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Deutsche Außenpolitik in der Ära Bismarck

  • Kartonierter Einband
  • 143 Seiten
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Leseprobe
Andreas Rose gelingt eine klare Analyse der wichtigsten Stationen, Einflüsse und Akteure der Jahre zwischen 1862 und 1890. Die eur... Weiterlesen
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Beschreibung

Andreas Rose gelingt eine klare Analyse der wichtigsten Stationen, Einflüsse und Akteure der Jahre zwischen 1862 und 1890. Die europäischen Kriege, die Rivalitäten und Ressentiments der Mächte, die komplexen Bündnissysteme und die Geheimdiplomatie, die die Ära Bismarck prägten, werden in einer großen, europäischen Gesamtschau präsentiert.

Am Anfang der Ära Bismarck existiert im Herzen Europas nur ein loser Staatenbund unter preußischer Dominanz, beim Abgang des 'Eisernen Kanzlers' 1890 ist die dominierende Großmacht auf dem Kontinent das Deutsche Kaiserreich, 1871 im Spiegelsaal von Versailles gegründet. Drei sogenannte Einigungskriege waren die Voraussetzung für diese Entwicklung (1864, 1866, 1870/71). Parallell dazu entstehen in kriegerischen Auseinandersetzungen die Staaten Griechenland und Italien: Die Ära Bismarck ist die Epoche der Nationalstaatenbildung. Diese europäischen Kriege, die Rivalitäten und Ressentiments der Mächte, die komplexen Bündnissysteme und die Geheimdiplomatie, die diese Epoche prägten, werden in einer großen, europäischen Gesamtschau präsentiert. Das Ringen um eine neue europäische Ordnung, das immer stärker auch die öffentliche politische Meinung berücksichtigen muss, stellt Andreas Rose in klarer, chronologischer Gliederung dar.

Autorentext

Walter Demel, geb. 1953, ist Professor für die Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität der Bundeswehr in München. Susanne Lachenicht, geb. 1971, studierte in Paris und Heidelberg Geschichte und Germanistik und ist seit 2009 Lehrstuhlinhaberin für Geschichte der Frühen Neuzeit in Bayreuth. Sie ist spezialisiert auf die Geschichte Westeuropas und der atlantischen Welt der Frühen Neuzeit, d.h. von 1492 bis zur Französischen Revolution. Gideon Botsch, Dr. phil., geb. 1970, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Moses Mendelssohn Zentrum Potsdam im Forschungsschwerpunkt Antisemitismus- und Rechtsextremismusforschung; langjährige Tätigkeit in der historisch-politischen Bildungsarbeit und Gedenkstättenpädagogik; Forschungsinteressen und Veröffentlichungen: Die extreme Rechte in Geschichte und Gegenwart; Rassismus und Antisemitismus; Jüdische Sozialgeschichte; Nationalsozialistische Herrschaft. Reiner Marcowitz, geb. 1960, ist nach Lehrtätigkeit in Dresden seit 2007 Professor für deutsche Geschichte an der Universität Metz. Thomas Freiberger lehrt Neueste Geschichte an der Universität Bonn. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte der amerikanischen Außenpolitik und der internationalen Beziehungen im Kalten Krieg, die Geschichte der NATO und die Geschichte der europäischen Integration. Frank Lorenz Müller, geb. 1970, studierte in Berlin und Oxford Geschichte und Englisch. Promotion 1999; seit 2002 ist er Lecturer für Neuere Geschichte an der Universität St. Andrews /Schottland. Veröffentlichungen (u.a.): Britain and the German Question. Perceptions of Nationalism and Political Reform 1830-1863 (2000). Angelika Schaser, geb. 1956, ist Professorin für Neuere Geschichte in Hamburg. Magnus Brechtken, geb. 1964, ist Associate Professor & Reader an der University of Nottingham. Zahlreiche Veröffentlichungen zum 'Dritten Reich' und zur internationalen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. Jürgen Elvert ist Professor für Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts und für Didaktik der Geschichte an der Universität Köln und einer der besten deutschen Spezialisten zur Geschichte der europäischen Integration. Winfrid Halder, geb. 1962, studierte Geschichte und Politikwissenschaft in München und Freiburg i. Br. Promotion 1992, Habilitation 1999, 1993-2003 Wissenschaftlicher Assistent/Oberassistent TU Dresden, 2003-2005 Professur-Vertretung Wirtschafts- und Sozialgeschichte TU Dresden, 2002-2006 Lehrbeauftragter Neuere und Neueste Geschichte HTWK Leipzig, seit 2006 Direktor Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus Düsseldorf, seit 2008 Privatdozent Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Dieter Ziegler, geb. 1956, ist Professor für Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte an der Ruhruniversität Bochum. Johannes Hürter, geb. 1963 in Hamburg, ist seit August 1998 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte in München (IfZ), zugleich seit 2006 Privatdozent und seit 2014 apl. Professor für Neueste Geschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Bernd Schneidmüller ist Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Heidelberg. Julia Angster, geb. 1968, studierte Neuere und Neuste Geschichte sowie Politikwissenschaft in Tübingen und Oxford. Nach Lehrstuhlvertretungen in Marburg, Berlin und Mannheim war sie von 2010-2012 Professorin für Geschichte Großbritanniens und Nordamerika an der Universität Kassel. Seit 2012 ist sie Inhaberin des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Mannheim. Siegfried Weichlein, geb, 1960, ist seit 2006 Professor für Europäische und Schweizerische Zeitgeschichte an der Universität Fribourg. Stefan Weinfurter, geb. 1945, ist Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Heidelberg. Andreas Reinke, geb. 1957, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Geschichte an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Gunilla Budde, geb. 1960, ist Professorin für deutsche und europäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhundert an der Universität Oldenburg. Madeleine Herren ist Professorin für Neuere Geschichte an der Universität Heidelberg. Sie ist anerkannte Spezialistin für den Internationalismus und die Internationalisierung im 19. und 20. Jahrhundert. Michael Mann, geb. 1959, Studium der Geschichte Südasiens, Germanistik und Indologie an der Universität Heidelberg, seit 2010 Professor für Kultur und Gesellschaft Südasiens an der Humboldt-Universität zu Berlin. Horst Junginger studierte Religionswissenschaft, Geschichte und Arabistik/Islamwissenschaften. 1997 wurde er promoviert mit einer Arbeit über die Geschichte des Faches Religionswissenschaft an der Universität Tübingen. Junginger war Stipendiat des Jerusalemer International Center for the Study of Antisemitism und Research Fellow der Universität Uppsala. Er lehrte unter anderem in Tübingen, München und, aktuell, in Leipzig. Seine Forschungsschwerpunkte sind Religionskritik, Wissenschafts- und Religionsgeschichte, Antisemitismusforschung und Neue religiöse Bewegungen. Anita Prettenthaler-Ziegerhofer, geb. 1965, ist a.o. Professorin für österreichische Rechtsgeschichte und europäische Rechtsentwicklung an der Universität Graz. Wolfgang Kruse, geb. 1957, ist Apl. Professor an der Fern-Universität Hagen. Er hat zahlreiche Veröffentlichungen vorgelegt, einschlägig v.a. zur Französischen Revolution, zum modernen Militarismus und zum Ersten Weltkrieg. Franz Mauelshagen studierte Geschichte, Philosophie, Germanistik und Rechtswissenschaft in Bonn und promovierte 2000 in Zürich, wo er von 2003 bis 2008 lehrte. 2008 kehrte er nach Deutschland zurück als Koordinator des Forschungsschwerpunktes KlimaKultur am Kulturwissenschaftlichen Institut (KWI) in Essen. Aktuell ist er Senior Fellow am Institute for Advanced Sustainability Studies Potsdam (IASS). Seine Arbeit widmet sich dem Anthropozän und den Implikationen dieser Idee für die Globalgeschichte, für die globale Umweltgeschichte und unser Verständnis der Moderne und ihren Ort in der Geschichte großer Transformationen. Hans-Werner Niemann, geb. 1950 ist Professor für europäische Wirtschafts- und Sozialgeschichte vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert an der Universität Osnabrück. Stefan Rinke, geb. 1965, lehrt seit 2005 als Professor für Geschichte Lateinamerikas am Lateinamerika-Institut und am Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universität Berlin. Er gilt als ausgewiesener Kenner der Geschichte des amerikanischen Kontinents. Nicole Prisching, geb. 1973, studierte katholische Theologie und Neuere Geschichte, habilitierte sich mit einer Arbeit zu Sklaverei und Loskauf im Kirchenstaat des 16. - 18. Jahrhunderts und ist seit 2012 Professorin für Kirchengeschichte und Religionsgeschichte an der Universität Paderborn. Peter E. Fäßler ist Professor für Neueste Geschichte an der Universität Paderborn mit den Forschungsschwerpunkten Globalisierung, Wirtschafts- und Umweltgeschichte. Marcel Boldorf wurde 1996 an der Universität Mannheim promoviert und 2003 am selben Ort habilitiert. Nach Stationen in Bochum, Saarbrücken, München, an der Humboldt-Universität, Frankfurt (Oder) und Köln hat er aktuell eine Professur für Deutsche Geschichte und Kultur an der Universität Lyon 2 Lumière in Frankreich inne. Uwe Puschner ist außerplanmäßiger Professor für Neuere Geschichte an der Freien Universität Berlin. Martin Kintzinger ist Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Westfälische Wilhelms-Universität Münster. Volker Reinhardt, geb. 1954, lehrt allgemeine und Schweizer Geschichte an der Universität Fribourg/Schweiz. Er ist einer der renommiertesten Kenner der neuzeitlichen Geschichte Italiens und Roms. Bei der WBG erschienen von ihm u.a. "Kardinäle - Künstler - Kurtisanen. Wahre Geschichten aus dem barocken Rom" (2004), "Blutiger Karneval. Der Sacco di Roma 1527" (2. Aufl. 2009) und "Rom. Geschichte der ewigen Stadt" (zus. mit Michael Sommer, 2008). Kai Brodersen ist Professor für Antike Kultur an der Universität Erfurt und Senior Fellow am Alfried Krupp Wissenschaftskolleg in Greifswald. Er ist Autor zahlreicher Bücher zur Antike bei der wbg und u.a. Herausgeber der Reihe >Geschichte kompakt - Antike<.



Zusammenfassung
"Ein Handbuch muss sich im Wesentlichen an drei Kriterien messen lassen: an seiner Adressatenorientierung, seiner Wissenschaftsorientierung und seiner Praxisorientierung. (...) Andreas Rose, wissenschaftlicher Mitarbeiter von Dominik Geppert an der Bonner Universität und breit ausgewiesener Fachmann für die Periode der internationalen Beziehungen um die Jahrhundertwende, beherrscht sein Sujet so glänzend, dass es ihm gelingt, diese drei Vorgaben in vorbildlicher Weise umzusetzen. Im Rahmen des formalen wie inhaltlichen Korsetts, das das vielbändige Reihenwerk "Geschichte Kompakt" seinen Autoren vorgibt, stellt dies eine vorzügliche Leistung dar." Rainer F. Schmidt, sehepunkte

Produktinformationen

Titel: Deutsche Außenpolitik in der Ära Bismarck
Untertitel: 1862-1890
Autor:
Schöpfer:
Editor:
EAN: 9783534151882
ISBN: 978-3-534-15188-2
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: wbg academic
Genre: Mittelalter
Anzahl Seiten: 143
Gewicht: 332g
Größe: H238mm x B164mm x T17mm
Veröffentlichung: 18.07.2013
Jahr: 2013
Auflage: 1. Aufl. 03.2013
Land: DE

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