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Aufklärung als Flaschenpost oder Anthropologie der Gegenwart

  • Kartonierter Einband
  • 260 Seiten
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Beschreibung

In den gegenwärtigen Verhältnissen liegt ein Zwangspotential, dass uns als Subjekte hervorgebracht hat und nur bedingt hintergehbar ist. Auf die Frage, Wie ist Kritik der Aufklärung,wie Kritik und wie Aufklärung heute möglich? , ist die Antwort der Kritischen Theorie: Verborgen zu bleiben , während man sich klar macht, dass man durch die Aufklärung verblendet ist. Hat man dies durchschaut, könne man lernen sich durch verschwiegenen Nonkonformismus zu wehren. Foucault antwortet in Anerkennung des Zwangspotentiales der historischen Aufklärung. Diese gilt ihm als vergangenes Denksystem. Genealogisch hinter sie zurückzugehend kann das heutige Zwangssystem , seine Mechanismen und Funktionsweisen offenlegen und helfen in unseren Praktiken des Selbst ein wenig mehr an Autonomie zu gewinnen und nicht dermaßen regiert zu werden. Als Antwort also: Es gibt zwei Wege der Kritik der Aufklärung heute. Kritik zu üben, einzuüben und entweder versteckt weiterzugeben und zu lehren als immanent-impliziten Nonkonformismus, wie es Adorno und Horkheimer vorschlagen, oder aber für sich und bei sich ein wenig Autonomie genealogisch zu entdecken und auszuleben, wie es Foucault vornimmt.

Autorentext

Alexander Stingl, hat 2008 in Soziologie and der FAUErlangen-Nürnberg promoviert. Er ist heute im Bereich der ScienceStudies tätig. Neben Aufträgen als Übersetzer undWissenschaftsautor forscht er über die Geschichte der Lebens- undKognitionswissenschaften und über medizinische Anthropologiemoderner Verhaltensstörungen wie ADHD.



Klappentext

In den gegenwärtigen Verhältnissen liegt einZwangspotential, dass uns als Subjekte hervorgebrachthat und nur bedingt hintergehbar ist. Auf die Frage,"Wie ist Kritik der Aufklärung,wie Kritik und wieAufklärung heute möglich?", ist die Antwort derKritischen Theorie: "Verborgen zu bleiben", währendman sich klar macht, dass man durch die Aufklärungverblendet ist.Hat man dies durchschaut, könne man lernen sich durchverschwiegenen Nonkonformismus zu wehren.Foucault antwortet in Anerkennung des"Zwangspotentiales" der historischen Aufklärung.Diese gilt ihm als vergangenes Denksystem.Genealogisch hinter sie zurückzugehend kann dasheutige "Zwangssystem", seine Mechanismen undFunktionsweisen offenlegen und helfen in unserenPraktiken des Selbst ein wenig mehr an Autonomie zugewinnen und "nicht dermaßen regiert zu werden." Als Antwort also: Es gibt zwei Wege der Kritik der Aufklärung heute.Kritik zu üben, einzuüben und entweder verstecktweiterzugeben und zu lehren als immanent-implizitenNonkonformismus, wie es Adorno und Horkheimervorschlagen, oder aber für sich und bei sich einwenig Autonomie genealogisch zu entdecken und auszuleben, wie es Foucault vornimmt.

Produktinformationen

Titel: Aufklärung als Flaschenpost oder Anthropologie der Gegenwart
Untertitel: Horkheimers und Adornos Immanente Kritik undFoucaults Interpretative Analytik
Autor:
EAN: 9783639126792
ISBN: 978-3-639-12679-2
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: VDM Verlag
Genre: Allgemeines & Lexika
Anzahl Seiten: 260
Gewicht: 403g
Größe: H220mm x B150mm x T16mm
Veröffentlichung: 01.04.2009
Jahr: 2009