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Der kleine Fürst Classic 22 - Adelsroman

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Viola Maybach´s Topseller. Alles beginnt mit einem Schicksalsschlag: Das Fürstenpaar Leopold und Elisabeth von Sternberg kommt bei... Weiterlesen
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Beschreibung

Viola Maybach´s Topseller. Alles beginnt mit einem Schicksalsschlag: Das Fürstenpaar Leopold und Elisabeth von Sternberg kommt bei einem Hubschrauberunglück ums Leben. Ihr einziger Sohn, der 15jährige Christian von Sternberg, den jeder seit frühesten Kinderzeiten 'Der kleine Fürst' nennt, wird mit Erreichen der Volljährigkeit die fürstlichen Geschicke übernehmen müssen. Viola Maybach hat sich mit der reizvollen Serie 'Der kleine Fürst' in die Herzen der Leserinnen und Leser geschrieben. Der zur Waise gewordene angehende Fürst Christian von Sternberg ist ein liebenswerter Junge, dessen mustergültige Entwicklung zu einer großen Persönlichkeit niemanden kalt lässt. Viola Maybach blickt auf eine stattliche Anzahl erfolgreicher Serien zurück, exemplarisch seien genannt 'Das Tagebuch der Christina von Rothenfels', 'Rosenweg Nr. 5', 'Das Ärztehaus' und eine feuilletonistische Biografie. 'Der kleine Fürst' ist vom heutigen Romanmarkt nicht mehr wegzudenken. Er konnte nicht anders, er musste den Brief noch einmal lesen, obwohl er wusste, dass er sich danach noch schlechter fühlen würde als ohnehin schon. Aber es war wie ein Zwang. Manchmal fragte er sich, ob es ihm nicht besser gehen würde, wenn er den Brief verbrannte und es auf diese Weise vielleicht schaffte, die Erinnerung an Leona und seine glückliche Zeit mit ihr auszulöschen. Er las: Lieber Jakob, dies ist ein Abschiedsbrief. Ich sehe Dein ungläubiges Lächeln, aber es ist trotzdem wahr. Ich muss Dich verlassen, und ich bitte Dich, mich nicht zu suchen. Mein Weg wird mich ins Ausland führen, ich kann Deinen Antrag nicht annehmen. Verzeih mir, wenn Du kannst. Leona. Er hätte ihn gar nicht zu lesen brauchen, denn er kannte jedes Wort auswendig. Wie oft hatte er den Brief schon in der Hand gehabt, ihn wieder und wieder gelesen und versucht, ihn zu verstehen? Aber Leona hatte nichts erklärt, und so gab es nichts zu verstehen. Leona von Markenstein war sein Leben gewesen. Wenn es nach ihm gegangen wäre, hätte nichts sie mehr trennen können, ihre gemeinsame Zukunft hatte er so deutlich vor sich gesehen, als wäre sie bereits Wirklichkeit gewesen. Nur den Zeitpunkt ihrer Verlobung hatten sie noch festlegen müssen. Jakob schleuderte den Brief von sich und trat ans Fenster. Er musste aufhören, sich ständig mit Fragen zu quälen, die er nicht beantworten konnte. Leona war fort, er hatte keine Ahnung, wo sie sich aufhielt. Ihre Familie gab sich ihm gegenüber unwissend, aber er hatte den Verdacht, dass ihre Eltern über Leonas derzeitigen Aufenthaltsort im Bilde waren. Doch obwohl er immer geglaubt hatte, ein gutes Verhältnis zu ihnen zu haben, gaben sie ihm gegenüber nichts preis.

Viola Maybach hat sich mit der reizvollen Serie 'Der kleine Fürst' in die Herzen der Leserinnen und Leser geschrieben. Der zur Waise gewordene angehende Fürst Christian von Sternberg ist ein liebenswerter Junge, dessen mustergültige Entwicklung zu einer großen Persönlichkeit niemanden kalt lässt. Viola Maybach blickt auf eine stattliche Anzahl erfolgreicher Serien zurück, exemplarisch seien genannt 'Das Tagebuch der Christina von Rothenfels', 'Rosenweg Nr. 5', 'Das Ärztehaus' und eine feuilletonistische Biografie. 'Der kleine Fürst' ist vom heutigen Romanmarkt nicht mehr wegzudenken.

Autorentext
Viola Maybach hat sich mit der reizvollen Serie "Der kleine Fürst" in die Herzen der Leserinnen und Leser geschrieben. Der zur Waise gewordene angehende Fürst Christian von Sternberg ist ein liebenswerter Junge, dessen mustergültige Entwicklung zu einer großen Persönlichkeit niemanden kalt lässt. Viola Maybach blickt auf eine stattliche Anzahl erfolgreicher Serien zurück, exemplarisch seien genannt "Das Tagebuch der Christina von Rothenfels", "Rosenweg Nr. 5", "Das Ärztehaus" und eine feuilletonistische Biografie. "Der kleine Fürst" ist vom heutigen Romanmarkt nicht mehr wegzudenken.

Leseprobe

Er konnte nicht anders, er musste den Brief noch einmal lesen, obwohl er wusste, dass er sich danach noch schlechter fühlen würde als ohnehin schon. Aber es war wie ein Zwang. Manchmal fragte er sich, ob es ihm nicht besser gehen würde, wenn er den Brief verbrannte und es auf diese Weise vielleicht schaffte, die Erinnerung an Leona und seine glückliche Zeit mit ihr auszulöschen.

Er las: Lieber Jakob, dies ist ein Abschiedsbrief. Ich sehe Dein ungläubiges Lächeln, aber es ist trotzdem wahr. Ich muss Dich verlassen, und ich bitte Dich, mich nicht zu suchen. Mein Weg wird mich ins Ausland führen, ich kann Deinen Antrag nicht annehmen. Verzeih mir, wenn Du kannst. Leona.

Er hätte ihn gar nicht zu lesen brauchen, denn er kannte jedes Wort auswendig. Wie oft hatte er den Brief schon in der Hand gehabt, ihn wieder und wieder gelesen und versucht, ihn zu verstehen? Aber Leona hatte nichts erklärt, und so gab es nichts zu verstehen.

Leona von Markenstein war sein Leben gewesen. Wenn es nach ihm gegangen wäre, hätte nichts sie mehr trennen können, ihre gemeinsame Zukunft hatte er so deutlich vor sich gesehen, als wäre sie bereits Wirklichkeit gewesen. Nur den Zeitpunkt ihrer Verlobung hatten sie noch festlegen müssen. 'Graf Jakob von Ehern und Leona von Markenstein geben sich die Ehre...'

Jakob schleuderte den Brief von sich und trat ans Fenster. Er musste aufhören, sich ständig mit Fragen zu quälen, die er nicht beantworten konnte. Leona war fort, er hatte keine Ahnung, wo sie sich aufhielt. Ihre Familie gab sich ihm gegenüber unwissend, aber er hatte den Verdacht, dass ihre Eltern über Leonas derzeitigen Aufenthaltsort im Bilde waren. Doch obwohl er immer geglaubt hatte, ein gutes Verhältnis zu ihnen zu haben, gaben sie ihm gegenüber nichts preis.

Es klopfte, gleich darauf kam sein Freund Johannes von Dresen herein. Ihm genügte ein Blick auf Jakobs Gesicht und den auf dem Tisch liegenden Brief, um die Situation zu erfassen. Voller Mitgefühl betrachtete er Jakob, diesen gut aussehenden Mann mit dem lebhaften Gesicht, an dem sofort die hellen blauen Augen faszinierten, die einen interessanten Kontrast zu seinen braunen Haaren bildeten. Jakob war ein jungenhafter Typ von großem Charme, der es verstand, Menschen schnell für sich einzunehmen.

»Hör auf, dich zu quälen, Jakob«, sagte Johannes ruhig. »Gib mir den Brief, bitte. Ich bewahre ihn für dich auf, wenn du ihn wirklich nicht wegwerfen willst - aber dann kannst du ihn wenigstens nicht mehr dauernd lesen.«

»Ich lese ihn nicht dauernd«, behauptete Jakob mit müder Stimme.

Johannes verzichtete auf Widerspruch und wechselte abrupt das Thema. »Meine Schwester hat sich überraschend entschlossen, heute Abend in ihren Geburtstag hineinzufeiern«, berichtete er. »Und sie hat mir aufgetragen, dich mitzubringen. Wörtlich sagte sie: 'Wenn es sein muss, fessle Jakob, kneble ihn und lass ihn hierher schleppen, falls er nach Ausreden sucht.' Ich hoffe, dir ist klar, dass du damit fällig bist. Du warst seit drei Monaten auf keinem Fest mehr, Jakob.«

Er hatte mit Ausflüchten, mit Widerspruch, zumindest mit einer längeren Diskussion gerechnet, doch Jakob überraschte ihn damit, dass er ganz einfach zusagte. »Natürlich komme ich, wenn Tina feiert, Jo. Aber dann musst du mir helfen, noch ein Geschenk zu finden.«

Johannes war so froh über Jakobs Zusage, dass er ihn mit Geschenkvorschlägen förmlich überschüttete. Einige Minuten später verließen die Freunde Jakobs Wohnung, um gemeinsam etwas Passendes zu suchen.

*

»Da sind doch lauter junge Leute, Sofia«, brummte Baron Friedrich von Kant, als ihm seine Frau am späten Samstagvormittag bei einer Tasse Tee in einem der Salons von Schloss Sternberg von der überraschenden Einladung zu Bettina von Dresens Geburtstag berichtete.

»Wir sind selbst auch noch nicht alt«, erinnerte sie ihn.

»Wie alt wird Tina?«

»Zweiundzwanzig, sie ist ein paar Jahre jüng

Produktinformationen

Titel: Der kleine Fürst Classic 22 - Adelsroman
Untertitel: Wenn das Herz nicht vergisst...
Autor:
EAN: 9783740954949
Format: E-Book (epub)
Hersteller: Martin Kelter Verlag
Herausgeber: Martin Kelter Verlag
Genre: Erzählende Literatur
Veröffentlichung: 10.09.2019
Digitaler Kopierschutz: Wasserzeichen
Dateigrösse: 0.19 MB
Anzahl Seiten: 64
Features: Unterstützte Lesegerätegruppen: PC/MAC/eReader/Tablet