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Albéric Magnard

  • Kartonierter Einband
  • 129 Seiten
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Nur etwa 20 Kompositionen sind von dem "großen Einzelgänger in der französischen Musik um 1900" (Jens Malte Fischer) übe... Weiterlesen
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Beschreibung

Nur etwa 20 Kompositionen sind von dem "großen Einzelgänger in der französischen Musik um 1900" (Jens Malte Fischer) überliefert, darunter vier Symphonien, drei Opern, mehrere Orchesterwerke, Kammer- und Klaviermusik sowie Lieder. Von der Musik Magnards, nicht zuletzt von den späten Werken wie der Vierten Symphonie und der Oper Bérénice, aber auch von seinem Leben und tragischen Tod handelt dieses Heft. Albéric Magnard wurde am 3. September 1914, quasi am Vorabend der Schlacht an der Marne, wahrscheinlich erschossen und kam in den Flammen seines ländlichen Anwesens Manoir de Fontaines in Baron (Oise) um, nachdem er sein Haus gegen einen Trupp deutscher Soldaten verteidigt hatte. 2014 jährt sich der Beginn des Ersten Weltkriegs zum 100. Mal. Aus diesem Grund ist das erste "Musik-Konzepte"-Heft des Jahres Albéric Magnard gewidmet, der immer noch darauf wartet, wiederentdeckt zu werden. In ihrer Einleitung geht Inga Mai Groote der Frage nach, welche Gründe es geben mag, die nicht nur die Person, sondern auch das Werk Magnards schroff und sperrig, ja geradezu querständig haben erscheinen lassen. Groote spürt sowohl den Widersprüchen im Leben und Werk Magnards selbst als auch den Widersprüchen nach, welche die öffentliche Wahrnehmung des Komponisten von Anfang an mit bestimmt haben. Symptomatisch für diese widersprüchliche Rezeption Magnards erscheint Ildebrando Pizzettis Artikel "Albéric Magnard: Ein Einzelgänger" von 1911, der unmittelbar im Anschluss - erstmals in deutscher Übersetzung - zum Abdruck gebracht wird. Am Beispiel der Kammermusik zeichnet dann Peter Jost das schiefe Bild eines scheinbar nur schwer einzuordnenden Einzelgängers nach und hängt es wieder gerade. Während Sylvie Douche die prosodischen Feinheiten des Französischen in den Liedern Magnards entfaltet und für uns verständlich macht, befasst sich Steven Huebner mit neuen Sichtweisen auf Magnards bekannteste Oper Bérénice in ihren zeitgenössischen ästhetischen Kontexten. Schließlich wird der Symphoniker Magnard von Doris Lanz mit philosophischem Augenmerk auf die Vierte Symphonie zur Sprache gebracht.

Autorentext
Tadday, Ulrich Ulrich Tadday, geb. 1963, Studium der Musikpädagogik und Musikwissenschaft, Germanistik und Philosophie an den Universitäten Dortmund und Bochum; Staatsexamina, Promotion und Habilitation; seit 2002 Professor für Historische Musikwissenschaft an der Universität Bremen; seit 2004 Herausgeber der Neuen Folge der "Musik-Konzepte"; Herausgeber des "Schumann-Handbuches".

Klappentext

Nur etwa 20 Kompositionen sind von dem "großen Einzelgänger in der französischen Musik um 1900" (Jens Malte Fischer) überliefert, darunter vier Symphonien, drei Opern, mehrere Orchesterwerke, Kammer- und Klaviermusik sowie Lieder. Von der Musik Magnards, nicht zuletzt von den späten Werken wie der Vierten Symphonie und der Oper Bérénice, aber auch von seinem Leben und tragischen Tod handelt dieses Heft. Albéric Magnard wurde am 3. September 1914, quasi am Vorabend der Schlacht an der Marne, wahrscheinlich erschossen und kam in den Flammen seines ländlichen Anwesens Manoir de Fontaines in Baron (Oise) um, nachdem er sein Haus gegen einen Trupp deutscher Soldaten verteidigt hatte. 2014 jährt sich der Beginn des Ersten Weltkriegs zum 100. Mal. Aus diesem Grund ist das erste "Musik-Konzepte"-Heft des Jahres Albéric Magnard gewidmet, der immer noch darauf wartet, wiederentdeckt zu werden. In ihrer Einleitung geht Inga Mai Groote der Frage nach, welche Gründe es geben mag, die nicht nur die Person, sondern auch das Werk Magnards schroff und sperrig, ja geradezu querständig haben erscheinen lassen. Groote spürt sowohl den Widersprüchen im Leben und Werk Magnards selbst als auch den Widersprüchen nach, welche die öffentliche Wahrnehmung des Komponisten von Anfang an mit bestimmt haben. Symptomatisch für diese widersprüchliche Rezeption Magnards erscheint Ildebrando Pizzettis Artikel "Albéric Magnard: Ein Einzelgänger" von 1911, der unmittelbar im Anschluss - erstmals in deutscher Übersetzung - zum Abdruck gebracht wird. Am Beispiel der Kammermusik zeichnet dann Peter Jost das schiefe Bild eines scheinbar nur schwer einzuordnenden Einzelgängers nach und hängt es wieder gerade. Während Sylvie Douche die prosodischen Feinheiten des Französischen in den Liedern Magnards entfaltet und für uns verständlich macht, befasst sich Steven Huebner mit neuen Sichtweisen auf Magnards bekannteste Oper Bérénice in ihren zeitgenössischen ästhetischen Kontexten. Schließlich wird der Symphoniker Magnard von Doris Lanz mit philosophischem Augenmerk auf die Vierte Symphonie zur Sprache gebracht.



Inhalt

- Vorwort - Inga Mai Groote: Leben im Werk. Annäherungen an Albéric Magnard - Ildebrando Pizzetti (1880-1968): Albéric Magnard: ein Einzelgänger - Peter Jost: Magnards Kammermusik im historischen Kontext - Sylvie Douche: Albéric Magnards Lieder - Steven Huebner: Bérénice im Kontext - Doris Lanz: "Je cherche toujours en vain le final". Zur Dramaturgie der "Vierten Symphonie" von Albéric Magnard und der Frage ihrer 'Bedeutung' - Abstracts - Bibliografische Hinweise - Zeittafel - Autorinnen und Autoren

Produktinformationen

Titel: Albéric Magnard
Editor:
EAN: 9783869163314
ISBN: 978-3-86916-331-4
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Edition Text + Kritik
Genre: Musik, Film & Theater
Anzahl Seiten: 129
Gewicht: 206g
Größe: H228mm x B149mm x T12mm
Jahr: 2014

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