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Emaillierung

  • Kartonierter Einband
  • 328 Seiten
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Beschreibung

Der Begriff "Emaillierung" hat verschiedene Bedeutungen: Man versteht darunter sowohl das Herstellungsverfahren, also "das Emaillieren", als auch das Fertigerzeugnis; in der Sprache der Praxis meint man damit auch die Werksabteilung, in der emailliert wird. Das vorliegende Buch behandelt vor allem die wissenschaftlichen Grundlagen des Emaillierens und die Emailtechnologie. Damit hält es sich an ältere Vorbilder, nämlich "Die Emailfabrikation" von L. Stuckert (Verlag J. Springer, Berlin, 2. Aufl. 1941), "Email" von A. Petzold (VEB Verlag Technik, Berlin 1955) und "Porcelain Enamels" von A. I. Andrews (1961), obwohl hier in den Titeln nur von Email gesprochen wird und nicht auch von der Metallunterlage, die zu einer Emaillierung gehört. Alle diese Bücher sind längst ver griffen und veraltet. Daneben erschienen zwischen 1953 und 1973 noch fünf weitere Bücher, die sich aber nur mit der Emailtech nologie befassen unter Verzicht auf die Erörterung der wissen schaftlichen Grundlagen und z. T. auch auf Literaturhinweise. Die Emailtechnologie hat sich in neuerer Zeit geradezu stürmisch weiterentwickelt, unterstützt durch eine systematische wissen schaftliche Forschung auf den Email- und Nachbargebieten, so daß es dringend geboten erscheint, die wissenschaftlichen Erkenntnisse auf dem Gebiet des Emails und des Emaillierens sowie die Tech nologie nach dem neusten Stand zu behandeln. Das Schrifttum wurde bis Ende 1979 erfaßt. Dabei wurden an einigen Stellen gewisse, im emailtechnischen Schrifttum eingebürgerte Vorstellun gen richtiggestellt (z. B. bei der Geschichte der Emaillierung oder der Ursache der Oberflächenladung von Emailteilchen), und es wird eine Reihe von Denkanstößen vermittelt (etwa bezügl.

Klappentext

Der Begriff "Emaillierung" hat verschiedene Bedeutungen: Man versteht darunter sowohl das Herstellungsverfahren, also "das Emaillieren", als auch das Fertigerzeugnis; in der Sprache der Praxis meint man damit auch die Werksabteilung, in der emailliert wird. Das vorliegende Buch behandelt vor allem die wissenschaftlichen Grundlagen des Emaillierens und die Emailtechnologie. Damit hält es sich an ältere Vorbilder, nämlich "Die Emailfabrikation" von L. Stuckert (Verlag J. Springer, Berlin, 2. Aufl. 1941), "Email" von A. Petzold (VEB Verlag Technik, Berlin 1955) und "Porcelain Enamels" von A. I. Andrews (1961), obwohl hier in den Titeln nur von Email gesprochen wird und nicht auch von der Metallunterlage, die zu einer Emaillierung gehört. Alle diese Bücher sind längst ver­ griffen und veraltet. Daneben erschienen zwischen 1953 und 1973 noch fünf weitere Bücher, die sich aber nur mit der Emailtech­ nologie befassen unter Verzicht auf die Erörterung der wissen­ schaftlichen Grundlagen und z. T. auch auf Literaturhinweise. Die Emailtechnologie hat sich in neuerer Zeit geradezu stürmisch weiterentwickelt, unterstützt durch eine systematische wissen­ schaftliche Forschung auf den Email- und Nachbargebieten, so daß es dringend geboten erscheint, die wissenschaftlichen Erkenntnisse auf dem Gebiet des Emails und des Emaillierens sowie die Tech­ nologie nach dem neusten Stand zu behandeln. Das Schrifttum wurde bis Ende 1979 erfaßt. Dabei wurden an einigen Stellen gewisse, im emailtechnischen Schrifttum eingebürgerte Vorstellun­ gen richtiggestellt (z. B. bei der Geschichte der Emaillierung oder der Ursache der Oberflächenladung von Emailteilchen), und es wird eine Reihe von Denkanstößen vermittelt (etwa bezügl.



Inhalt

1 Einleitung.- 1.1 Begriffe.- 1.2 Namen und geschichtliche Entwicklung.- 2 Wissenschaftliche Grundlagen.- 2.1 Die Metalle und ihr Verhalten.- 2.1.1 Eisen und seine Systeme.- 2.1.1.1 Fe.- 2.1.1.2 System Fe-C.- 2.1.1.3 System Fe-C-O.- 2.1.1.4 System Fe-C-Si.- 2.1.1.5 System Fe-C-Si-P.- 2.1.1.6 Wirkung von Mangan, Zirkon und Schwefel.- 2.1.1.7 Wirkung von Kupfer.- 2.1.1.8 Wirkung von Aluminium, Silicium, Titan, Vanadium und Zirkonium.- 2.1.1.9 Wirkung von Stickstoff und Kohlenoxid.- 2.1.1.10 Fe-H2O; Verhalten von Wasserstoff.- 2.1.2 Aluminium und seine Legierungen.- 2.1.3 Kupfer, Silber, Gold und ihre Legierungen.- 2.1.4 Oxidation der Metalloberfläche.- 2.1.5 Verformung.- 2.1.6 Alterung von Stahl.- 2.1.7 Vorbehandlung der Metalloberfläche.- 2.1.7.1 Entfetten.- 2.1.7.2 Beizen.- 2.2 Das Email.- 2.2.1 Aufbau eines Emails.- 2.2.2 Vorgänge beim Einschmelzen der Rohstoffe.- 2.2.3 Schmelzen und Kristallisieren.- 2.2.3.1 Gleichgewichtslehre.- 2.2.3.2 Wichtige Ein- und Mehrstoffsysteme.- 2.2.4 Glasstruktur.- 2.2.4.1 Grundzüge der Kristallchemie.- 2.2.4.2 Von der Kristall- zur Glas- und Emailstruktur.- 2.2.4.3 Struktur von Kieselglas und Silicatgläsern.- 2.2.4.4 Struktur von P2O5- und B2O3-Gläsern.- 2.2.4.5 Fremdanionen.- 2.2.5 Struktur und Eigenschaften.- 2.2.5.1 Zähigkeit.- 2.2.5.2 Dichte und Wärmeausdehnung.- 2.2.5.3 Chemische Widerstandsfähigkeit.- 2.2.5.4 Oberflächenspannung, Benetzung.- 2.2.5.5 Mechanische Festigkeiten, Bruchdehnung.- 2.2.5.6 Härte.- 2.2.5.7 Diffusion.- 2.2.5.8 Elektrische Eigenschaften.- 2.2.5.9 Trübung.- 2.2.5.10 Färbung.- 2.2.5.11 Gase im Glas.- 2.2.6 Trockenes Mahlen.- 2.2.7 Naßmahlen und Verschlickern.- 2.2.7.1 Physikalische Vorgänge an den Email- und Quarzkörnchen.- 2.2.7.2 Chemische Vorgänge beim Mahlen.- 2.2.7.3 Vorgänge beim Verschlickern.- 2.2.7.4 Rheologie des Schlickers.- 2.2.8 Erhitzungsverhalten von Tonen.- 2.3 Verbindung von Email mit Metall.- 2.3.1 Auftragen des Emails.- 2.3.2 Trocknen des Emailauftrages.- 2.3.3 Brennverlauf eines Emails.- 2.3.4 Oberflächenspannung, Grenzflächenspannung, Benetzung.- 2.3.5 Haftung.- 2.3.5.1 Haftung an Stahlblech.- 2.3.5.2 Haftung an Gußeisen.- 2.3.5.3 Haftung auf Aluminium.- 2.3.5.4 Haftung an Kupfer und Edelmetallen.- 2.3.5.5 Haftung an Sonderstählen.- 2.3.5.6 Haftung Email/Kunststoff.- 2.3.6 Ausdehnungsverhalten, Spannungen.- 2.3.6.1 Berechnung der Spannungen.- 2.3.6.2 Plastische Verformung des Metalls.- 2.3.6.3 Ausdehnungskoeffizient AK und Temperaturdifferenz ET-RT.- 2.3.6.4 Spannungsabbau.- 2.3.6.5 Spannungen durch äußere Beanspruchung.- 2.3.6.6 Weitere Einflüsse auf den Spannungszustand.- 2.3.7 Inhomogenität einer Emailschicht.- 3 Grundzüge der Emailtechnologie. Allgemeiner Teil.- 3.1 Metalle.- 3.2 Emails.- 3.2.1 Emailrohstoffe.- 3.2.1.1 Resistenzmittel I.- 3.2.1.2 Resistenzmittel II.- 3.2.1.3 Flußmittel.- 3.2.1.4 Oxidationsmittel.- 3.2.1.5 Haftstoffe.- 3.2.1.6 Trübungsmittel.- 3.2.1.7 Farbstoffe.- 3.2.1.8 Hilfsstoffe.- 3.2.2 Lagerung der Rohstoffe.- 3.2.3 Herstellung der Emails.- 3.2.3.1 Abwägen und Mischen der Rohstoffe.- 3.2.3.2 Schmelzöfen.- 3.2.3.3 Erschmelzen der Emails.- 3.2.3.4 Schmelzbeschleunigung.- 3.2.3.5 Abbrand.- 3.2.3.6 Zubrand.- 3.2.3.7 Reduktionen.- 3.2.3.8 Beendigung und Ablassen der Schmelze.- 3.2.3.9 Wasser.- 3.2.3.10 Mahlen der Emails und Verschlickern.- 3.3 Emaillierverfahren.- 3.3.1 Auftragen.- 3.3.2 Trocknen des Emailauftrags.- 3.3.3 Aufbrennen der Emails.- 3.3.4 Dekorieren.- 3.3.5 Ausbessern.- 3.3.6 Entemaillieren.- 4 Grundzüge der Emailtechnologie. Spezieller Teil.- 4.1 Konventionelle Stahlblechemaillierung.- 4.1.1 Stahlblech.- 4.1.1.1 Emailgerechtes Konstruieren mit Stahlblech.- 4.1.1.2 Formgebung.- 4.1.1.3 Reinigung der Oberfläche.- 4.1.2 Emails für die konventionelle Emaillierung von Stahlblech.- 4.1.2.1 Grundemails.- 4.1.2.2 Weißemails.- 4.1.2.3 Farbemails.- 4.1.2.4 Säurefeste und hochsäurefeste Emails.- 4.1.2.5 Elektrotechnische Emails.- 4.1.2.6 Sonstige Emails.- 4.1.3 Konventionelles Emaillieren von Stahlblech.- 4.1.3.1 Auftragen und Rändern.- 4.1.3.2 Richten der emaillierten Gegenstände.- 4.1.3.3 Wasserstoffehler.- 4.2 Direkt-Stahlblechemaill ierung.- 4.2.1 Stahlblech.- 4.2.1.1 Entfetten und Beizen.- 4.2.1.2 Vernickeln.- 4.2.2 Direktemails für Stahlblech.- 4.2.3 Direktemaillieren von Stahlblech.- 4.2.3.1 Konventionelles Auftragen und Trocknen.- 4.2.3.2 Elektrotauch-Auftragen.- 4.2.3.3 Pulverelektrostatisches Auftragen.- 4.2.3.4 Direktemaillieren mit vorbehandelten Stahlblechen.- 4.2.3.5 Aufbrennen des Emails.- 4.3 Zwei-Schicht-Ein-Brand-Emaillierung.- 4.4 Sonder-Stahlblechemaillierungen.- 4.4.1 Emaillierung von Apparaten für die chemische Industrie.- 4.4.2 Emaillierung von Warmwasserspeichern.- 4.4.3 Backofenemaillierung.- 4.4.4 Puderemaillierung auf Stahlblech.- 4.4.5 Tieftemperaturemaillierung.- 4.4.6 Hochtemperaturemaillierung.- 4.4.7 Flamm- und Plasma-gespritzte Überzüge.- 4.5 Gußeisenemaillierung.- 4.5.1 Gußeisen.- 4.5.1.1 Chemische Zusammensetzung und Gefüge.- 4.5.1.2 Emailgerechtes Konstruieren mit Gußeisen.- 4.5.1.3 Formgebung.- 4.5.1.4 Vorbereitung des Gußeisens zum Emaillieren.- 4.5.2 Emails für Gußeisen.- 4.5.2.1 Guß-Naßemails.- 4.5.2.2 Guß-Puderemails.- 4.5.2.3 Majolikaemails.- 4.5.2.4 Mahlen der Emails.- 4.5.3 Emaillieren von Gußeisen.- 4.5.3.1 Auftragen und Brennen.- 4.5.3.2 Kühlen.- 4.5.3.3 Säurefeste Emaillierung.- 4.5.3.4 Majolikaemaillierung.- 4.5.3.5 Entemaillieren von Gußemaillierungen.- 4.6 Emaillierung von Aluminium und seinen Legierungen.- 4.6.1 Aluminium und seine Legierungen.- 4.6.1.1 Formgebung.- 4.6.1.2 Vorbereitung zum Emaillieren.- 4.6.2 Emails für Aluminium.- 4.6.2.1 Zusammensetzung der Emails.- 4.6.2.2 Mahlen und Verschlickern.- 4.6.3 Emaillieren von Aluminium.- 4.6.3.1 Auftragen.- 4.6.3.2 Aufbrennen.- 4.6.3.3 Dekorieren.- 4.6.3.4 Sonstiges.- 4.7 Emaillierung von Magnesium und seinen Legierungen.- 4.8 Emaillierung von Halbedel- und Edelmetallen.- 4.8.1 Die Metalle und ihre Vorbereitung zum Emaillieren.- 4.8.2 Emails für Halbedel- und Edelmetalle.- 4.8.3 Emaillieren von Halbedel- und Edelmetallen.- 4.9 Umweltschutz.- 5 Emailtechnische Untersuchungen.- 5.1 Metalle.- 5.1.1 Stahlblech.- 5.1.1.1 Chemische Untersuchungen.- 5.1.1.2 Optische Untersuchungen.- 5.1.1.3 Mechanische Untersuchungen.- 5.1.1.4 Thermische Untersuchungen.- 5.1.1.5 Sonderuntersuchungen.- 5.1.1.6 Bäderkontrolle.- 5.1.2 Gußeisen.- 5.1.2.1 Formen-Untersuchungen.- 5.1.2.2 Chemische Analyse des Gußeisens.- 5.1.2.3 Metallographische Untersuchungen.- 5.1.2.4 Mechanische und thermische Untersuchungen.- 5.1.2.5 Strahlmittel-Untersuchungen.- 5.1.3 Andere Metalle.- 5.2 Vom Rohstoff zum Email.- 5.2.1 Rohstoffe.- 5.2.2 Schmelzen.- 5.2.3 Granalien.- 5.2.4 Aus der Schmelze besonders hergestellte Proben.- 5.2.4.1 Chemische Untersuchungen.- 5.2.4.2 Mechanische Untersuchungen.- 5.2.4.3 Thermische Untersuchungen.- 5.2.4.4 Elektrische Untersuchungen.- 5.2.4.5 Optische Untersuchungen.- 5.2.5 Schlicker.- 5.2.6 Puder, Pulver.- 5.2.7 Emailauftrag.- 5.2.8 Brennen.- 5.3 Emaillierte Versuchsstücke oder Gebrauchsgegenstände.- 5.3.1 Chemische Untersuchungen.- 5.3.2 Mechanische Untersuchungen.- 5.3.3 Thermische Untersuchungen.- 5.3.4 Elektrische Untersuchungen.- 5.3.5 Optische Untersuchungen.- 5.3.6 Röntgenographische Untersuchungen.- 5.3.7 Akustische Untersuchungen.- 5.3.8. Güte- und Prüfbestimmungen für emaillierte Verkehrszeichen.- 6 Anhang: Tabellen.

Produktinformationen

Titel: Emaillierung
Untertitel: Wissenschaftliche Grundlagen und Grundzüge der Technologie
Autor:
EAN: 9783642509797
ISBN: 978-3-642-50979-7
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Springer Berlin Heidelberg
Genre: Maschinenbau
Anzahl Seiten: 328
Gewicht: 566g
Größe: H244mm x B170mm x T17mm
Jahr: 2012
Auflage: Softcover reprint of the original 1st ed. 1981

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