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Sprachzerstörung und Rekonstruktion

  • Kartonierter Einband
  • 248 Seiten
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Beschreibung

"Alfred Lorenzers Studie ist heute bereits als ein Klassiker der Gegenwartsdiskussion um das "Rätsel Psychoanalyse" einzustufen, denn sie erschließt Grundprobleme psychoanalytischer Erkenntnisbildung auf einem neuen Reflexionsniveau: es geht (1.) um den Wissenschaftscharakter der Psychoanalyse, um die genaue Begründung ihres hermeneutischen Status; (2.) um das "Lesen" ihres Erkenntnisgegenstandes, das Begreifen der Neurose als Form einer "Sprachzerstörung", als "Aufspaltung des Sprachspiels"; und (3.) um die Eigenart des psychoanalytischen Verfahrens, wobei Lorenzer die seinen Ansatz insgesamt charakterisierende Idee des "szenischen Verstehens" grundlegend und anschaulich entwickelt."

Autorentext
Prof. Dr. med. Alfred Lorenzer, geboren 1922, war langjähriger Mitarbeiter an psychiatrischen Einrichtungen, arbeitete dann mit Alexander Mitscherlich an der Psychosomatischen Universitätsklinik in Heidelberg, danach als Oberassistent am Sigmund- Freud-Institut und zuletzt als Professor für Sozialpsychologie in Frankfurt am Main.

Klappentext

Alfred Lorenzers Studie »Sprachzerstörung und Rekonstruktion« ist heute - zweienhalb Jahrzehnte nach der Erstveröffentlichung - bereits als ein Klassiker der Gegenwartsdiskussion um das »Rätsel Psychoanalyse« einzustufen, denn sie erschließt Grundprobleme psychoanalytischer Erkenntnisbildung auf einem neuen Reflexionsniveau: es geht (1.) um den Wissenschaftscharakter der Psychoanalyse, um die genaue Begründung ihres hermeneutischen Status; (2.) um das »Lesen« ihres Erkenntnisgegenstandes, das Begreifen der Neurose als Form einer »Sprachzerstörung«, als »Aufspaltung des Sprachspiels«; und (3.) um die Eigenart des psychoanalytischen Verfahrens, wobei Lorenzer die seinen Ansatz insgesamt charakterisierende Idee des »szenischen Verstehens« grundlegend und anschaulich entwickelt.
Die leicht belegbare Tatsache, daß gerade das Konzept des szenischen Verstehens weit über den psychoanalytisch-therapeutischen Horizont hinaus in den methodologischen Debatten qualitativer sozial- und subjektzentrierter Kulturforschung Resonanz gefunden hat, beweist, daß Lorenzer mit dieser Studie gelang, was ihn zu seinem Projekt einer »Metatheorie der Psychoanalyse« bewegt: die Selbsteinigelung der innenpsychoanalytischen Diskussion aufzubrechen, um vom Boden der psychoanalytischen Erfahrungen aus ein Gespräch zwischen den Humanwissenschaften anzuregen und auch der nicht-psychoanalytischen scientific community detailliert darzulegen, »was der Psychoanalytiker macht«, zu welchen Erkenntnissen er gelangt und wie diese Erkenntnisse über die therapeutische Aufgabenstellung hinaus fruchtbar gemacht werden können.



Zusammenfassung
Alfred Lorenzers Studie »Sprachzerstörung und Rekonstruktion« ist heute zweienhalb Jahrzehnte nach der Erstveröffentlichung bereits als ein Klassiker der Gegenwartsdiskussion um das »Rätsel Psychoanalyse« einzustufen, denn sie erschließt Grundprobleme psychoanalytischer Erkenntnisbildung auf einem neuen Reflexionsniveau: es geht (1.) um den Wissenschaftscharakter der Psychoanalyse, um die genaue Begründung ihres hermeneutischen Status; (2.) um das »Lesen« ihres Erkenntnisgegenstandes, das Begreifen der Neurose als Form einer »Sprachzerstörung«, als »Aufspaltung des Sprachspiels«; und (3.) um die Eigenart des psychoanalytischen Verfahrens, wobei Lorenzer die seinen Ansatz insgesamt charakterisierende Idee des »szenischen Verstehens« grundlegend und anschaulich entwickelt. Die leicht belegbare Tatsache, daß gerade das Konzept des szenischen Verstehens weit über den psychoanalytisch-therapeutischen Horizont hinaus in den methodologischen Debatten qualitativer sozial- und subjektzentrierter Kulturforschung Resonanz gefunden hat, beweist, daß Lorenzer mit dieser Studie gelang, was ihn zu seinem Projekt einer »Metatheorie der Psychoanalyse« bewegt: die Selbsteinigelung der innenpsychoanalytischen Diskussion aufzubrechen, um vom Boden der psychoanalytischen Erfahrungen aus ein Gespräch zwischen den Humanwissenschaften anzuregen und auch der nicht-psychoanalytischen scientific community detailliert darzulegen, »was der Psychoanalytiker macht«, zu welchen Erkenntnissen er gelangt und wie diese Erkenntnisse über die therapeutische Aufgabenstellung hinaus fruchtbar gemacht werden können.

Produktinformationen

Titel: Sprachzerstörung und Rekonstruktion
Untertitel: Vorarbeiten zu einer Metatheorie der Psychoanalyse
Autor:
EAN: 9783518276310
ISBN: 978-3-518-27631-0
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Suhrkamp
Genre: Angewandte Psychologie
Anzahl Seiten: 248
Gewicht: 155g
Größe: H178mm x B108mm x T17mm
Jahr: 2000
Auflage: 6. A.
Land: DE

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