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Mein privates Lexikon

  • Fester Einband
  • 489 Seiten
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"Ich bin so unzufrieden mit den Enzyklopädien, dass ich mir diese hier für meinen persönlichen Gebrauch geschrieben habe", sagt Sa... Weiterlesen
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Beschreibung

"Ich bin so unzufrieden mit den Enzyklopädien, dass ich mir diese hier für meinen persönlichen Gebrauch geschrieben habe", sagt Savinio und stellt damit klar, dass er zu den eigensinnigsten Autoren des zwanzigstens Jahrhunderts zählt. Leonardo Sciascia hat behauptet, man habe es mit "dem größten italienischen Schriftsteller seiner Zeit" zu tun. Das mag eine Übertreibung sein. Fest steht allerdings, daß ihn an Extravaganz keiner übertrifft.Savinio passt in keine Schublade. Man kann in ihm einen Traditionalisten, einen Aristokraten sehen. Doch stand er mit der europäischen Avantgarde auf Du und Du, war befreundet mit Picasso, Apollinaire und den Surrealisten, wetteiferte mit seinem Bruder Giorgio de Chirico, und tat sich als Maler, Komponist, Choreograph und Reporter hervor. Doch vor allem war Savinio ein bedeutender Essayist, und so ist es kein Wunder, daß sein privates Lexikon aus höchst originellen Aufsätzen besteht. Das Alphabet erlaubt es ihm, mit der größten Unbefangenheit von einem Thema zum andern zu springen: von der Allwissenheit zur Amöbe, vom Don Quichotte zum Druckfehler, von der Solidarität zu den Süßspeisen und vom Ziborium zur Zoographie.Hier wird man nicht sowohl belehrt als überrascht. "Ich unterhielt mich mit meinem Freund B. über Schatten." - "Das Unendliche ist eine Frage der Atmosphäre" - "Die Kunst ist heidnisch" - "Ich habe keine große Erfahrung mit Gefängnissen": Mit solchen Sätzen schlägt der Essayist einen leichten Ton an, der verführerisch ist und uns immer tiefer in das Labyrinth seiner Gedanken lockt.

Autorentext
Christine Wolter, geboren 1939, ist Erzählerin, Nachdichterin und Herausgeberin. Lebt in Albavilla, Italien.

Klappentext

»Ich bin so unzufrieden mit den Enzyklopädien, daß ich mir diese hier für meinen persönlichen Gebrauch geschrieben habe«, sagt Savinio und stellt damit klar, daß er zu den eigensinnigsten Autoren des zwanzigstens Jahrhunderts zählt. Leonardo Sciascia hat behauptet, man habe es mit »dem größten italienischen Schriftsteller seiner Zeit« zu tun. Das mag eine Übertreibung sein. Fest steht allerdings, daß ihn an Extravaganz keiner übertrifft. Savinio paßt in keine Schublade. Man kann in ihm einen Traditionalisten, einen Aristokraten sehen. Doch stand er mit der europäischen Avantgarde auf Du und Du, war befreundet mit Picasso, Apollinaire und den Surrealisten, wetteiferte mit seinem Bruder Giorgio de Chirico, und tat sich als Maler, Komponist, Choreograph und Reporter hervor. Doch vor allem war Savinio ein bedeutender Essayist, und so ist es kein Wunder, daß sein privates Lexikon aus höchst originellen Aufsätzen besteht. Das Alphabet erlaubt es ihm, mit der größten Unbefangenheit von einem Thema zum andern zu springen: von der Allwissenheit zur Amöbe, vom Don Quichotte zum Druckfehler, von der Solidarität zu den Süßspeisen und vom Ziborium zur Zoographie. Hier wird man nicht sowohl belehrt als überrascht. «Ich unterhielt mich mit meinem Freund B. über Schatten.» s «Das Unendliche ist eine Frage der Atmosphäre« s »Die Kunst ist heidnisch« s »Ich habe keine große Erfahrung mit Gefängnissen«: Mit solchen Sätzen schlägt der Essayist einen leichten Ton an, der verführerisch ist und uns immer tiefer in das Labyrinth seiner Gedanken lockt.

Produktinformationen

Titel: Mein privates Lexikon
Untertitel: Die Andere Bibliothek
Autor:
Übersetzer:
EAN: 9783821845517
ISBN: 978-3-8218-4551-7
Format: Fester Einband
Herausgeber: Die andere Bibliothek
Genre: Briefe & Biografien
Anzahl Seiten: 489
Gewicht: 651g
Größe: H221mm x B129mm x T32mm
Jahr: 2005
Auflage: Numerierte und limitierte Ausg
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