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Schulwahl in der Primarstufe

  • Kartonierter Einband
  • 336 Seiten
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Andrea Riedel (geb. Brenken) wurde 1977 in Hagen (NRW) geboren. Sie studierte von 2000-2005 Wirtschaftswissenschaft (Schwerpunkt ... Weiterlesen
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Beschreibung

Autorentext

Andrea Riedel (geb. Brenken) wurde 1977 in Hagen (NRW) geboren. Sie studierte von 2000-2005 Wirtschaftswissenschaft (Schwerpunkt Finanzen, Unternehmensrechnung/-prüfung, Steuern) an der Bergischen Universität Wuppertal. Seit 2005 ist sie dort am Lehrstuhl für Steuerlehre und Finanzwissenschaft als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin beschäftigt. Zudem war sie zeitweise in verschiedenen Projekten des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung tätig. Ihre Promotion zum Dr. rer. oec. erfolgte im Juni 2011.



Klappentext

Das Thema Schulwahl gewinnt in der deutschen Bildungspolitik insbesondere aufgrund der Auflösung der Grundschulbezirke in Nordrhein-Westfalen zum Schuljahr 2008/09 zunehmend an Bedeutung. In der vorliegenden Arbeit werden daher durch die Verknüpfung von Informationen über die Grundschüler mit der kleinräumigen Bevölkerungsstatistik und der individualisierten Schulstatistik die Schulwahlentscheidungen der Eltern vor und nach der Auflösung der Schulbezirke analysiert und auf die sozioökonomischen Kontextvariablen der Kinder zurückgeführt. Dabei werden neben allen Schülern zusätzlich solche mit türkischem Migrationshintergrund betrachtet. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Analyse der tatsächlichen Auswirkungen der Schulwahl auf die Segregation. Im Mittelpunkt der Untersuchungen stehen dabei die beiden NRW-Städte Wuppertal und Solingen. Die Analyse zeigt, dass bereits bei bestehenden Schulbezirken zahlreiche Schüler nicht die zuständige Gemeinschaftsgrundschule besuchen. Durch die Auflösung der Bezirke steigt die Schulwahl dann noch einmal, wobei in beiden Jahren benachteiligte Kinder deutlich seltener wählen als begünstigte. Es ist allerdings zu erkennen, dass benachteiligte Schüler von der neuen Gesetzgebung ebenfalls profitieren. Die Eltern berücksichtigen bei ihrer Schulwahl die Entfernung zur Schule, die Schulqualität und die sozioökonomische Zusammensetzung der Schülerschaft. Auffällig ist auch, dass die Schulwahl begünstigter Kinder zur Erhöhung der Segregation führt, während die Wahl benachteiligter Schüler in beiden Jahren eher integrierend wirkt. Der negative externe Effekt auf die Schülerzusammensetzung auf der zuständigen Schule ist jedoch signifikant. Insgesamt besteht eine hohe Schulsegregation, die das Niveau der residentiellen Segregation übersteigt. Eine weitere Zunahme der Schulsegregation aufgrund der Bezirksauflösung ist jedoch nicht eindeutig nachzuweisen.



Inhalt

1. Gegenstand, Aufbau und Ziel 2. Schulwahl und Segregation 2.1 Der Bildungsunterschied zwischen verschiedenen ethnischen und sozialen Schülergruppen 2.2 Die Umsetzung der Schulwahl in der Bildungspolitik in verschiedenen Ländern 2.3 Die elterliche Schulwahl 2.4 Die Determinanten der Schulwahl 2.5 Die Bewertung der Schulwahl 3. Das Schulgesetz von Nordrhein-Westfalen 3.1 Besonderheiten im NRW Schulgesetz für das Schuljahr 2007/08 3.2 Neuregelungen im Schulgesetz nach dem 2. Schulrechtsänderungsgesetz vom 27.06.2006 4. Vorliegender Datensatz 4.1 Daten auf Baublockebene 4.2 Daten auf Schulbezirksebene 4.3 Daten der Schulstatistik 4.4 Die individuellen Informationen zu den Grundschülern 5. Die sozioökonomische Struktur in den Städten Solingen und Wuppertal 5.1 Die Struktur der Städte Wuppertal und Solingen 5.2 Die Struktur der Wuppertaler und Solinger Schulbezirke 5.3 Die Struktur der Wuppertaler und Solinger Grundschulen 6. Annahmen und Aufstellung der zu untersuchenden Hypothesen 6.1 Annahmen über die Präferenzen der Eltern 6.2 Hypothese 1: Die Determinanten der Schulwahl 6.3 Hypothese 4: Die Schülerzusammensetzung 6.4 Hypothese 5: Der Nettoeffekt der Schulwahl 6.5 Hypothese 6: Die Unterschiede im Schulwahlverhalten zwischen Wuppertal und Solingen 6.6 Hypothese 7: Die Veränderung der Schulwahl durch die Auflösung der Schulbezirke 7. Die analytische Strategie 7.1 Die deskriptive Statistik 7.2 Die Untersuchung der Determinanten der Schulwahl 7.3 Die Analyse der Schulwahl sowie der Zusammensetzung der Schüler 7.4 Die Segregationsanalyse 8. Die Schulwahl vor dem Schuljahr 2008/09 8.1 Die Schulwahl in Wuppertal 8.2 Die Schulwahl in Solingen im Vergleich zu Wuppertal 9. Die Schulwahl ab dem Schuljahr 2008/09 9.1 Die freie Schulwahl in Wuppertal 9.2 Die freie Schulwahl in Solingen im Vergleich zu Wuppertal 10. Zusammenfassung und Ausblick auf weitere Untersuchungen

Produktinformationen

Titel: Schulwahl in der Primarstufe
Untertitel: Eine empirische Analyse der regionalen sozioökonomischen Bedingungen am Beispiel der NRW-Städte Wuppertal und Solingen
Autor:
EAN: 9783844100990
ISBN: 978-3-8441-0099-0
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Josef Eul Verlag GmbH
Genre: Volkswirtschaft
Anzahl Seiten: 336
Gewicht: 486g
Größe: H216mm x B151mm x T28mm
Veröffentlichung: 01.11.2011
Jahr: 2011