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Das Vollmachtstimmrecht aus ökonomischer Sicht
Achim Jürgen Sternzik

Diplomarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich BWL - Investition und Finanzierung, Note: 3,5, Christian-Albrechts-Universität Kiel ... Weiterlesen
Kartonierter Einband (Kt), 64 Seiten  Weitere Informationen
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Beschreibung

Diplomarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich BWL - Investition und Finanzierung, Note: 3,5, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Wirtschafts- und Sozialwissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Untersuchungen der Teilnehmerstruktur an Hauptversammlungen börsennotierter Aktiengesellschaften in Deutschland, die sich in mehrheitlichem Streubesitz befinden, zeigen ein deutliches Desinteresse von Kleinaktionären, die ihnen durch das Aktiengesetz zugesicherten Einfluß- und Informationsrechte selbst aktiv zu nutzen. In einer Untersuchung stellten Baums und Fraune fest, daß auf Hauptversammlungen im Jahr 1992 im Durchschnitt nur 58,05 % aller Stimmen vertreten waren. Von den anwesenden Stimmen wurden wiederum durchschnittlich ca. 84 % durch Banken ausgeübt. Interessant ist die Zusammensetzung der durch Banken vertretenen Stimmrechtsanteile. Zwei Sachverhalte sind bei der Studie von Baums und Fraune auffällig: Untergliedert man die Stimmrechtsanteile der Banken nach ihrer Herkunft, so stellt man einen hohen Anteil an Vollmachtstimmrechten fest. Diese betragen im Durchschnitt 60,95 % der anwesenden Stimmen. Eine weitere Auffälligkeit ergibt sich durch eine Untergliederung des Bankensektors in Bankenarten. Ein Großteil von Stimmen wird durch drei Großbanken ausgeübt: die Deutsche Bank, die Dresdner Bank und die Commerzbank. Durchschnittlich verfügen diese drei Kreditinstitute zusammen über 34,74 % der Stimmen in den untersuchten Hauptversammlungen. Die beschriebene Situation läßt auf große Einflußmöglichkeiten des Bankensektors auf Unternehmen schließen. Zum einen entstehen diese Einflußmöglichkeiten aus den direkten Unternehmensbeteiligungen der Banken und zum anderen ergeben sie sich aus den ihnen erteilten Vollmachtstimmrechten. Diese Arbeit diskutiert die Folgen, die sich aus einer Stimmrechtsabtretung durch Aktionäre an ihre Banken ergeben. Von zentraler Bedeutung sind dabei die ökonomischen Auswirkungen, die sich aus einer veränderten Unternehmenskontrolle ergeben. Des weiteren wird das Desinteresse von Kleinaktionären, an einer Hauptversammlung teilzunehmen, aus ökonomischer Sicht untersucht. Bei den in dieser Arbeit betrachteten Unternehmen handelt es sich ausschließlich um börsennotierte Nichtbanken-Publikumsgesellschaften (Aktiengesellschaften, die sich in mehrheitlichen Streubesitz befinden) in Deutschland. Ziel ist es, eine Sensibilisierung für die momentane Depotstimmrechtsregelung in der Bundesrepublik Deutschland zu erreichen. Wie sich zeigen wird, ist eine pauschale Beurteilung der Vollmachtstimmrechte nicht möglich. Vielmehr ist es die Absicht, verschiedene Sichtweisen unter verschiedenen Bedingungen zu erörtern. Die Untersuchung beginnt mit Problemen der Unternehmenskontrolle. Hier werden Grundlagen für den späteren Teil der Arbeit gelegt. Nachfolgend wird die Bedeutung des Aktienstimmrechts aus Sicht der Kleinaktionäre untersucht. Abschließend erfolgt eine Analyse der Vollmachtstimmrechte. Dabei wird das spezielle Bankinteresse an den Vollmachtstimmrechten beleuchtet. Zusammenfassend wird die Arbeit mit einer Fallunterscheidung zu verschiedenen Sichtweisen abgeschlossen. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: TabellenverzeichnisIV AbbildungsverzeichnisIV AbkürzungsverzeichnisV SymbolverzeichnisVI 1.Einführung1 2.Das Problem der Unternehmenskontrolle3 2.1Einführung in die Problematik der Unternehmenskontrolle3 2.1.1Der Begriff und die Notwendigkeit der Unternehmenskontrolle3 2.1.2Sichtweisen zur effizienten Unternehmenskontrolle4 2.2Die beteiligten Parteien bei der Unternehmenskontrolle5 2.2.1Verflechtungen in der Unternehmenskontrolle5 2.2.2Die Rolle der Aktionäre7 2.2.3Die Rolle der Banken10 2.2.4Die Rolle der Unternehmensleitung12 2.3Unternehmenskontrolle im Rahmen der Prinzipal-Agenten-Theorie13 2.3.1Erläuter...

Klappentext

Inhaltsangabe:Untersuchungen der Teilnehmerstruktur an Hauptversammlungen börsennotierter Aktiengesellschaften in Deutschland, die sich in mehrheitlichem Streubesitz befinden, zeigen ein deutliches Desinteresse von Kleinaktionären, die ihnen durch das Aktiengesetz zugesicherten Einfluß- und Informationsrechte selbst aktiv zu nutzen. In einer Untersuchung stellten Baums und Fraune fest, daß auf Hauptversammlungen im Jahr 1992 im Durchschnitt nur 58,05 % aller Stimmen vertreten waren. Von den anwesenden Stimmen wurden wiederum durchschnittlich ca. 84 % durch Banken ausgeübt. Interessant ist die Zusammensetzung der durch Banken vertretenen Stimmrechtsanteile. Zwei Sachverhalte sind bei der Studie von Baums und Fraune auffällig: Untergliedert man die Stimmrechtsanteile der Banken nach ihrer Herkunft, so stellt man einen hohen Anteil an Vollmachtstimmrechten fest. Diese betragen im Durchschnitt 60,95 % der anwesenden Stimmen. Eine weitere Auffälligkeit ergibt sich durch eine Untergliederung des Bankensektors in Bankenarten. Ein Großteil von Stimmen wird durch drei Großbanken ausgeübt: die Deutsche Bank, die Dresdner Bank und die Commerzbank. Durchschnittlich verfügen diese drei Kreditinstitute zusammen über 34,74 % der Stimmen in den untersuchten Hauptversammlungen. Die beschriebene Situation läßt auf große Einflußmöglichkeiten des Bankensektors auf Unternehmen schließen. Zum einen entstehen diese Einflußmöglichkeiten aus den direkten Unternehmensbeteiligungen der Banken und zum anderen ergeben sie sich aus den ihnen erteilten Vollmachtstimmrechten. Diese Arbeit diskutiert die Folgen, die sich aus einer Stimmrechtsabtretung durch Aktionäre an ihre Banken ergeben. Von zentraler Bedeutung sind dabei die ökonomischen Auswirkungen, die sich aus einer veränderten Unternehmenskontrolle ergeben. Des weiteren wird das Desinteresse von Kleinaktionären, an einer Hauptversammlung teilzunehmen, aus ökonomischer Sicht untersucht. Bei den in dieser Arbeit betrachteten Unternehmen handelt es sich ausschließlich um börsennotierte Nichtbanken-Publikumsgesellschaften (Aktiengesellschaften, die sich in mehrheitlichen Streubesitz befinden) in Deutschland. Ziel ist es, eine Sensibilisierung für die momentane Depotstimmrechtsregelung in der Bundesrepublik Deutschland zu erreichen. Wie sich zeigen wird, ist eine pauschale Beurteilung der Vollmachtstimmrechte nicht möglich. Vielmehr ist es die Absicht, verschiedene Sichtweisen unter verschiedenen Bedingungen zu [...]

Produktinformationen

Titel: Das Vollmachtstimmrecht aus ökonomischer Sicht
Autor: Achim Jürgen Sternzik
EAN: 9783838647197
ISBN: 978-3-8386-4719-7
Format: Kartonierter Einband (Kt)
Herausgeber: diplom.de
Genre: Volkswirtschaft
Anzahl Seiten: 64
Gewicht: 105g
Größe: H210mm x B148mm x T4mm
Jahr: 2001

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