Willkommen, schön sind Sie da!
Logo Ex Libris

Der fiktive Staat

  • Kartonierter Einband
  • 416 Seiten
Was es bedeutet, wenn politische Gemeinschaften sich als Körper beschreiben: zur Rolle der Körper-Metaphorik in der politischen Ge... Weiterlesen
20%
22.90 CHF 18.30
Auslieferung erfolgt in der Regel innert 5 bis 7 Werktagen.

Beschreibung

Was es bedeutet, wenn politische Gemeinschaften sich als Körper beschreiben: zur Rolle der Körper-Metaphorik in der politischen Geschichte Europas.

Als Körper veranschaulicht, gewinnen unsichtbare Gebilde wie Staat, Gesellschaft, Kirche oder andere 'Korporationen' den Charakter einer imaginären Einheit und Ganzheit. Der historische Bogen dieser Untersuchung der Körper-Metaphorik reicht von der politischen Mythologie des alten Rom über die Konstruktionsprobleme des frühneuzeitlichen Absolutismus und die Erfindung der juristischen Staatsperson im 19. Jahrhundert bis hin zu der heute beobachtbaren Ablösung der körperschaftlichen Bildwelt durch die Metapher des Netzes.

Autorentext
Albrecht Koschorke,geb. 1958, ist Professor für Deutsche Literatur und Allgemeine Literaturwissenschaft in Konstanz und Gastprofessor an der University of Chicago. Seit 2006 gehört er dem Konstanzer Exzellenzcluster »Kulturelle Grundlagen von Integration« an und ist seit 2010 Sprecher des Graduiertenkollegs »Das Reale in der Kultur der Moderne«. Mit den Mitteln seines Leibnizpreises 2003 wurde die Forschungsstelle »Kulturtheorie und Theorie des politischen Imaginären« eingerichtet. Im Fischer Verlag erschien zuletzt »Die Heilige Familie und ihre Folgen« (4. Aufl. 2011) sowie »Der fiktive Staat. Konstruktionen des politischen Körpers in der Geschichte Europas« (2007).

Thomas Frank, geboren 1958, ist Privatdozent für Mittelaltergeschichte an der Freien Universität Berlin und wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschergruppe 'Topik und Tradition'.

Ethel Matala de Mazza studierte Neuere Deutsche Literatur, Philosophie, Linguistik und Kunstgeschichte an den Universitäten Bochum, Paris I (Panthéon-Sorbonne) und München. Nach der Promotion arbeitete sie am Institut für Deutsche Philologie der Universität München, nahm anschließend Gastprofessuren in Chicago und Harvard an und wurde dann Professorin für Kulturtheorie und kulturwissenschaftliche Methoden an der Universität Konstanz. Seit 2010 ist sie Professorin am Institut für deutsche Literatur der Humboldt-Universität zu Berlin. Im S. FISCHER Verlag ist von ihr »Der fiktive Staat. Konstruktionen des politischen Körpers in der Geschichte Europas« erschienen (2007, zusammen mit Th. Frank, A. Koschorke und S. Lüdemann).

Susanne Lüdemann, geboren 1960, ist Philosophin und Literaturwissenschaftlerin und war bis Herbst 2000 Wissenschaftliche Assistentin am Institut für Soziologie der Freien Universität Berlin. Zu ihren Veröffentlichungen gehört Mythos und Selbstdarstellung. Zur Poetik der Psychoanalyse (Rombach 1994).

Produktinformationen

Titel: Der fiktive Staat
Untertitel: Konstruktionen des politischen Körpers in der Geschichte Europas
Autor:
Schöpfer:
EAN: 9783596171477
ISBN: 978-3-596-17147-7
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Fischer Taschenb.
Genre: Angewandte Psychologie
Anzahl Seiten: 416
Gewicht: 306g
Größe: H190mm x B126mm x T24mm
Jahr: 2007
Land: DE
Zuletzt angesehen
Verlauf löschen