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Politik unter Einigungszwang

  • Kartonierter Einband
  • 263 Seiten
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Verhandlungen sind die Grundlage der Demokratie, vor allem im föderalen System, wo zwischen Bund und Ländern verhandelt wird. Wie ... Weiterlesen
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Beschreibung

Verhandlungen sind die Grundlage der Demokratie, vor allem im föderalen System, wo zwischen Bund und Ländern verhandelt wird. Wie hier Einigungen erzielt werden, untersucht Achim Wiesner am Beispiel der Verhandlungen über Investitionen im Hochschulbau, die zwischen Bund und Ländern geführt werden. Er modifiziert dabei den Akteurzentrierten Institutionalismus für die Analyse einzelner Verhandlungssitzungen. Als zentral für die Möglichkeit konsensueller Entscheidungen erweist sich das Herausbilden einer kommunikativen Kerngruppe und die Tätigkeit eines Agenda-Setters, weniger hingegen die Bildung von Vertrauen und Solidarität innerhalb des Gremiums.

Autorentext
Achim Wiesner, Dr. rer. pol., ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Sozialpolitik der Universität Bremen.

Klappentext

Verhandlungen sind die Grundlage der Demokratie, vor allem im föderalen System, wo zwischen Bund und Ländern verhandelt wird. Wie hier Einigungen erzielt werden, untersucht Achim Wiesner am Beispiel der Verhandlungen über Investitionen im Hochschulbau, die zwischen Bund und Ländern geführt werden. Er modifiziert dabei den Akteurzentrierten Institutionalismus für die Analyse einzelner Verhandlungssitzungen. Als zentral für die Möglichkeit konsensueller Entscheidungen erweist sich das Herausbilden einer kommunikativen Kerngruppe und die Tätigkeit eines Agenda-Setters, weniger hingegen die Bildung von Vertrauen und Solidarität innerhalb des Gremiums.



Zusammenfassung
Verhandlungen sind die Grundlage der Demokratie, vor allem im föderalen System, wo zwischen Bund und Ländern verhandelt wird. Wie hier Einigungen erzielt werden, untersucht Achim Wiesner am Beispiel der Verhandlungen über Investitionen im Hochschulbau, die zwischen Bund und Ländern geführt werden. Er modifiziert dabei den Akteurzentrierten Institutionalismus für die Analyse einzelner Verhandlungssitzungen. Als zentral für die Möglichkeit konsensueller Entscheidungen erweist sich das Herausbilden einer kommunikativen Kerngruppe und die Tätigkeit eines Agenda-Setters, weniger hingegen die Bildung von Vertrauen und Solidarität innerhalb des Gremiums.

Inhalt
1 Einleitung 2 Das Verhandlungssystem 2.1 Das konzeptionelle Werkzeug des AZI 2.2 Zwischen Zwangsverhandlung und einseitigem Handeln 2.3 Die Akteurkonstellation 2.4 Der Kooperationsprozess 2.5 Die Verteilungsfragen 2.6 Der dritte Akteur 2.7 Der Einigungszwang 2.8 Der Wandel des Verhandlungssystems 3 Einigungsschwierigkeiten in Verhandlungen 3.1 Opportunismus und Problemlösungsqualität 3.2 Zahl der Akteure und Transaktionskosten der Einigung 3.3 Einigungen in Verhandlungen: Drei "Lösungen"75 3.4 Übergang: Von der Makroperspektive zum Gremium 4 Das Gremium und seine Identität 4.1 Identität im Akteurzentrierten Institutionalismus 4.2 Erweiterung: Die relationale Dimension von Identität 4.3 Das Zentralgremium im Gremiengeflecht 4.4 Die Gremienidentität des Zentralgremiums 4.5 Fazit: Identität und Problemlösungsorientierung 5 Vertrauen und Solidarität im Gremium 5.1 Die institutionelle Lösung: Vertrauen 5.2 Die motivationale Lösung: Solidarität 5.3 Fazit: Vertrauen und Opportunismus 5.4 Übergang: Vom Gremium zur Mikro-Prozess-Analyse 6 Die Sitzung 6.1 Der Einigungskontext 6.2 Prozedurale Lösungen: Die Konzepte 7 Die Einigung 7.1 "Sanktionsspiel" 7.2 "Kürzungsspiel" 7.3 Fazit: Kerngruppe und Agenda-Setter im Vergleich 7.4 Prozedurale Lösung: Qualifizierte Mehrheit 7.5 Fazit: Qualifizierte Mehrheit als Lösung oder Defekt 8 Schlussbetrachtung Literatur

Produktinformationen

Titel: Politik unter Einigungszwang
Untertitel: Eine Analyse föderaler Verhandlungsprozesse
Autor:
EAN: 9783593379548
ISBN: 978-3-593-37954-8
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Campus
Genre: Politikwissenschaft
Anzahl Seiten: 263
Gewicht: 374g
Größe: H213mm x B140mm
Jahr: 2006
Auflage: 1. Aufl. 06.2006

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