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Anaesthesiologie und Intensivmedizin für Schwestern und Pfleger

  • Kartonierter Einband
  • 444 Seiten
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Die Anaesthesiologie, die "Lehre von der Narkose", ist noch ein junger SproB am Baum der vielen medizinischen Facher. Vo... Weiterlesen
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Beschreibung

Die Anaesthesiologie, die "Lehre von der Narkose", ist noch ein junger SproB am Baum der vielen medizinischen Facher. Vor 150 Jahren war das Risiko einer Operation noch so groB, daB die Narkose als zusatzli che Todesursache kaum beachtet wurde. Durch die Entwicklung der Operationstechnik und die Einftihrung des Asepsis wurde die Mortalitat erheblich gesenkt, so daB auch nicht lebensnotwendige Operation en ausgeftihrt werden konnten. In diesem Stadium wurde es wichtig, nun auch narkosebedingte Zwischen falle im Rahmen einer Operation zu verhindem. In der Mitte des vorigen Jahrhunderts gab es nur wenige Substanzen, die ftir eine Narkose geeignet waren. Die wichtigsten waren Ather und Chloroform, und es war sehr schwierig mit diesen Substanzen eine sichere Narkose durchzuftihren, die tief genug war, eine Operation zu ermoglichen und trotzdem dem Patienten so wenig wie moglich zu schaden. Es gab zu diesem Zeitpunkt weder BlutdruckmeBgerate noch Beatmungsmaschinen; auch waren die Eigenschaften des Sauerstoffs nicht hinreichend bekannt. AuBerdem war den damaligen "Anaesthesisten" meistens nur das Grundleiden des Patienten bekannt, das die Operation erforderlich machte. So konnte der Patient zusatzlich ein Leberleiden, eine schlechte Nie renfunktion oder eine Pneumonie haben, ohne daB dies dem Narkotiseur bekannt war.

Klappentext

Die Anaesthesiologie, die »Lehre von der Narkose«, ist noch ein junger SproB am Baum der vielen medizinischen Facher. Vor 150 Jahren war das Risiko einer Operation noch so groB, daB die Narkose als zusatzli­ che Todesursache kaum beachtet wurde. Durch die Entwicklung der Operationstechnik und die Einftihrung des Asepsis wurde die Mortalitat erheblich gesenkt, so daB auch nicht lebensnotwendige Operation en ausgeftihrt werden konnten. In diesem Stadium wurde es wichtig, nun auch narkosebedingte Zwischen­ falle im Rahmen einer Operation zu verhindem. In der Mitte des vorigen Jahrhunderts gab es nur wenige Substanzen, die ftir eine Narkose geeignet waren. Die wichtigsten waren Ather und Chloroform, und es war sehr schwierig mit diesen Substanzen eine sichere Narkose durchzuftihren, die tief genug war, eine Operation zu ermoglichen und trotzdem dem Patienten so wenig wie moglich zu schaden. Es gab zu diesem Zeitpunkt weder BlutdruckmeBgerate noch Beatmungsmaschinen; auch waren die Eigenschaften des Sauerstoffs nicht hinreichend bekannt. AuBerdem war den damaligen »Anaesthesisten« meistens nur das Grundleiden des Patienten bekannt, das die Operation erforderlich machte. So konnte der Patient zusatzlich ein Leberleiden, eine schlechte Nie­ renfunktion oder eine Pneumonie haben, ohne daB dies dem Narkotiseur bekannt war.



Inhalt

1 Geschichte der Anaesthesie.- Lachgas.- Äther.- Chloroform.- Intravenöse Narkose.- Muskelerschlaffende Mittel (Relaxantien).- 2Narkose und Anaesthesie.- Der Begriff "Narkose".- Das Wesen der Narkose.- 3 Chemische Bezeichnungen und Grundbegriffe.- Das Periodensystem der Elemente.- Isotope.- Chemische Bindung.- Chemische Formeln.- Wertigkeit, Valenz.- Atomgewicht, Grammatom, Gramm-Molekül, Grammäquivalent.- Molare Lösungen, äquivalente Lösungen.- Säuren.- Basen.- Salze.- Neutralisieren einer sauren oder einer basischen Lösung.- Dissoziation.- Schwache Säuren und Basen.- Säuregrad, pH.- Kohlenstoff Verbindungen - organische Chemie.- Das Radikal.- Zyklische Verbindungen.- Organische Säuren.- Alkohole (organische "Basen").- Ester.- Äther.- Aldehyde und Ketone.- Stickstoffverbindungen: Amine.- Aminosäuren.- Amino-Alkohole.- Quatemäre Ammonium-Basen.- Halogen-Verbindungen.- Aromatische Kohlenwasserstoff-Verbindungen.- Ortho-, Meta- und Para-Verbindungen.- 4 Berechnungen und graphische Darstellungen.- Mathematische Gleichungen.- Logarithmen.- Rechenregeln für Logarithmen.- Natürliche Logarithmen.- Graphiken, graphische Darstellungen.- Nomogramme.- Die graphische Registrierung.- 5 Größen und Einheiten in der Physik.- Länge.- Volumen.- Masse.- Zeit.- Frequenz.- Geschwindigkeit.- Kraft.- Druck.- Leistung, Energiestrom und Wärmestrom.- Energie, Arbeit und Wärmemenge.- Temperatur.- Elektrische Größen und Einheiten.- 6 Physikalische Grundbegriffe und ihre Anwendung.- Masse, Gewicht, Kraft, Druck.- Energie.- Leistung.- Wärme.- Das Verhalten von Gasen, Dämpfen und Flüssigkeiten.- Das Gesetz von Boyle.- Das Gesetz von Gay-Lussac.- Das Gesetz von Avogadro.- Diffusion.- Partialdruck.- Das Gesetz von Dalton88.- Dampfspannung.- Relative Feuchtigkeit.- Verdampfungswärme.- Kompressionswärme.- Strömung von Gasen und Flüssigkeiten durch Rohre.- Viskosität.- Diffusion und Osmose.- Elektrizität.- Das Ohmsche Gesetz.- Die Sicherung.- Die Gefahr eines elektrischen Schlages.- Der Schutzkontakt.- Überlastung.- Wechselspannung und Gleichspannung.- Der Transformator.- Selbstinduktion.- Der Kondensator.- Der Gleichrichter.- Elektrische Stromkreise.- Verstärker.- Thermostat.- Meßgeräte.- Trenntransformator.- Das Relais.- Beispiele elektromedizinischer Geräte.- Einheiten der Elektrotechnik.- Englische Bezeichnungen.- Elektrische Sicherheit in der Medizin.- Das Sicherheitskonzept.- Begriffserklärungen.- 7Pharmakologie von Anaesthetika und Adjuvantien.- Inhalationsanaesthetika.- Äther.- Lachgas.- Cyclopropan.- Die Halogenkohlenwasserstoffe.- Chloroform.- Chloräthyl.- Trichloräthylen.- Halothane.- Methoxyfluran.- Fluor oxen.- Enfluran.- Forane182.- Dosierung von Halogenkohlen Wasserstoffen.- Toxizität der Halogenkohlenwasserstoffe.- Bedeutung der Löslichkeit der Narkosemittel.- Intravenöse Anaesthetika.- Schlafmittel.- Barbitursäureverbindungen.- Hydroxydion (Presuren, Viadril).- Propanidid (Epontol).- Gamma-Hydroxy-Butyrat (Somsanit).- Neuroleptanalgesie.- Fentanyl.- Dehydrobenzperidol.- Thalamonal.- Ketamin (Ketanest).- Diazepam (Valium).- Analgetika (schmerzstillende Mittel).- I.Analgetika mit antipyretischer (fiebersenkender) Wirkung.- II.Morphinartige Analgetika.- Morphin (als Sulfat oder Chlorid).- Pethidin (Meperidin, Dolantin).- Methadon (Polamidon).- Palfium (Dextromoramid).- Fentanyl.- Piritramid (Dipidolor).- Pentazocin (Fortrai).- Nalorphin(N-Allyl-Normorphin).- Levallorphan (Lorfan).- Naloxone (Narcan).- Zentral dämpfende Medikamente: Neuroleptika und Tranquilizer.- Neuroleptika.- Tranquilizer.- Antihistaminika..- Antiemetika.- Lokalanaesthetika.- Infiltrationsanaesthesie.- Leitungsanaesthesie.- Spinalanaesthesie.- Periduralanaesthesie.- Oberflächenanaesthesie.- Cocain.- Stoffe mit Esterbindung.- Stoffe mit Amidbindung.- Spezifische Wirkung der Lokalanaesthetika auf das Nervensystem.- Muskelerschlaffende Substanzen (Muskelrelaxantien).- Nichtdepolarisierende Muskelrelaxantien (kompetitive Blocker).- Curare (Tubocurarin).- Diallyl-Nortoxiferin(Alloferin).- Gallamin-tri-äthyl-jodid (Flaxedil).- Pancuronium-Bromid (Pavulon, Pancuronium Organon).- Depolarisierende Muskelrelaxantien.- Succinylcholin (Succinylcholin Asta, Lystenon, Pantolax).- Decamethonium.- Sogenannter Dual-Block.- Desensitiv ationsblock.- Reaktion auf elektrische Reize.- Stoffe mit Wirkung auf die Funktion des autonomen Nervensystems.- 8Physiologie und Pharmakologie des autonomen Nervensystems.- Physiologie des autonomen Nervensystems.- Der Weg eines Reizes.- Der Einfluß des autonomen Nervensystems auf das Herz.- Der Einfluß des Sympathikus auf das Herz.- Der parasympathische Einfluß auf das Herz.- Der Einfluß des autonomen Nervensystems auf die Blutgefäße.- Der Einfluß des autonomen Nervensystems auf die Atmung.- Der Einfluß des autonomen Nervensystems auf die Verdauungsorgane.- Das Nebennierenmark.- Die Nebennierenrinde.- Die Hypophyse.- Pharmaka mit Wirkung auf das autonome Nervensystem.- Substanzen mit anticholinerger Wirkung.- Atrop in.- Scopol amin.- Substanzen mit cholinerger Wirkung.- Direkt wirkende Substanzen.- Indirekt wirkende Substanzen (Cholinesterasehemmer).- Substanzen mit adrenerger Wirkung.- Noradrenalin.- Adrenalin.- Isoprenalin (Isoprel).- Orciprenalin (Alupent).- Theophyllin (Euphyllin).- Anti-adrenerge (adrenolytische) Substanzen.- Stoffe mit zentraler sympathikolytischer Wirkung.- Ganglienblocker.- Substanzen, die die Synthese von Noradrenalin verhindern.- Substanzen, die die Freisetzung von Noradrenalin verhindern.- Alpha-und Beta-Rezeptor-blockierende Medikamente.- Hormone der Nebennierenrinde (Kortikosteroide).- 9Physiologie und Pathophysiologie der Atmung.- Die Ventilation.- Atem Volumina.- Totraum.- Die Regulation der Atmung.- Atemzentren und Reflexe.- Veränderungen in der Zusammensetzung des Blutes.- Hemmung des Atemzentrums.- Atem-Stimulantien.- Die Atemarbeit.- Der statische Widerstand.- Der dynamische Widerstand.- Die Untersuchung der Lungenfunktion.- Die Vitalkapazität (VK).- Der 1-Sekunden-Wert (Tiffeneau-Wert, FEV,).- Der Atemgrenzwert (maximum breathing capacity).- Die Rolle der funktionellen Residual-Kapazität (ERC).- Vergrößerung des funktionellen Totraumes.- Die effektive Atemkapazität.- Diffusion.- Die Diffusion zwischen Alveolarraum und Blut.- Die Diffusion zwischen Blut und Gewebe.- Perfusion.- DasVentilations-Perfusions-Verhältnis.- Die Bedeutung der Perfusion.- Faktoren, die den "Shunt"fördern.- Störung des Ventilations-Perfusions- Verhältnisses.- Einflußder Narkose auf das Ventilations-Perfusions-Verhältnis.- Der Transport von Sauerstoff.- Die Dissoziationskurve von Oxyhämoglobin.- Effekt der Temperatur und des CO2-Partialdruckes.- Faktoren, welche die Dissoziation ungünstig beeinflussen.- Anämie, Hypoxämie und Herzzeitvolumen.- Transport des Kohlensäuregases.- Das Säure-Basen-Gleichgewicht.- Puffersysteme.- Die Eiweiße als Puffersystem im Säure-Basen-Gleichgewicht.- Das Kohlensäure-Bikarbonat-System.- Die Anwendung des Säure-Basen-Diagramms.- Störungen des Säure-Basen-Gleichgewichtes.- 10Physiologie und Pathophysiologie des Herzens.- Kreislauf und Blutdruck im Herzen.- Der Automatismus der Herztätigkeit und seine Störungen....- Bau der Muskelfaser.- Elektrophysiologie des Herzens.- Der Sinusknoten.- Der Atrio-Ventrikulär-Knoten (AV-Knoten).- Das Hissche Bündel.- Rhythmusstörungen.- Die normale Regelung des Herzschlages.- Substanzen mit Einfluß auf die Herztätigkeit.- Digitalis-Gruppe.- Muskelrelaxantien.- Cholinerge Substanzen.- Adrenerge Stoffe.- Calcium.- Chinidin.- Beta-Rezeptoren-Blocker (Aptin, Dociton, Visken usw.).- Pharmaka mit aktivierendem Effekt auf die Beta-Rezeptoren.- Pharmaka, die die Vaguswirkung auf das Herz blockieren.- Das Elektrokardiogramm.- Das Aufnehmen eines Elektrokardiogramms.- Das normale Elektrokardiogramm.- Störungen im Elektrokardiogramm.- Monitoring des Elektrokardiogramms.- 11Physiologie und Pathophysiologie des Blutkreislaufes.- Herzminutenvolumen (HMV oder HZV).- Die Regulation des Blutdruckes.- Die Auswurf leistung des Herzens.- Herzfrequenz.- Schlagvolumen.- Der Widerstand des Strömungsgebietes.- Barorezeptoren.- Kortikale Reize.- Kohlensäuregehalt des Blutes.- Der Schock.- Behandlung des Schocks.- Der akute Schock.- Der latente Schock.- Der irreversible Schock.- 12Blut und Blutgerinnung.- Plasma.- Albumine.- Globuline.- Fibrinogen.- Blutzellen.- Erythrozyten.- Leukozyten.- Thrombozyten.- Die Blutgerinnung.- Die verschiedenen Faktoren der Blutgerinnung.- Fibrinolyse.- Transfusionsblut.- Heparin.- Protamin.- 13Die Nierenfunktion.- Der Aufbau der Niere.- Das Nephron.- Das Glomerulum.- Das Tubulus-System.- Regulierung des Säure-Basen-Gleichgewichts.- Anaesthesie und Nierenfunktion;.- Einfluß auf die Nierenfunktion.- Einfluß auf die Filtration.- Einflußauf das Tubulus-System (Stoffwechsel und Reabsorption).- Einfluß der Hypophyse.- Einfluß der Nierenfunktion auf den Verlauf der Anaesthesie.- Muskelrelaxantien.- Barbitursäure-Verbindungen.- Morphinartige Stoffe.- Neuroleptika.- Flüssigkeitstherapie und Elektrolyt-Gleichgewicht.- 14Leberfunktion und Anaesthesie.- Die Durchblutung und Sauerstoffversorgung der Leber.- Muskelrelaxantien.- Barbiturate.- Morphinartige Stoffe.- Äther, Cyclopropan.- Halogen-Kohlenwasserstoffe.- C02-Gehalt im Blut.- Schock, Hypovolämie, blutdruckerhöhende Stoffe.- 15Flüssigkeits-und Elektrolythaushalt.- Physiologie.- Störungen des Wasser- und Elektrolyt-Haushaltes.- Wasser und Natrium.- Gleichzeitiger Mangel an Wasser und Natrium.- Wassermangel.- Mangel an Natrium bzw. Natriumchlorid.- Gleichzeitiger Überschuß von Natrium und Wasser.- Wasserüberschuß.- Natriumüberschuß.- Kalium.- Mangel an Kalium im Blut (Hypokaliämie).- Überschuß an Kalium im Blut (Hyperkaliämie).- Calcium.- Mangel an Calcium im Blut (Hypokalzämie).- Überschuß an Calcium im Blut (Hyperkalzämie).- Bestimmung des Wasserbedarfs und Elektrolytbedarfs bei gestörtem Gleichgewicht.- Natrium.- Kalium.- Calcium.- Natriumbikarbonat.- Elektrolyt-Lösungen und andere Infusionsflüssigkeiten.- Infusionsflüssigkeiten für spezielle Zwecke.- 16Der Energiehaushalt des Organismus.- Energiegewinnung.- Der Glukosestoffwechsel.- Ausgangsstoffe für die Energie-Produktion.- Kohlenhydrate.- Grundstoffe zur Energieproduktion im Organismus.- Kohlenhydrate: (CH20)n.- Fette (Lipide).- Eiweiße (Proteine).

Produktinformationen

Titel: Anaesthesiologie und Intensivmedizin für Schwestern und Pfleger
Überarbeitet von:
EAN: 9783540088905
ISBN: 978-3-540-08890-5
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Springer Berlin Heidelberg
Genre: Medizinische Fachberufe
Anzahl Seiten: 444
Gewicht: 761g
Größe: H244mm x B170mm x T23mm
Jahr: 1978
Auflage: 2., überarbeitete und ergänzte Aufl