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Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland 1977

  • Fester Einband
  • 2053 Seiten
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1977, im "Deutschen Herbst", wurde der RAF-Terrorismus auch außenpolitisch zur zentralen Herausforderung der Bundesrepublik: Die E... Weiterlesen
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Beschreibung

1977, im "Deutschen Herbst", wurde der RAF-Terrorismus auch außenpolitisch zur zentralen Herausforderung der Bundesrepublik: Die Entführung des Arbeitgeberpräsidenten Schleyer und der Lufthansa-Maschine "Landshut" nach Mogadischu erforderten ein umfassendes, hier erstmals aus amtlichen Quellen dokumentiertes Krisenmanagement. Die Übernahme eines nichtständigen Sitzes im UNO-Sicherheitsrat brachte Bonn neue Aufgaben auf globaler Ebene, insbesondere bei den Konflikten im südlichen Afrika. Im transatlantischen Verhältnis führten die Kontroverse um die Neutronenbombe, das Nuklearabkommen mit Brasilien sowie die Behandlung von Menschenrechtsfragen zu Irritationen gegenüber der neuen Carter-Administration. Auf den MBFR-Verhandlungen in Wien und der KSZE-Folgekonferenz in Belgrad wurden Wege aus der drohenden Stagnation im Ost-West-Verhältnis gesucht.

Herausgegeben im Auftrag des Auswärtigen Amts vom Institut für Zeitgeschichte. Hauptherausgeber: Horst Möller, Mitherausgeber: Klaus Hildebrand, Gregor Schöllgen Wissenschaftliche Leiterin: Ilse Dorothee Pautsch 1977, im "Deutschen Herbst", wurde der RAF-Terrorismus auch außenpolitisch zur zentralen Herausforderung der Bundesrepublik: Die Entführung des Arbeitgeberpräsidenten Schleyer und der Lufthansa-Maschine "Landshut" nach Mogadischu erforderten ein umfassendes, hier erstmals aus amtlichen Quellen dokumentiertes Krisenmanagement. Die Übernahme eines nichtständigen Sitzes im UNO-Sicherheitsrat brachte Bonn neue Aufgaben auf globaler Ebene, insbesondere bei den Konflikten im südlichen Afrika. Im transatlantischen Verhältnis führten die Kontroverse um die Neutronenbombe, das Nuklearabkommen mit Brasilien sowie die Behandlung von Menschenrechtsfragen zu Irritationen gegenüber der neuen Carter-Administration. Auf den MBFR-Verhandlungen in Wien und der KSZE-Folgekonferenz in Belgrad wurden Wege aus der drohenden Stagnation im Ost-West-Verhältnis gesucht.

Autorentext
Hans-Peter Schwarz, geboren 1934, ist Professor für Politik und Zeitgeschichte und u. a. Verfasser zweier Bände der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland über die Ära Adenauer. Zahlreiche Auszeichnungen, wie 1999 den Ernst-Robert-Curtius-Preis für Essayistik.

Zusammenfassung
"Die Edition der AAPD erschließt eine wissenschaftliche Goldgrube, aus der die Geschichtsschreibung in Forschung und Lehre, von der Seminararbeit bis zur Monografie, reiches Kapital schlagen kann - und sich dabei stets bewusst sein sollte, auf welcher Leistung an editorischer Grundlagenforschung sie beruht." Andreas Rödder, Sehepunkte 15.4.2010 "Die Akten zur Auswärtigen Politik 1977 lesen sich streckenweise wie ein Politthriller. Ein größeres Lob kann man einer wissenschaftlichen Studie wohl kaum aussprechen." Susanne Kailitz, Das Parlament, 28.7.2008 "Bessere Informationen über die bundesdeutsche Außenpolitik als in dieser Aktenedition gibt es nicht." Michael Wolffsohn, Die Welt, 12.04.2008

Inhalt
1;Inhalt;6 2;Vorwort;8 3;Verzeichnisse;16 4;Vorbemerkungen zur Edition;9 5;Dokumente;88 6;Personenregister;1908

Produktinformationen

Titel: Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland 1977
Untertitel: 1. Januar bis 30. Juni; 1. Juli bis 31. Dezember. Bearb. v. Amit Das Gupta, Tim Geiger, Matthias Peter u. a.
Editor:
Schöpfer:
Überarbeitet von:
EAN: 9783486583380
ISBN: 978-3-486-58338-0
Format: Fester Einband
Herausgeber: Gruyter, de Oldenbourg
Genre: 20. Jahrhundert (bis 1945)
Anzahl Seiten: 2053
Gewicht: 3392g
Größe: H258mm x B185mm x T102mm
Jahr: 2008

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