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Andere Wege in die Moderne

  • Kartonierter Einband
  • 224 Seiten
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Erstmals im deutschen Sprachraum widmet sich dieses Buch den mannigfachen Verzweigungen im Denken von Jan Patocka, dem bedeutendst... Weiterlesen
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Beschreibung

Erstmals im deutschen Sprachraum widmet sich dieses Buch den mannigfachen Verzweigungen im Denken von Jan Patocka, dem bedeutendsten tschechischen Philosophen des 20. Jahrhunderts, und fragt zugleich nach ihrer Einheit. An konkreten Beispielen verdeutlicht der Verfasser die Verwandlungen von Patockas Auffassung der Phänomenologie, ausgehend vom transzendentalen Idealismus des späten Husserl über die Auseinandersetzungen mit Heidegger bis hin zu Patockas eigenem Konzept einer asubjektiven Phänomenologie. Als Triebkraft für dieses ausserordentlich bewegte philosophische Denken erweist sich die Verquickung von Phänomenologie und Geschichtsphilosophie, die Patockas lebenslange philosophische Bemühungen prägte. Studien über die Hingabe an die Anderen und zum Problem eines Lebens nach dem Tode stellen Patockas originäre Phänomenologie des intersubjektiven Lebens vor. Besondere Aufmerksamkeit wird Patockas Deutung des Platonischen Seelenbegriffs geschenkt sowie der Rolle, die er in seinen geschichtsphilosophischen Betrachtungen spielt. Das Buch fusst auf einer eingehenden Kenntnis sowohl des publizierten Oeuvres als auch des umfangreichen unveröffentlichten Nachlasses des tschechischen Philosophen.

Hinter dem gängigen Namen der 'Frankfurter Schule' verbirgt sich ein Forschungszusammenhang, der Ende der 20er Jahre im Rahmen des Frankfurter Instituts für Sozialforschung von Max Horkheimer begründet wurde. Erst im amerikanischen Exil entsteht 1937 ihre programmatische Selbstbezeichnung: Kritische Theorie der Gesellschaft. Nach der Rückkehr von Max Horkheimer und Theodor W. Adorno aus der Emigration waren die kritischen Theoretiker zunächst nur eine beargwöhnte Minderheit. Nach 1968 änderte sich das jedoch so stark, daß die kritische Theorie inzwischen für manche ausländische Beobachter als die wichtigste sozialtheoretische Denkrichtung der Bundesrepublik gilt. Dieses Buch rekonstruiert den Gesamtzusammenhang der kritischen Theorie der Gesellschaft von den Anfängen bis zu Habermas' 'Theorie des kommunikativen Handelns'. Dabei geht der Autor jedoch nicht historisch vor. Die Darstellung orientiert sich vielmehr an den systematischen Gesichtspunkten der Kulturtheorie, der Sozialpsychologie und der politischen Ökonomie und ist jeweils bezogen auf gegenwärtige wissenschaftliche und politische Entwicklungen. Die Theorie von Jürgen Habermas wird vornehmlich unter dem Gesichtspunkt interpretiert, ob sie als Fortführung der klassischen kritischen Theorie gelten kann, oder ob es inzwischen zwei kritische Theorien gibt.

Autorentext
Ludger Hagedorn (geb. 1967) ist Fellow der Tschechischen Akademie der Wissenschaften und lehrt Philosophie an der Prager Karls-Universität.Michael Staudigl (geb. 1971) war zuletzt Habilitationsstipendiat der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und ist gegenwärtig Research Associate am Institut für die Wissenschaften vom Menschen in Wien. Hans Rainer Sepp lehrt an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Karls-Universität Prag.

Produktinformationen

Titel: Andere Wege in die Moderne
Untertitel: Forschungsbeiträge zu Patockas Genealogie der Neuzeit
Editor:
EAN: 9783826028472
ISBN: 978-3-8260-2847-2
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Königshausen & Neumann
Genre: 19. Jahrhundert
Anzahl Seiten: 224
Gewicht: 390g
Größe: H235mm x B154mm x T22mm
Jahr: 2005