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Im Land der zornigen Winde

  • Kartonierter Einband
  • 240 Seiten
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Leseprobe
Die Geheimnisse einer untergehenden KulturDie Autoren geben dem Leser einen Einblick in die Lebensweise und Gedankenwelt der Tuwa,... Weiterlesen
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Beschreibung

Die Geheimnisse einer untergehenden Kultur
Die Autoren geben dem Leser einen Einblick in die Lebensweise und Gedankenwelt der Tuwa, eines mongolischen Nomadenstammes.

Zwei anerkannte Fachleute aus dem Osten und aus dem Westen tun sich zusammen, um über die Welt der Nomaden zu erzählen. Die Ethnologin Amélie Schenk und Galsan Tschinag, das Stammesoberhaupt der Tuwa, berichten in einem Zwiegespräch über Leben, Krankheit, Tod, über das Heranwachsen der Kinder, über Schamanentum. Mit diesem Einblick in die Gedankenwelt der Tuwa zeichnen sie ein vielschichtiges Bild der nomadischen Kultur.

»Im Land der zornigen Winde ist zum Teil Biografie, zum Teil völkerkundliches Werk, halb Erzählung, halb Zwiegespräch. Der Autor empfahl es in Münsingen denen, die von ihm noch nichts gelesen haben: Da steht ziemlich alles drin. Ein Buch als Einstieg in ein Werk und eine Welt, in der Himmel und Erde den Menschen näher sind, in der die Stille gewaltig ist und Worte eine überraschende Wucht haben.«

Vorwort
»Der Leser sinkt völlig ein in großartige Landstriche, in hinreißend erzählte Geschichten.« Uli Rothfuss, Nagold-Altensteiger Woche

Autorentext
Amélie Schenk ist promovierte Ethnologin. Sie beschäftigt sich insbesondere mit dem Schamanentum verschiedener Naturvölker, lebte bei Indianern Nordamerikas, in Indien und im tibetischen Himalaja. Heute lebt sie vorwiegend in der Mongolei, wo sie neben ihrer Forschungsarbeit Entwicklungsprojekte betreut und das Leben der Hirtennomaden teilt. Das Lernen von anderen Kulturen, aber mehr noch die tatkräftige Unterstützung der kleinen Naturvölker ist ihr Anliegen.

Galsan Tschinag, geboren 26.12.1943 in der Westmongolei, ist Stammesoberhaupt der turksprachigen Tuwa. Von 1962 bis 1968 studierte er Germanistik in Leipzig, seither schreibt er viele seiner Werke auf Deutsch. Er lebt den größten Teil des Jahres in der Landeshauptstadt Ulaanbaatar und verbringt die restlichen Monate abwechselnd als Nomade in seiner Sippe im Altai und auf Lesereisen im Ausland. Galsan Tschinag wurde mit vielen Auszeichnungen, darunter das Bundesverdienstkreuz, geehrt.

Klappentext

Der turwinische Erzähler Galsan Tschinag mit dem persönlichsten seiner Bücher. Im Austausch mit der Völkerkundlerin Amélie Schenk ist dieses außergewöhnliche Werk entstanden: eine Liebeserklärung an das Nomadenleben, ein tiefer Blick in die Geheimnisse einer untergehenden Kultur, eine rückhaltlose Bilanz der Wanderungen zwischen Ost und West.



Leseprobe
"Wir Tuwa meinen, die Seele sei etwas Schwebendes, Leichtes. Wenn ein Kind niest, dann sagt man ganz schnell dagegen einen Spruch: Burgan ürschöö! Also: Das Höchst möge dir beistehen. Weshalb der Spruch? Beim Niesen kann die Seele hinausfliegen. Es gibt Menschen, denen immer etwas schiefgeht, das sind die Pechvögel, und da sagen wir, denen ist die Seele entkommen. Dann greift man zu einer Zeremonie, bei der die Seele zurückgerufen wird. Das ist Aufgabe des Schamanen. Der ruft dann die Seele zurück."

Produktinformationen

Titel: Im Land der zornigen Winde
Untertitel: Gespräche
Autor:
EAN: 9783293201545
ISBN: 978-3-293-20154-5
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Unionsverlag
Genre: Soziologie
Anzahl Seiten: 240
Gewicht: 270g
Größe: H189mm x B123mm x T20mm
Jahr: 2020
Auflage: 9. A.
Land: DE

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