, Führung und Teamwork, Werten und Visionen, smarten Servicewelten, dem Umgang mit Angst, zum Kulturwandel in Organisationen und digitaler Transformation sind bisher auch drei Fach- und Sachbücher von ihm erschienen. Jetzt hat er sein gesammeltes Wissen in die Fabelgeschichte von Bluetooth, dem Eichhörnchen, gesteckt.
Leseprobe
Zwölf Farben
Ja, bei mir scheint alles in Ordnung zu sein, hatte ich geantwortet und weiter mit meinen Zehen gewackelt, nur so, zur Sicherheit. Aber woher, um alles im Wald, bist du gekommen?, fragte ich verwundert und rieb mir den Kopf. Wer bist du? Und seit wann sind Waschbären weiß?
Ich freue mich, dass du unverletzt bist. Meine Ankunft hatte ich mir weitaus sanfter und eleganter vorgestellt, als wortwörtlich aus heiterem Himmel auf dir zu landen. Der Waschbär zupfte sich das Fell zurecht und fuhr fort. Mein Name ist Meisterin Tilda. Und eben war ich noch in Amdo.
Ich schaute mir mein Gegenüber etwas genauer an. Um die Augen herum hatte sie eine Art graue Maske. Alles andere: strahlend weiß, sogar ihre Krallen waren weiß wie die Bettwäsche von Tante Margarethe und die Kreide in der Schule. Als einzigen Farbklecks trug sie ein rotes Armband.
Wo ist das, dieses Amdo? Und wieso bist du jetzt bei uns im Wald von Alderon?, bat ich sie um Erklärung, während ich abermals mit meinen Zehen wackelte.
Amdo liegt weit im Südosten, auf der anderen Seite des Erdballs, in einem großen Gebirge namens Hiyalama. Darin befindet sich der höchste Berg der Welt. Wir nennen ihn Qomolangma. Und am Fuße dieses Berges lebe ich mit anderen weißen Waschbären in einem Kloster, lerne und unterrichte.
Oh je. War sie etwa eine neue Lehrerin? Sofort hatte ich unseren Klassenlehrer Herrn Schildhorn vor Augen, der sehr, sehr streng sein konnte. Etwas anderes wollte ich viel dringender wissen. Wieso schwebst du?
Na so was, erwiderte Tilda, die erst in diesem Moment zu bemerken schien, dass sie in der Luft hing. Eine Angewohnheit aus meiner Heimat. Dort ist der Erdboden durch den Schnee und all das Eis meist ziemlich kalt. Kaum ausgesprochen, hatte die Waschbärendame wieder vollständigen Bodenkontakt, wie sich das ja wohl für anständige Tiere außer Vögeln und Insekten gehört. Jedenfalls glaubte ich das.
Okay, du kommst also aus einem Land namens Amdo und kannst schweben. Aber wieso bist du jetzt hier? Und warum bist du vom Himmel gefallen?, fragte ich.
Das ist eine absolut berechtigte Frage und ich möchte mich nochmals dafür entschuldigen, dass ich auf dir drauf gelandet bin. Sie machte einen ehrlichen Eindruck, trotz der Waschbärenmaske, die ihr etwas Geheimnisvolles verlieh. Bei solch einer Entfernung ist die Berechnung der Landekoordinaten nicht ganz einfach. Mir wäre es ebenfalls lieber gewesen, wenn ich auf einem weichen Stück Rasen gelandet wäre und nicht drei Meter darüber, mitten in dieser Sonnentanne. Sie schaute nach oben. Über uns waren mehrere Äste verknickt, andere wirkten leicht angebruzzelt.
Der Weg durch die wirklich warme Wüste
Mama, ich möchte mit den anderen mitgehen und helfen, die kunterbunte Zaubernuss zu finden. Tudor blickte seine Mutter erwartungsvoll an.
Emilia machte ein ernstes Drachengesicht. Sie hatte uns soeben nach einem kurzen Flug am Rand einer riesigen Wüstenlandschaft abgesetzt. Meine Tante, Meisterin Tilda, Herr Grollich, Verda, Theodor und ich hatten auf dem Rücken der Drachenmutter gesessen, Tudor hatte seinen Flugbegleiter Waldemar transportiert. Unser Wildschweinfreund wäre am liebsten nie mehr gelandet, so sehr hatte er die Fliegerei inzwischen ins Herz geschlossen. Diese Verwandlung war bemerkenswert. Tudor und er waren durch ihre gemeinsame Erfahrung eng zusammengewachsen. Trotz allem schaute nun auch Waldemar verblüfft, als der kleine Drache diesen Wunsch äußerte.
Irgendwie hatte ich das geahnt. Emilia schaute zu Tante Margarethe und Meisterin Tilda. Werden Sie ein Auge auf meinen Kleinen haben? Beide bejahten dies unverzüglich. Die Drachenmutter drehte sich zu ihrem Sohn. Versprichst du mir, artig zu sein? Tudor nickte. Versprichst du mir, dass du gut auf dich aufpasst und beim Fliegen keinen Unfug machst? Wieder bestätigte das der kleine Drache. Und versprichst du mir, dass du vorsichtig mit deinem Feuer sein wirst?
Ja, Mama, antwortete Tudor, ich versprech's!
Emilia seufzte und stieß eine mächtige Rauchwolke aus. Sie nahm ihren Sohn liebevoll in…