Willkommen, schön sind Sie da!
Logo Ex Libris

Das Vaterbild psychosomatisch Kranker

  • Kartonierter Einband
  • 156 Seiten
(0) Erste Bewertung abgeben
Bewertungen
(0)
(0)
(0)
(0)
(0)
Alle Bewertungen ansehen
Geleitwort von Klußmann, RudolfIn der psychoanalytischen Entwicklungspsychologie spielte bisher der Vater bis zum 3. Lebensjahr se... Weiterlesen
20%
102.00 CHF 81.60
Print on demand - Exemplar wird für Sie besorgt.

Beschreibung

Geleitwort von Klußmann, Rudolf

In der psychoanalytischen Entwicklungspsychologie spielte bisher der Vater bis zum 3. Lebensjahr seines Kindes erstaunlicherweise kaum eine Rolle. Wird er iiberhaupt erwahnt, so eher mit einem negativ klingenden Unterton: Meist ist der Vater ja gar nieht da, er sieht sein Kind also kaum. Oder er mischt sich als Rivale urn die praOdipale Liebe des Kindes in die Mutter-Kind-Beziehung ein, wobei er eifer siichtig auf die engen Bande der friihen Dyade blickt. Auch in der psychosomatischen Literatur wurde die Figur des Vaters im Rahmen der familiaren Entwieklung des Kindes kaum beriicksieh tigt. Fast immer fehlt in den einschlagigen Zeitschriften und Sachbii chern das Stiehwort "Vater". Das iiberrascht den praktisch tatigen Psychosomatiker und Psycho analytiker, der ja mit der Vater-Problematik seiner Patienten standig In vielen erweiterten Anamnesen finden sieh in der konfrontiert ist. psychosomatischen Praxis gestorte Beziehungen zwischen Vater und Kind. Dabei fallt ein Fehlen des Vaters ebenso auf wie seine emotionale Unerreichbarkeit. Erst in den letzten J ahren sind von psychoanalytischer Seite her Arbeiten erschienen, die sieh mit der Bedeutung des Vaters fiir die Entwieklung des Kindes auseinandersetzen. So weist Abelin darauf hin, daB bereits der Saugling den Vater getrennt von seiner Mutter wahrnimmt und die Erfahrung mit beiden Eltem verinnerlieht. Er sprieht von einer "friihen Triangulierung", die es dem Kleinkind ermoglicht, zu zwei Personen zugleieh eine Beziehung aufzubauen.

Klappentext

Geleitwort von Klußmann, Rudolf



Inhalt

1 Fragestellung und Thesen.- 2 Methode.- 3 Empirische Untersuchungen mit Hilfe des Gießen-Tests.- 3.1 Psychosomatisch Kranke und Gesunde. Charakterisierung der untersuchten Gruppen.- 3.1.1 Grunddaten zur Vergleichbarkeit der untersuchten Gruppen.- 3.1.2 Subjektive Krankheitsangaben.- 3.1.3 Die Angabe der Zusammengehörigkeit.- 3.1.4 Das Alter der Probanden bei Vaterverlust.- 3.1.5 Das Gefühl der Nähe bzw. Distanz zum Vater.- 3.2 Die Art der Testbeantwortung im Gießen-Test.- 3.3 Ergebnisse der Skalenwerte im Gießen-Test.- 3.3.1 Mittelwerte der Skalen von psychosomatisch Kranken und Gesunden.- 3.3.1.1 Soziale Resonanz.- 3.3.1.2 Dominanz.- 3.3.1.3 Kontrolle.- 3.3.1.4 Grundstimmung.- 3.3.1.5 Durchlässigkeit.- 3.3.1.6 SozialePotenz.- 3.3.1.7 Zusammenfassende Interpretation der Standardskalen.- 3.3.2 Skalenmittelwerte bei Untergruppen.- 3.3.2.1 Die Angabe der Zusammengehörigkeit.- 3.3.2.2 Die Angabe des Vaterverlustes.- 3.3.2.3 Vaterbilder bei Nähe bzw. Distanz zum Vater.- 3.3.2.4 Vaterbilder in Abhängigkeit von Alter, Geschlecht und sozialem Status.- 3.3.3 Typische Vaterbilder bei psychosomatisch Kranken und Gesunden.- 3.4 Ergebnisse der Einzelfragen im Gießen-Test.- 3.5 Zusammenfassende Darstellung der empirischen Untersuchungsergebnisse.- 3.6 Präzisierung der Thesen.- 4 Zur Bedeutung des Vaters in der psychosomatischen Medizin.- 4.1 Empirische Ansätze.- 4.2 Aspekte des Vaters in der Praxis der psychosomatischen Medizin.- 4.3 Entwicklungspsychologische Grundlinien in psychosomatischer Perspektive.- 4.3.1 Das Modell des Funktionskreises.- 4.3.2 Die indirekte psychosomatische Bedeutung des Vaters.- 4.3.3 Die direkte psychosomatische Bedeutung des Vaters: Der Entwicklungsschritt der Triangulierung.- 4.3.4 Die dynamische Zeitgestalt der Funktions- bzw. Situationskreise.- 4.4 Interpretation der empirischen Untersuchungsergebnisse in theoretischer Perspektive.- 5 Falldarstellungen: Das Bild des Vaters aus der Sicht des psychosomatischen Erstinterviews.- 5.1 Patientin (A), 22 Jahre, Studentin.- 5.1.1 Interview.- 5.1.2 Testergebnisse.- 5.1.3 Diskussion.- 5.2 Patientin (B), 38 Jahre, Hausfrau.- 5.2.1 Interview.- 5.2.2 Testergebnisse.- 5.2.3 Diskussion.- 5.3 Patient (C), 22 Jahre, z.Z. Hausmann.- 5.3.1 Interview.- 5.3.2 Testergebnisse.- 5.3.3 Diskussion.- 5.4 Patientin (D), 30 Jahre, Lehramtsanwärterin.- 5.4.1 Interview.- 5.4.2 Testergebnisse.- 5.4.3 Diskussion.- 6 Zusammenfassung.- 7 Literaturverzeichnis.

Produktinformationen

Titel: Das Vaterbild psychosomatisch Kranker
Autor:
EAN: 9783540164173
ISBN: 978-3-540-16417-3
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Springer Berlin Heidelberg
Genre: Angewandte Psychologie
Anzahl Seiten: 156
Gewicht: 282g
Größe: H244mm x B170mm x T8mm
Jahr: 1986