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Die Erythroblastose im Lichte der neuen Rh-Forschung

  • Kartonierter Einband
  • 168 Seiten
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Nur höchst selten beobachtet man in der Medizin, daß eine längst bekannte Erkrankung bzw. Krankheitsgruppe durch die Entdeckung au... Weiterlesen
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Beschreibung

Nur höchst selten beobachtet man in der Medizin, daß eine längst bekannte Erkrankung bzw. Krankheitsgruppe durch die Entdeckung auf einem ganz an deren Gebiet eine so überraschende und befriedigende Erklärung findet, wie dieses bei der fötalen Erythroblastose durch die Auffindung des Rh-Faktors der Fall gewesen ist. Die Bilder des Hydrops foetus universalis, des Icterus gravis und auch der Neugeborenen-Anämie sind sehr lange bekannt. Aber erst v. GIERKE (1921) brachte sie auf einen Nenner, indem er das Gemeinsame mancher Veränderungen heraushob, ohne allerdings eine brauchbare Erklärung für die Pathogenese dieser sich so verschieden darbietenden Erscheinungen bringen zu können. Erst die neuen Entdeckungen, insbesondere amerikanischer Forscher, auf dem Gebiet der Blutgruppen brachten plötzlich Licht in das unklare Geschehen, für das so viele Theorien aufgestellt waren. Nachdem nuh die engen Zusammenhänge zwischen dem eigenartigen Verhal ten des Blutes der Eltern und der Erkrankung der Frucht einwandfrei festgelegt waren, zeigte sich überraschend die ungeheuere praktische Bedeutung und die zahlenmäßige Ausdehnung des ganzen Problems, aber auch manche Schwierigkeit in der Beweisführung. Während des Krieges sind diese Forschungen gerade in angelsächsischen Län dern schnell vorwärtsgetrieben worden, während sich in Deutschland nur ganz vereinzelte Autoren damit befaßten.

Klappentext

Nur höchst selten beobachtet man in der Medizin, daß eine längst bekannte Erkrankung bzw. Krankheitsgruppe durch die Entdeckung auf einem ganz an­ deren Gebiet eine so überraschende und befriedigende Erklärung findet, wie dieses bei der fötalen Erythroblastose durch die Auffindung des Rh-Faktors der Fall gewesen ist. Die Bilder des Hydrops foetus universalis, des Icterus gravis und auch der Neugeborenen-Anämie sind sehr lange bekannt. Aber erst v. GIERKE (1921) brachte sie auf einen Nenner, indem er das Gemeinsame mancher Veränderungen heraushob, ohne allerdings eine brauchbare Erklärung für die Pathogenese dieser sich so verschieden darbietenden Erscheinungen bringen zu können. Erst die neuen Entdeckungen, insbesondere amerikanischer Forscher, auf dem Gebiet der Blutgruppen brachten plötzlich Licht in das unklare Geschehen, für das so viele Theorien aufgestellt waren. Nachdem nuh die engen Zusammenhänge zwischen dem eigenartigen Verhal­ ten des Blutes der Eltern und der Erkrankung der Frucht einwandfrei festgelegt waren, zeigte sich überraschend die ungeheuere praktische Bedeutung und die zahlenmäßige Ausdehnung des ganzen Problems, aber auch manche Schwierigkeit in der Beweisführung. Während des Krieges sind diese Forschungen gerade in angelsächsischen Län­ dern schnell vorwärtsgetrieben worden, während sich in Deutschland nur ganz vereinzelte Autoren damit befaßten.



Inhalt

I. Die Krankheitsgruppe vor der Entdeckung des Rh-Faktors.- 1. Geschichtlicher Überblick.- 2. Ätiologische Vermutungen.- a) Mißbildungen, Anomalien und Zirkulationsstörungen.- b) Folgen einer mütterlichen Erkrankung.- c) Mütterliche Ernährungsfaktoren.- d) Infektionen des Kindes.- e) Funktionelle Störungen im Föten oder in der Plazenta.- f) Störungen im hämatopoetischen System.- g) Fehler in der hormonalen Steuerung.- II. Abgrenzung und Nomenklatur.- III. Die Pathogenese.- 1. Inkompatibilität der Blutfaktoren zwischen Frucht und Mutter.- a) A- und B-Faktoren als mögliche Krankheitsursache.- b) Die Iso-agglutinine im Retroplazentarblut.- 2. Der Antigenübertritt von der Frucht zur Mutter.- 3. Die Entwicklung von Antikörpern.- (Die Sensibilisierungsbereitschafl Rh-negativer Frauen).- 4. Der Übergang der Antikörper auf die Frucht.- 5. Die Bindung der Antikörper an das Antigen.- 6. Die Folgen der Antigen-Antikörper-Reaktion.- 7. Das familiäre Auftreten der Erkrankung.- a) Zunahme des Schweregrades der Verlaufsformen.- b) Die Erstgeborenen bleiben meist gesund.- IV. Die einzelnen Erkrankungsformen.- 1. Hydrops congenitus.- 2. Icterus gravis familiaris (Kernikterus).- 3. Anaemia neonatorum.- 4. Mazeration mit Leberzirrhose.- 5. Prognostische Überlegungen bei der Geburt.- V. Das Blutbild.- 1. Anämie.- 2. Erythroblastämie.- 3. Kontrolluntersuchungen bei gesunden Neugeborenen.- VI. Pathologische Anatomie.- 1. Leber.- 2. Milz.- 3. Lungen.- 4. Gehirn.- 5. Nieren.- 6. Andere Organe.- 7. Plazenta.- VII. Differentialdiagnostische Erwägungen.- 1. Hydrops und mazerierte Totgeburten.- 2. Icterus gravis.- 3. Neugeborenen-Anämie.- VIII. Welche prognostischen Schlüsse lassen sich aus dem Verhalten des Antikörpertiters ziehen?.- 1. Allgemeiner Überblick.- 2. Eigene Beobachtungen.- 3. Anamnestische Reaktionen.- IX. Prophylaxe.- 1. Verhütung der Sensibilisierung.- a) Keine Ehe mit Rh-positivem Mann.- b) Progesteronzufuhr.- c) Keine Zufuhr Rh-positiven Blutes.- 2. Verhütung der Schädigung der Frucht bei sensibilisierter Mutter.- a) Mechanische Maßnahmen.- [?) Vorzeitige Schwangerschaftsunter-brechung.- ?) Austauschtransfusionen bei der Mutter.- b) Bindung der Antikörper durch Haptene.- [?) Übersicht.- ?) Experimentelle und klinische Untersuchungen.- ?) Allgemein klinische Erfahrungen 125].- c) Bindung der Antikörper an nicht antigen wirksame Erythrozyten (DAHR).- d) Verhinderung der Antikörperbildung durch immunbiologische Maßnahmen.- [?) Gegenimmunisierung.- ?) Desensibilisierung.- e) Verhinderung der Antigen-Antikörper-Reaktion durch chemische Mittel.- f) Andere Maßnahmen.- X. Therapie.- 1. Entfernung der Antikörper aus dem kindlichen Kreislauf.- 2. Entfernung der angreifbaren Erythrozyten aus dem kindlichen Kreislauf.- Die Austauschtransfusion.- a) Das Prinzip.- b) Die Indikationsstellung.- c) Die Spenderauswahl.- d) Die verschiedenen Methoden.- e) Wieviel Blut soll verwendet werden?.- f) Zusätze zum Spenderblut.- g) Die Nachbeobachtung.- h) Die Erfolge.- 3. Andere Maßnahmen.- XI. Schlußbetrachtungen.- Schrifttum.

Produktinformationen

Titel: Die Erythroblastose im Lichte der neuen Rh-Forschung
Autor:
EAN: 9783642959424
ISBN: 978-3-642-95942-4
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Steinkopff Dr. Dietrich V
Genre: Klinische Fächer
Anzahl Seiten: 168
Gewicht: 292g
Größe: H231mm x B157mm x T12mm
Jahr: 2012
Auflage: Softcover reprint of the original 1st ed. 1953

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